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Beschädigten Mantel mit einem kleinen Stück Mantel reparieren?

Da ist Dein Reifen vorher bereits komplett runtergefahren gewesen. Bei so einer geplanten Tour mit einem Reifen loszufahren, der praktisch kein Gummi mehr hat....ich sag da nix zu 😁
Ich würde auch nicht mit nem runtergefahrenen/porösen Rennrad-Reifen zu nem 500er mit Gravel-Passagen aufbrechen.

Für Mehrtages-Langstrecken habe ich mit den 5000 AS TR gute Erfahrungen gemacht, die machen auch vereinzelte Gravel-Passagen ohne Probleme mit.

Einen 400er bin ich vor paar Wochen „unfreiwillig“ mit den 5000 S TR gefahren, da waren aber auch höchstens paar hundert Meter Gravel dabei, haben die Reifen aber ohne Pannen überlebt.
 
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Re: Beschädigten Mantel mit einem kleinen Stück Mantel reparieren?
Ich würde auch nicht mit nem runtergefahrenen/porösen Rennrad-Reifen zu nem 500er mit Gravel-Passagen aufbrechen.

Für Mehrtages-Langstrecken habe ich mit den 5000 AS TR gute Erfahrungen gemacht, die machen auch vereinzelte Gravel-Passagen ohne Probleme mit.

Einen 400er bin ich vor paar Wochen „unfreiwillig“ mit den 5000 S TR gefahren, da waren aber auch höchstens paar hundert Meter Gravel dabei, haben die Reifen aber ohne Pannen überlebt.
Eventuell kam es etwas falsch rüber: Es war eine reine Rennrad Runde ohne Schotter oder Gravel. Immer Asphalt :)
 
Das klappt 100% sicher. Habe ich schon mehrfach machen dürfen. Seitdem fährt in der Satteltasche bei mir immer ein Stück Schubladeneinlage von Ikea mit.

Was ich niemals nicht glaube: Mit 2 Sek bremsen bekommt man nicht so ein Schadensbild. Da ist Dein Reifen vorher bereits komplett runtergefahren gewesen. Bei so einer geplanten Tour mit einem Reifen loszufahren, der praktisch kein Gummi mehr hat....ich sag da nix zu 😁
am linken Bildrand sieht man doch auch schon Risse im Gummi oder täuscht das ?
@Fohnbit, wie alt war denn der Reifen ?
 
am linken Bildrand sieht man doch auch schon Risse im Gummi oder täuscht das ?
@Fohnbit, wie alt war denn der Reifen ?
Meinst du das:
1778042735007.png

Das war wohl durchs fotografieren. Ist das Profil an der Seite des Reifens.

Das kann ich nimmer so genau sagen.



EDIT: hab das Foto von damals in Kärnten gefunden :)

IMG_0481.jpeg
7. Juni 2025

Er war also 11 Monate "jung"
 
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Weil ich grad am Reifen vorbei gegangen bin, hab ich ihn nochmal besser fotografiert. Würde da jetzt keine Schäden außer den erwähnten sehen.

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Weil ich grad am Reifen vorbei gegangen bin, hab ich ihn nochmal besser fotografiert. Würde da jetzt keine Schäden außer den erwähnten sehen.

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Es gibt von Parktool so Reifenflicken zum einkleben, ca 3-4cm x 5-6cm, die sollten für ne Zeit gehen.

Ich habe immer ein Stück alten Schlauchreifen dabei zum reinlegen (statt der Riegel-/Gelfolie), das geht auch nur ist das zu dick, man merkt jede Reifenumdrehung, das dürfte beim normalen Stück Altreifen noch schlimmer sein, die Klebe-Flicken sind recht dünn, die merkt man kaum 🤔
 
🤣 Dann waren das keine 2 Sekunden sondern eher 15Sekunden
😅 Hab mir nun die GPS Aufzeichnung angesehen. Die Verzögerung war 4sek. Kann schon sein das es 3-4sek waren.

Jedoch als mir davor die Arschrakete den Hinterreifen blockierte, waren es 7sek. Da ist das Hinterrad bis zum Stillstand gestanden.

Wir hatten zwar geschaut aber keinen Schaden gesehen. Eventuell in der Nacht übersehen.

20min fahren und dann kamen die Hirsche und 3sek nach der kurzen Bremsung der Knall.
 
Wichtig nun, Mail an Continental, was sie eigentlich für nen Schrott verkaufen, einmal gebremst, schon kaputt!! 😁

(Und vermutlich gibt's sogar was auf Kulanz)
 
Bis vor ein paar Jahren hatte ich immer ein Stück Reifen in meiner Satteltasche. Das hat immer funktioniert. Kollegen benutzten manchmal Müsliriegelpapier oder Geldscheine. Das ging auch. Jetzt verwende ich die Patches von Park Tool. Die funktionieren genauso gut.
 
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Und 2 Sekunden reichen doch!
Kurze Vollbremsung mit ca 25km/h weil ein Traktor plötzlich aus dem Nichts kam, HR blockierte schätzungsweise für 2 sek.
Conti Competition 25 Tubular, ca.1800km drauf, schon leicht eckig gefahren aber keinerlei Vorschäden. Das Herstellungssdatum der LW gelabelten Edition des Competition dürfte natürlich schon einige Jahre her sein.
Das ganze zudem auf recht grobem Asphalt, landwirtschaftliches Nebensträßchen.
Weiterfahrt ohne Probleme.
Bisschen Gummiabrieb, das muss das Boot abkönnen. 🤣
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Das hatte ich bei 4 Seasons auch mal, älteres (ein paar Jahre alt) Gummi, optisch noch Top und Zack sah es so aus wie bei dir, das hält nix mehr aus 🧐
 
Wenn es jemanden interessiert:
Die Antwort vom Hersteller Continental.:

Hallo Herr xxx,

wir bedauern, dass Sie solche Probleme mit dem Reifen hatten.

Die Beschädigung auf dem Foto ist schon sehr beachtlich. Hier spielten allerdings mehrere Faktoren eine Rolle.

Bei einer Vollbremsung wird die Lauffläche sehr stark mechanisch und thermisch belastet. Im besten Fall wird nur ein wenig Gummi der Lauffläche flach weggeschliffen. Ist die Belastung allerdings sehr hoch und die Stärke der Lauffläche bereits an der Verschleißgrenze, können Stücke der Lauffläche rausbrechen. Bei jeder weiteren Vollbremsung bleibt der Reifen genau mit der flachen/beschädigten Stelle auf dem Asphalt stehen. Immer. Das führt zu noch mehr Schaden an der betroffenen Stelle.
Wenn an der Stelle die Gummierung aus der Karkasse ausgebrochen ist und Sie den Reifen weiterfahren, wird das Gewebe der Karkasse durch die Reibung an der rauen Straßenoberfläche in kürzester Zeit abgeschliffen.

Genau so sieht die Stelle ihres Reifens aus. Hier wurden schon alle Reifen-Lagen durchgerieben (Breaker und Karkassgewebe).


Solche Schäden können schneller bei Reifen passieren, die auf Geschwindigkeit und Gripp getrimmt sind. Die Lauffläche ist viel weicher und auch dünner (z.B. GP 5000-Familie).

Reifen mit dickerer Lauffläche und mit härterer Mischung können solche Notbremsungen besser verkraften (GP 4-Season, GP, Gatorskin)
 
Wenn es jemanden interessiert:
Die Antwort vom Hersteller Continental.:

Reifen mit dickerer Lauffläche und mit härterer Mischung können solche Notbremsungen besser verkraften (GP 4-Season, GP, Gatorskin)

Mein nicht so alter 4Seasons sah nach einer Vollbremsung fast genauso aus, als ob ich auf einem Hobel gebremst hätte!

Bei Rauem Asphalt bleibt wenig vom Reifen über -> Tonne, andere Marke testen 🤔
 
Ein Helferlein für Reifenpannen ist auch "Panzertape"/Gewebeklebeband. Davon habe ich für den Notfall etwas um die Luftpumpe gewickelt.
Ob das bei einem so großen Schadensbild geholfen hätte, weiß ich aber auch nicht. Ist eher als Ersatz für den Geldschein oder die Riegelpackung zu sehen.
 
Das möchte mir bitte mal jemand physikalisch erklären, warum ein sich ständig drehender Reifen ausrechnet immer auf einer bereits beschädigten Fläche beim bremsen stehen bleiben soll. Es könnte sein, wenn man langsam anbremst, dass der Reifen durch die Schadstelle auf dieser schneller zum stehen kommt und damit die Bremsung weiter auf dieser durchgeführt wird. Ok. Aber bei einer Millisekunden-Vollbremsung trifft das nicht zu. Daher finde ich das Wort "immer" unpassend.
 
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