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Paris-Roubaix 2026

Ah, welche "richtigen" Radrennen bist Du denn so gefahren?

Aber gerne noch mal: man kann natürlich so fahren wie WvA, man kann das auch als "taktisch richtig und clever" sehen. Man ist dann eben objektiv trotzdem ein Lutscher.
Der Begriff Lutscher kann niemals objektiv sein, denn er impliziert offensichtlich eine Wertung.
 

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Re: Paris-Roubaix 2026
Ah, welche "richtigen" Radrennen bist Du denn so gefahren?

Aber gerne noch mal: man kann natürlich so fahren wie WvA, man kann das auch als "taktisch richtig und clever" sehen. Man ist dann eben objektiv trotzdem ein Lutscher.
Weißt Du was? In Zukunft tragen wir einfach alle Rennen als Einzelzeitfahren aus. Dann gibt es garantiert keine "Lutscher" mehr und es hat erst noch den Vorteil, dass auch einfachere Gemüter die Taktik verstehen.
 
Ich schreibe es ja nur sehr ungern, aber egal wie inbrünstig ihr euch weiter darüber duelliert, ob WvA ein Lutscher ist, oder nicht: Am Ergebnis es Rennens wird das nichts ändern und in ein paar Tagen haben die meisten eh vergessen, wie es im Detail zu dem Sieg kam. 🤷‍♀️
 
Weißt Du was? In Zukunft tragen wir einfach alle Rennen als Einzelzeitfahren aus. Dann gibt es garantiert keine "Lutscher" mehr und es hat erst noch den Vorteil, dass auch einfachere Gemüter die Taktik verstehen.

Wieder eine der vielen Beleidigungen. Aber Du wirst es nicht glauben: auch "einfache Gemüter" verstehen die "Taktik", ich wäre an seiner Stelle genauso gefahren. Muss man das aber als Zuschauer honorieren, gut finden und abfeiern? Nö.

Ich werde Euch aber daran erinnern, wenn sie mal wieder von einem Fahrer genutzt wird, der nicht so beliebt ist wie WvA, Pidcock etwa.
 
Er beschreibt kurz und prägnant, was andere höflicher mit "clever gefahren" umschreiben. Meint aber das gleiche.
Andere stellen objektiv fest, dass er clever gefahren ist. Das was du hier von dir gibst ist ausschließlich negativ behaftet und auch gemeint.


Theoretisch ja. Praktisch nein, denn er hat wie bei allen seinen letzten Siegen nur gelutscht.

Das kann man ja so sehen. Es bleibt trotzdem einer der typisch dreckigen Siege. Würde auch hier 100-prozentig von jedem kritisiert, ginge es nicht um WvA.
 
Das was du hier von dir gibst ist ausschließlich negativ behaftet und auch gemeint.

Natürlich ist das von mir negativ gemeint. Weil ich als Zuschauer einer solchen "cleveren Taktik" nichts abgewinnen kann.

Und auch noch mal: das teile ich mit vielen, die WvA jetzt dafür feiern, aber jeden anderen dafür genauso kritisieren würden, siehe Pidcock. Doppelte Standards also.


Aber Du wolltest doch noch mitteilen, bei wie vielen "richtigen" Rennen Du so am Start warst, nein? Nicht dass Deine Meinung am Ende nicht zählt ...
 
Nö. Ich belustige mich eher über die Heldenverehrung für einen Lutscher hier.
Alles in Ordnung! Wir belustigen uns seit gestern über Dich. Mach nur so weiter. Ich habe mir das Interview von Pogacar nach dem Rennen angesehen. Er hat die Enttäuschung in kurzer Zeit sehr gut weggesteckt und kommt sympathisch rüber, er hat solche Fans wie Dich nicht verdient.
 
Dass diese gesamte Diskussion völliger Quatsch ist, steht völlig außer Frage, aber mit einem Punkt hat Magnus schon recht. Ein paar, die hier (zurecht) van Aert verteidigen, machen die Bewertung der Renntaktik von den eigenen Sympathien abhängig. Pidcock in San Remo wurde hier völlig zu Unrecht auch von Nicht-Pogacar-Fans ebenfalls als Lutscher bezeichnet. Dann sollte man schon konsequent sein.

Als Pogacar-Fan kann man sich schon auf die 2. Etappe der Romandie freuen. Da wird er sicherlich aus eigener Stärke das gesamte GC mit einem 40 Kilometer-Solo entscheiden können, wenn er es darauf anlegen möchte. LBL wird er vorher auch im Alleingang gewinnen, da Seixas leider noch ein wenig die Explosivität fehlt.
 
Aber selbst wenn er mehr aufs Gas hätte treten können - wozu? Pog hat von den engen Kurven jede zweite nicht getroffen und musste immer wieder mit anlatschen. Wenn ich die bessere Technik habe, würde ich meinen Gegner genauso fahren lassen.
Das habe ich mir auch gedacht, man schaue sich alleine den Sektor ab km 51 vor Ziel an. Die Linienwahl von Pogi ist so was von grottig, es ist einfach nur grausam anzuschauen. Wout dagegen in feinster Crossermanier.
 
Nach dem Motto "Ist der Zirkus auch noch so klein einer muss der August sein "
So wie er?

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Dass diese gesamte Diskussion völliger Quatsch ist, steht völlig außer Frage, aber mit einem Punkt hat Magnus schon recht. Ein paar, die hier (zurecht) van Aert verteidigen, machen die Bewertung der Renntaktik von den eigenen Sympathien abhängig. Pidcock in San Remo wurde hier völlig zu Unrecht auch von Nicht-Pogacar-Fans ebenfalls als Lutscher bezeichnet. Dann sollte man schon konsequent sein.

Als Pogacar-Fan kann man sich schon auf die 2. Etappe der Romandie freuen. Da wird er sicherlich aus eigener Stärke das gesamte GC mit einem 40 Kilometer-Solo entscheiden können, wenn er es darauf anlegen möchte. LBL wird er vorher auch im Alleingang gewinnen, da Seixas leider noch ein wenig die Explosivität fehlt.
Der Punkt ist einfach: Die Lutscher-Diskussion ist IMMER überflüssig. Es obliegt dem anderen Fahrer (hier in beiden Beispielen Pogacar) sich dagegen zu wehren. Kann er das nicht oder macht es nicht dann ist das ganz alleine sein Problem und man muss nicht in irgendwelchen Foren Leistungen runterspielen durch Kommentare wie "Lutschersieg". Das war vorhin auch mein Punkt bzgl. Rennerfahrung: Leute mit Rennerfahrung machen solche unqualifzierten Kommentare nicht. Thats Part of the Game.

Btw. kann ich mich nicht dran erinnern, dass sich Tadej nach MSR oder nach PR über die Mitarbeit von irgendwem beschwert hätte.
 
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