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Konfliktsituationen im Verkehr

Sorry, aber das ist Quatsch. In solchen Pressemeldungen werden objektive Umstände erwähnt. Eine Wertung des Ablaufs ist doch ohne eine genaue Analyse nicht möglich.
Genau das hab ich doch geschrieben ^^ wenn die Polizei was vom Helm sagt, dann kannst Du davon ausgehen, dass es Verletzungen am Kopf und an einer Stelle gab, die objektiv gesehen normalerweise vom Helm bedeckt wird. Dafür brauchst Du dann auch einen Gutachter, der das zuerst nachweist. Das heißt aber ja nicht, dass man mit Helm fröhlich wieder aufgestanden wäre. Aber die Verletzungen wären unweigerlich weniger schwer ausgefallen., und wenn das so ist, dann soll die Polizei das auch erwähnen.

Auch wenn ein Autofahrer schwer verletzt wird und nicht angeschnallt war, oder ein überfahrerer Fußgänger Kopfhörer auf hatte, steht das ebenso in einer Meldung drin, obwohl das in den beiden Fällen VIEL schwerer zu beurteilen ist, ob Gurt bzw. Nicht-Musikhören für ein anderes Verletzungsbild gesorgt hätten als bei Kopfverletzungen und Helm.

Ich verstehe auch gar nicht, was du dagegen haben kannst, zu erwähnen, dass kein Helm getragen wurde. Außer Du unterstellst, dass die diesen Fakt einfach so raushauen, ohne zu wissen, ob die einzige Verletzung vlt. ein offener Beckenbruch war, nur um Radfahrer zu ärgern...
 
Ich verstehe auch gar nicht, was du dagegen haben kannst, zu erwähnen, dass kein Helm getragen wurde. Außer Du unterstellst, dass die diesen Fakt einfach so raushauen, ohne zu wissen, ob die einzige Verletzung vlt. ein offener Beckenbruch war, nur um Radfahrer zu ärgern...
Es gibt so wie ich das von Polizisten gehört habe eine Weisung bei jedem Unfall mit Beteiligung eines Fahrrades den Helm aus erzieherischen Gründen zu erwähnen. So sehr ich Helme für sinnvoll erachte finde ich das bei vielen Pressemitteilungen befremdlich. Es werden oft entschuldigende Formulierungen wie "übersah den Radfahrer" verwendet, und gleichzeitig der Helm thematisiert.
 
Es gibt so wie ich das von Polizisten gehört habe eine Weisung bei jedem Unfall mit Beteiligung eines Fahrrades den Helm aus erzieherischen Gründen zu erwähnen. So sehr ich Helme für sinnvoll erachte finde ich das bei vielen Pressemitteilungen befremdlich. Es werden oft entschuldigende Formulierungen wie "übersah den Radfahrer" verwendet, und gleichzeitig der Helm thematisiert.
Ich würde mir wünschen, dass das nur eine Rolle spielt, wenn es eine Kopfverletzung gab. Aber das pauschal zu erwähnen, halte ich trotzdem für richtig. Genauso wie eben zb "war nicht angeschnallt" - allein damit die Leute aufgeweckt werden und begreifen, dass es einfach im Zweifel sicherer ist. Das heißt ja dann trotzdem nicht, dass der Verletzte selber schuld war, und es ist für mich auch keinerlei Entlastung für den PKW-Fahrer.
 
Klingt nach einer richtig brenzligen Situation. Gut, dass du so schnell reagiert hast. Leider unterschätzen manche Fahrer Radler oder nehmen bewusst Risiken in Kauf. Wenn möglich: Strecke meiden, defensiv fahren und ggf. solche Vorfälle melden.
Ja, das war sicher unschön damals vor 14 Jahren.
 
Sowas erwarte ich eher von B.Z. oder irgendwelchen gekränkten Leuten im Netz. Die 3x im Jahr Fahrrad fahren und dabei mal erschreckt wurden.
Ein Pendler oder Radsportler würde daraus keine große Geschichte machen.
Du kannst für "Rennradfahrer" oder "Kampfradler" auch jede andere Gruppe einsetzen. Und dann in langen Texten Klischees und Halbwissen/Nichtwissen verbreiten.
Der Inhalt hilft niemanden, außer dem Verfasser. Frust abladen, Hass säen.
Als gäbe es davon noch nicht genug.
Dass sich die Morgenpost dazu hinreißen lässt... Gab's keine anderen Themen, oder sind die zu unbequem? Oder wird jetzt noch mehr zensiert?
Bei Radsportveranstaltungen und anderen Events, haben sie dann wieder einen Stand und wollen Dir ein Abo verkaufen. Versuchen die Leute auch noch mit Kugelschreibern, Luftballons und Süßigkeiten zu bestechen.
Eine Lösung oder den Leser zum Nachdenken zu bringen, sucht man vergeblich.
Ganz schön gesunken, das Blatt.
 
Nicht nur Revolverblätter schreiben, was Leser viele gern lesen. Weglassen ist nicht lügen, heißt es.
 
Ich würde mir wünschen, dass das nur eine Rolle spielt, wenn es eine Kopfverletzung gab. Aber das pauschal zu erwähnen, halte ich trotzdem für richtig. Genauso wie eben zb "war nicht angeschnallt" - allein damit die Leute aufgeweckt werden und begreifen, dass es einfach im Zweifel sicherer ist. Das heißt ja dann trotzdem nicht, dass der Verletzte selber schuld war, und es ist für mich auch keinerlei Entlastung für den PKW-Fahrer.

Die Polizei, bekommt gar nicht immer die (vorläufige) Diagnose und/oder ein Verletzungsmuster.
Die Info "ohne Helm" wird, zumindest meiner Erfahrung nach, verwendet sobald kein Helm getragen wurde, ganz gleich welche Art von Verletzungen.
 
Es gibt keine Helmpflicht, aber Gurt im Auto ist Pflicht.
Die Darstellung eines Unfallhergangs ist oft zum Nachteil anderer. Der Autofahrer kommt im Text besser weg. Zum Teil liest es sich so, als hätte das Fahrzeug eigenständig gehandelt und der Fahrer konnte nichts dagegen tun.
Im (noch-)Autoland darf es anders nicht sein. 🤷‍♂️
Seitdem hier mehr Radwege entstehen, die auch ehemalige Fahrbahnen oder Parkstreifen waren, nimmt die Aggression zu. Die roten oder grünen Radwege werden auch gerne als Parkplätze genutzt.
Am ersten Mai haben die Taxifahrer verrückt gespielt. Als wären sie permanent auf der Flucht. Mal sehen, was bei der Sternfahrt in diesem Jahr passiert.
 
Seitdem hier mehr Radwege entstehen, die auch ehemalige Fahrbahnen oder Parkstreifen waren, nimmt die Aggression zu.
Wundert mich nicht. In der nächstgelegenen größeren Stadt wurde das auch so gemacht. Zusätzlich wurde an ein paar wenigen Kreuzungen das rechts Abbiegen nur für den MIV verboten. Jetzt muss ich beispielsweise, um aus dieser Ecke der Stadt wieder in meine Richtung zu kommen, eine andere Route nehmen. Die führt halt dann gefühlt durch die halbe Stadt. Nachgezählt sind es 7 Ampeln mehr, die immer auf Rot stehen, da die Stadt den Verkehr brechen will (offizielle Aussage eines Verantwortlichen) und etwa 10-12 Minuten mehr Fahrtzeit. Man nimmt also für angeblich mehr Sicherheit an dieser Stelle (ich hatte recherchiert, an der Ampel gab es keine Unfälle zwischen Radverkehr und Kraftfahrzeugen) in Kauf, dass der MIV länger in der Stadt unterwegs ist und demzufolge auch mehr Abgase und Feinstaub verursacht.

Die roten oder grünen Radwege werden auch gerne als Parkplätze genutzt.
Rote und grüne Radwege finde ich wo in der StVO?
 
Sind hier so gestrichen. Was auch immer das ist. Es riecht wie Polyester-Spachtel aus der Kfz-Lackierei. Wird irgendein Kunststoff sein, umweltfreundlich isses bestimmt nicht.
Und richtig; so manche Verkehrsführung ist auch hier nicht ausgegoren. Radwege mitten auf der Fahrbahn. Rechts und links überholen dich Autos, LKW's, Busse,...
Vorher teilten sich Radfahrer und Fußgänger den Weg. Ob die Planer da jemals vor Ort waren, oder half Google-Maps?
Woanders baute man irgendwas, damit man abliefern konnte. "Wir haben wieder xx Kilometer mehr Radwege gebaut".
Die Tiefbauer freuen sich natürlich auch über Aufträge. Und irgendwo auch der Senat über Arbeitsplätze und Steuereinnahmen.
 
Sind hier so gestrichen. Was auch immer das ist. Es riecht wie Polyester-Spachtel aus der Kfz-Lackierei. Wird irgendein Kunststoff sein, umweltfreundlich isses bestimmt nicht.
Und richtig; so manche Verkehrsführung ist auch hier nicht ausgegoren. Radwege mitten auf der Fahrbahn. Rechts und links überholen dich Autos, LKW's, Busse,...
Vorher teilten sich Radfahrer und Fußgänger den Weg. Ob die Planer da jemals vor Ort waren, oder half Google-Maps?
Woanders baute man irgendwas, damit man abliefern konnte. "Wir haben wieder xx Kilometer mehr Radwege gebaut".
Die Tiefbauer freuen sich natürlich auch über Aufträge. Und irgendwo auch der Senat über Arbeitsplätze und Steuereinnahmen.
Eine Farbe macht keinen Radweg. Aber Farbe kann für mehr Aufmerksamkeit bei Autofahrern sorgen. Vielleicht macht der eine oder die andere mal den Schulterblick, den sie sonst immer "vergisst".
 
Eine Farbe macht keinen Radweg. Aber Farbe kann für mehr Aufmerksamkeit bei Autofahrern sorgen. Vielleicht macht der eine oder die andere mal den Schulterblick, den sie sonst immer "vergisst".
Oder er starrt beim Fahren auf den Boden und denkt "Häh? Grün...????", und es knallt... :D
 
Heute Morgen auch fast einen Abbiegeunfall gehabt, der Autofahrer hat aber "immerhin" noch während des Abbiegevorgangs geschaut und noch angehalten bevor er mich auf der Motorhaut hatte und ich habe noch mit einer Gefahrenbremsung ein wenig Schwung rausnehmen und ausweichen können.

War trotzdem eine Situation, die ich sonst von vorne herein durch vorausschauendes Fahren vermeide, heute Morgen war ich etwas mehr in Gedanken und habe nicht so gut aufgepasst.

Trotzdem könnt ich jedes mal Kotzen wenn ein Autofahrer/LKW/Bus vorm Abbiegen nicht genau schaut, ob neben und hinter ihm nicht noch wer kommt.
 
Bei richtig großen Fahrzeugen bleibe ich immer stehen. Recht haben, aber Krankenhaus oder Grab ist keine gute Idee. Ich möchte nicht mit viel zu großen Fahrzeugen durch die Stadt fahren. Eigentlich brauchen die noch einen Beifahrer, der mit aufpasst.
Wer mit Smartphone spielt und dann noch abbiegt..., da bin ich richtig sauer. So wichtig kann das Internet nicht sein.
Heute morgen kam mir ein Mädchen entgegen. Vielleicht 12 oder 13. Starrt grinsend aufs Telefon und läuft einfach weiter. Bin stehen geblieben und habe gewartet, bis sie mir gegen das Vorderrad gelaufen ist. Schreck bekommen, geht zur Seite und starrt sofort wieder drauf. Ohne Worte....
 
Heute Morgen auch fast einen Abbiegeunfall gehabt, der Autofahrer hat aber "immerhin" noch während des Abbiegevorgangs geschaut und noch angehalten bevor er mich auf der Motorhaut hatte und ich habe noch mit einer Gefahrenbremsung ein wenig Schwung rausnehmen und ausweichen können.
Das hab ich quasi 1x die Woche in Köln, es ist halt - das weiß ich, weil auch oft Auto fahre - ja nach Situation auch im Auto oft schwer, alles im Blick zu haben UND noch hinten rechts auf relativ schnelle Radfahrer zu schauen. Natürlich passen manche auch einfach nicht gut genug auf, aber selbst wenn man es versucht, gibt es halt viele tote Winkel. Beim Schulterblick sind oft auch die Säulen der Karosserie und der Beifahrersitz etwas im Weg, dann gibt es oft parkende Autos, Licht/Strommaste usw., man schaut nach vorne, ob noch Grün ist und ob da ein Fußgänger da langgeht oder langwill, wohin man abbiegen will, gleichzeitig versucht man, nach hinten rechts zu schauen, aber bloß nicht zu lang, weil ja vor einem plötzlich jemand gebremst haben könnte usw. Ich selber schaue im Auto mindestens 50m vorher auch mal 2 Sekunden am Stück in die Spiegel, nochmal kurz vor dem Abbiegen plus Schulterblick. Und falls ich stehe wegen Rot oder Stau und vorne abbiegen will, schaue ich an sich die ganze in die Spiegel, ob da ein Radler kommt - dass es vor mir weitergeht, seh ich aus dem Augenwinkel.

Und wenn ich selber per Rad geradeaus fahre, dann fahr ihr nur weiter, wenn ich sicher bin, dass der Autofahrer mich gesehen hat oder wenn ich sicher bin, dass ich vor dem Auto durch bin und sich der Fahrer ggf. nur erschreckt, falls er nicht geguckt hatte. Bei Transportern oder LKW bin ich doppelt vorsichtig, aber spätestens 5m vor der Kreuzung sieht man in deren Spiegel, dass die zu Dir schauen, und wenn die da schon mindestens 2-3 Sekunden standen, dann ist endgültig klar, dass die auf mich warten.

Wo man aber nix machen sind die Deppen, die nicht mal blinken oder die mit Vollgas kurz vor der Kreuzung links vorbeirauschen und mich dann beim Rechtsabbiegen schneiden.
 
Auch Rennradfahrer können echte Arschlöcher sein. Heute unterwegs auf einem Radweg und plötzlich schiebt sich ein Fahrer mit max. 10cm Abstand an mir vorbei. Auf meinen Ruf, er sollte sich vielleicht mal bemerkbar machen kam nur wildes Rumgenöle. Das war entlang der Knechtstedener Straße zwischen Rommerskirchen Anstel und dem Kloster Knechtsteden.
Sollte dieser Fahrer hier im Forum unterwegs sein: Es schadet absolut nicht, von hinten mal kurz 'Klingeling' zu sagen, wenn man schon zu eitel ist, sich eine Klingel ans Rad zu schrauben.
Ein kleiner Schlenker, zB wegen Glas auf dem Radweg, wegen eines Wurzelaufbruchs ode einer Unterspülung und wir hätten uns beide übel ablegen können.

Was soll so etwas?
 
Auch Rennradfahrer können echte Arschlöcher sein. Heute unterwegs auf einem Radweg und plötzlich schiebt sich ein Fahrer mit max. 10cm Abstand an mir vorbei. Auf meinen Ruf, er sollte sich vielleicht mal bemerkbar machen kam nur wildes Rumgenöle. Das war entlang der Knechtstedener Straße zwischen Rommerskirchen Anstel und dem Kloster Knechtsteden.
Sollte dieser Fahrer hier im Forum unterwegs sein: Es schadet absolut nicht, von hinten mal kurz 'Klingeling' zu sagen, wenn man schon zu eitel ist, sich eine Klingel ans Rad zu schrauben.
Ein kleiner Schlenker, zB wegen Glas auf dem Radweg, wegen eines Wurzelaufbruchs ode einer Unterspülung und wir hätten uns beide übel ablegen können.

Was soll so etwas?
Das sind die Taxifahrer unter den Radlern: Die können gut fahren (oder glauben es) und denken, dass jeder andere mindestens genau so gut UND aggressiv fährt und mit 5mm Abstand locker an Hindernissen vorbeikommt und so was abkann...
 
Die können gut fahren (oder glauben es)
Das Beste an der Geschichte ist ja eigentlich, dass er sich dann, 10 - 15m, vor mir fast selbst auf die Fresse gelegt hätte, weil er mit dem rechten Arm und der hand irgendwelche Verrenkungen mir gegenüber machte und deswegen fast in den Grünstreifen zwischen Radweg und Straße fuhr. Hat er nur um wenige Zentimeter verfehlt.
Karma oder so...
 
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