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GRX400 Schaltzug hat sich eingefressen

Yugi

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Moin,
bei der Wartung meines Gravel-Rads ist mir aufgefallen, dass der Schaltzug sich ins Ende des Schaltwerks eingefressen hat. Das Rad hat gerade mal ca. 7.000 km auf dem Buckel. Ich habe mich schon gewundert, dass ich die Schaltung so häufig nachstellen muss.
Meine Fragen dazu wären:
  • Hattet ihr das schon mal?
  • Ist das ein Montagefehler?
  • Wie löse ich das? Muss das Schaltwerk getauscht werden oder gibt es andere Optionen?
  • Und selbst wenn ich das Schaltwerk tausche: Wie stelle ich bei der Montage sicher, dass es nicht nach 7.000 km gleich wieder hinüber ist?

Ich weiß, viele dumme Fragen. Aber ich bin noch ziemlicher Schrauber-Anfänger und möchte viel lernen :)
 

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Re: GRX400 Schaltzug hat sich eingefressen
Beide haben Recht. Es ist bei den niedrigen Gruppen offiziell nicht vorgesehen eine Endkappe mit Spitze zu verbauen. Die Praxis zeigt aber, dass es notwendig ist. Ergo ist es kein Montagefehler, sondern ein Erfahrungsfehler. 🤣
Ist mir beim 105er Schaltwerk auch schon passiert. Daher rüste ich alle Bikes bei Neukauf an dieser Stelle direkt mit neuer Endkappe und Spitze aus.

Achtung: Der Seilzug reibt sich im Laufe der Zeit auch durch die Plastikspitze durch. D.h. die muß regelmäßig inspiziert werden und bei Bedarf ersetzt

https://www.bike-discount.de/de/shimano-endkappe-mit-langer-spitze-fuer-schaltzugaussenhuelle

1776242712704.png
 
Die Tiagra 4700 hat ja das "alte" Schaltwerksdesign im Stil der 5800/6800 etc. Dort wäre es mir auch neu dass da eine mit Zunge vorgesehen wäre. Das von mir verlinkte Manual ist aber für die 400er GRX und spricht explizit von ner Enkappe mit Zunge. Wie auch immer. Damit sollte sich das Problem lösen lassen.
1776243154004.png
 
Wenn man bei der PDF-EV von der RD-RX810 schaut, wird diese Zunge dargestellt (Teil 12)
1776243500158.png
1776243645302.png

bei RD-RX400 nicht
1776243554720.png
 
Auf dem Tiagra Schaltwerk bei mit ist gar nicht soviel Zugspannung das sich da was reinfressen
kann, es ist auch nur in den kleinen Ritzeln der Fall
das der Zug etwas abgeknickt wird.

Vielleicht nicht richtig eingestellt?
 
Wenn sich ein Stahlseil in ein Alu-Gußteil einarbeiten kann, ist es relativ unwahrscheinlich, daß eine PVC-Kappe da eine echte Abhilfe ist. Das dient wohl nur der Garantiezeit-Überbrückung. Zudem die Endkappe nur als Dreckabweiser deklariert ist. Könnte auch sein, daß Shimano Dreck als Ursache ausgemacht hat?!
Eine ingenieurstechnische Lösung wäre eine kardanische Aufhängung des Zuganschlages, ein Pulley oder zumindest eine Bronzebuchse...
 
Wenn sich ein Stahlseil in ein Alu-Gußteil einarbeiten kann, ist es relativ unwahrscheinlich, daß eine PVC-Kappe da eine echte Abhilfe ist. Das dient wohl nur der Garantiezeit-Überbrückung. Zudem die Endkappe nur als Dreckabweiser deklariert ist. Könnte auch sein, daß Shimano Dreck als Ursache ausgemacht hat?!
Eine ingenieurstechnische Lösung wäre eine kardanische Aufhängung des Zuganschlages, ein Pulley oder zumindest eine Bronzebuchse...

Das hatte ich bereits geschrieben und bestätigt. Bei mir ist diese Spitze nach ein paar tausend KM durchgerieben gewesen und hat sich dann auch ins Alu gefressen. Das ist somit nur eine temporäre Lösung.
 
Und wie hast du es nachhaltig gelöst?

Das läßt sich nicht nachhaltig lösen. Ich schaue alle paar Monate nach, wenn es durchgerieben ist, verbaue ich die nächste Spitze. Nachschauen dauert nur Sekunden, verbauen 3-4 Minuten mit Schaltungeinstellen. Bisher mußte ich es nur 1 mal tauschen. Ist doof, weiß ich, aber der Aufwand ist überschaubar. Ich brauche für andere Dinge bzgl. Wartung deutlich länger. Wartung und Service gehört eben zum Hobby so wie das flicken eines Reifens.
 
Tiagra 4700, ich hab bei mir jetzt die Endkappe hinten vom Schaltzug ausgebaut.
In der Aufnahme des Schaltwerks ist eine Hülse eingepresst, da schneidet nichts ins Alu.
Scheint extra verstärkt zu sein, nach über 14000 Km bei Wind und Wetter hat da nichts reingeschnitten.

die Endkappe von Jagwire mit einer Art Gumminippel sieht gebraucht aus ist aber intakt.
 
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