Von Lightweight gibt es ab sofort ein neues Vollcarbonlaufrad für Faltreifen. Der Satz soll auf 1.180 Gramm kommen und einen sehr hohen STW Wert sowie Hitzeresistenz bieten. Dank Wechsel-Freilauf ist das Hinterrad kompatibel zu Shimano, SRAM und Campagnolo.
Einzig der Preis dürfte einigen die Vorfreude auf das Schmuckstück verderben. Bei 3.650 EUR pro Satz werden immerhin Laufradtaschen, Lightweight-Schnellspanner, Lightweight-Reifenheber und Lightweight-Bremsbeläge mitgeliefert.
Hier der Info-Text vom Hersteller dazu:
Ein Laufradsatz für höchsten Fahrspaß, vor allem wenn Du bei einer steilen Abfahrt voll in die Bremsen gehst. Dann wird Dir bewusst, dass Du auf dem exklusivsten Vollcarbon-Clincher der Welt sitzt. Auch beim Reifenwechsel hört der Spaß nicht auf – denn das machst Du dank des Faltreifens in gewohnter Manier.
Schon die bisherigen, LEIGHTWEIGHT STANDARD C genannten, Clincher-Laufräder haben in unzähligen unabhängigen Tests auf der ganzen Welt Bestnoten eingefahren und sind so zur Benchmark für Vollcarbon-Clincher-Laufräder geworden. Unzählige LIGHTWEIGHT-Radfahrer sind absolut begeistert von der Performance ihrer Laufräder. Dies war für unser Ingenieur-Team in Friedrichshafen allerdings lediglich ein weiterer Ansporn, das technisch Mögliche weiter zu pushen.
Durch die, in der Fahrrad-Branche weltweit einzigartige, offizielle Luft- und Raumfahrt-Zertifizierung im Bereich Faserverbund-Kompetenz sind wir bei LIGHTWEIGHT in der Lage, auf ansonsten stark reglementierte Arten von Carbon-Fasern und Harze zugreifen zu können. Insgesamt fließen so eine Reihe von Materialien, die ansonsten ausschließlich der Raum- und Luftfahrt-Industrie zur Verfügung stehen, in die neuen “MEILENSTEIN”-Laufräder ein. Dies ist unter anderem deswegen möglich, weil die Wissler-Gruppe (zu der auch LIGHTWEIGHT gehört) ein starker Partner von führenden Luft- und Raumfahrt-Unternehmen wie Airbus und ESA ist und deswegen über diese Partner-Firmen Zugang zu solchen exklusiven Materialien erhält.
Durch die Verwendung einer Reihe solcher in der Fahrrad-Branche neuartiger Carbon-Materialien konnten wir den Lagenaufbau der Felge noch Clincher-spezifischer gestalten. Des Weiteren hat sich im Bereich der Laufradherstellung selbst eine Menge verändert. Durch neue Technologien ist bei LIGHTWEIGHT ein noch kontrollierterer Aushärteprozess möglich geworden, bei dem durch ein spezielles Verfahren unterschiedlich hohe Temperaturen an den verschiedenen Stellen des Laufrades eingebracht werden können.
Die einmalige Kombination aus neuen Carbon-Materialien und einem in Handarbeit optimierten Herstellungsprozess führt zu einem exklusiven Vollcarbon-Laufrad. Dabei wurde das Hauptaugenmerk beim “MEILENSTEIN C” auf eine nochmalige Erhöhung der Temperatur-Stabilität gelegt, gerade im Bereich der Bremsflanken. Resultat ist eine nochmalige Verschiebung der Hitzebeständigkeit auf einen Wert, der weit über der Bremstemperatur bei einem sachgemäßen Gebrauch der Laufräder liegt. Und durch die temperaturmäßig wesentlich höhere Gesamtaushärtung und der damit wesentlich nach oben verschobenen Temperaturgrenze (weit über die bei sachgemäßem Gebrauch auftretende Bremstemperatur) wird obendrein der Verschleiß im Bereich der Bremsflanken nochmals minimiert.





















Na, also doch ein Schnäppchen:D
wie immer deutlich überteuert für einen irreperablen laufradsatz :(
Ganz wichtig: Unbedingt so oft wie es nur irgendwie geht, die Worte "Luft- und Raumfahrt" benutzen! ALlein durch die Verwendung der Worte "Luft- und Raumfahrt" wird der Besitzer eines solchen Anbauteils um mind. 10% schneller fahren können bei weniger Trainingsaufwand
Ich finde solche Preise für Fahradteile schon unanständig. Demnächst kostet ein Rennrad,mit Record Strohmgruppe und Lyghties,mehr als ein deutscher Kleinwagen. Da stimmen die Relationen nicht mehr.
"Phonosophie,post:2345283,member:26894" schrieb:
Versuch dann mal den Kleinwagen auf das Gewicht des RR zu pimpen:D Dann weißt Du was teuer ist
"freiradler,post:2345294,member:43407" schrieb:
Mit dem Trabi waren die Sachsen doch schon auf nem guten Weg.
Wow, ist das echt der original Pressetext? Klingt wie von einem 12jährigen geschrieben. Da hat wohl jemand probiert wenig Fakten auf eine ganze DIN A 4 Seite zu verteilen. Allein die letzten beiden Sätze...
"Phonosophie,post:2345299,member:26894" schrieb:
Der zählt nicht, das dauert zu lange;)
Der letzte Absatz wird doch viele Leute erfreuen, die sich ihre Lighties schonmal ruiniert haben. Für knapp nen Tausi mehr als normal kricht man hitzebständigere Felgen. Sensationell.
"Phil-Phil,post:2345259,member:48149" schrieb:
Klingt, als hätten wir die neu Teflonpfanne des Radsports vor uns :D
Bin mir dann mal nen Ei drauf braten
Wenn ich mir die Bilder nochmal anschaue: Irgendwie sehen die Teile billig aus.
Diese Scheibe über dem Nabenflansch erinnert mich an die Trnasportsicherungen bei Neurädern, die man bei den Baumarktbikes auch auf der Straße sieht;)
"freiradler,post:2345468,member:43407" schrieb:
Das nennt man Understatement.;)
"Phonosophie,post:2345283,member:26894" schrieb:
Ich finde, dass es gut ist, wenn sich jemand erlauben kann, solche Produkte herzustellen.
Ich vergleiche solche Produkte, deren Preisgestaltung die Grenzen des Üblichen und Vernünftigen weit überschreitet, immer gerne mit Armbanduhren. Besonders in diesem Markt gibt es zahlreiche Beispiele für Produkte, deren Nutzmehrwert nicht mit den Mehrpreisen für Edelprodukte korreliert.
Davon abgesehen ist niemand genötigt, solche Räder tatsächlich zu erwerben.
Einen kleinen Haken hat die Sache aus meiner Sich aber schon. Solche Angebote sind geeignet, die Relationen zu verschieben und damit das Preisniveau eines ganzen Marktes zu beeinflussen. Ein 1000€-LRS wirkt neben den Meilensteinen ja geradezu billig und man fragt sich, ob es denn tatsächlich möglich wäre, auch mit einem Satz Fulcrum R3 z.B. zu fahren.
Es gibt den Markt und CS bedient ihn. Über Sinn oder Unsinn braucht man bei einem Männer-/technikaffinen Hobby ja wohl nicht diskutieren.
Der eine will gerne protzen, der andere glaubt unbeirrbar an den Fortschritt (dazu brauchts halt die Idiotenmaketingtexte) und es soll ja sogar Rennfahrer geben, aber die fahren doch eher die Tubulars und im Training was billiges aus Alu.
Die ersten Frühjahrs-RTFs werden zeigen, dass die Preise für hochwertiges Equipement wie diese Laufräder nicht zu hoch sind. Jedenfalls für die Fahrer, da mögen sich die sprichwörtlichen "armen Studenten" noch so sehr das Maul zerreissen... :D
Der Preis dieser Laufräder ist ein Plädoyer für die kräftige Anhebung des Spitzensteuersatzes.
"pjotr,post:2345870,member:639" schrieb:
Dazu passen doch dann auch die Crown-Sättel für knapp 1700€. Lässt sich bestimmt alles schön hübsch drappieren im Kofferraum eines G63 AMG. Damit zeigt man dann seinen Kollegen, dass mann neben Golf auch noch richtigen SPort betreibt (oder zumindest so tut).
Insgesamt interessieren mich solche sündteuren Anbauteile nich wirklich. Schön zu sehen, was technisch machbar ist. Für mein Fahrergewicht werden die sowieso nicht ausgelegt, also muss ich auch nicht neidisch sein, weil ich nie in der Lage sein werde, mir sowas zu leisten :)
"andreass,post:2345568,member:27097" schrieb:
Der Vergleich hinkt aber etwas. Manche Uhren sind ja auch Wertanlagen. Ein Rennrad behält nur selten seinen Wert.
"Phil-Phil,post:2346024,member:48149" schrieb:
Ich hatte von diesen Sätteln bisher noch nicht gehört,lese schon seit ca. 1 Jahr keine Radsport Bravos mehr. Deshalb hab ich das gerade gerade gegoogelt. Ich bin wirklich fassungslos. Das man sich nen sündteuren LRS kauft,es soll darunter auch Leute geben die keine Besserverdiener sind und sich dafür verschulden,kann ich noch irgendwo nachvollziehen,wenn der denn im Rennen eingesetzt wird,und wenn es nur ein Jedermann Rennen ist.
Aber nen Sattel mit Blattgold zu verzieren ist wohl das unsinnigste von dem ich je gehört habe. Es sei denn man stellt das Rad als Schmuckstück in die repräsentative Vorhalle.
Na, ob mein Vergleich da so sehr danebenliegt?
Klar erreichen manche Uhren mit steigendem Alter höhere Preise als neu. Dazu ist es in der Regel allerdings erforderlich, dass diese keinerlei Gebrauchsspuren davongetragen und die Zeit in Vitrinen und auf Uhrenbewegern verbracht haben. Für eine verranzte Breitling sind auch keine Spitzenpreise mehr zu erzielen. Ich denke schon, dass es im Rennradbereich dazu Parallelen gibt. Sontan fiele mir da eine 25th Anniversary ein, die wird komplett im Koffer und NOS, wenn überhaupt, wohl auch nicht mehr für den damaligen Listenpreis zu bekommen sein.
Aber der Hinweis auf eine eventuelle Werthaltigkeit im Sinne von monetärem Wert sollte mein Beitrag gar nicht sein. Mir ging es darum, ein Beispiel dafür zu geben, dass es auch abseits des Rennradumfelds überteuerte Produkte gibt, die bezüglich ihrer Primäraufgabe keinen Mehrwert gegenüber preisgünstigeren Produkten der gleichen Produktgruppe enthalten.
"Phil-Phil,post:2346024,member:48149" schrieb:
Technisch Machbarkeit ohne ein angemessenes Verhältnis von Nutzen und Preis - wozu soll das gut sein ?
"pjotr,post:2346363,member:639" schrieb:
In vielen Bereichen gibt es solche Produkte die wohl in erster Linie den Zweck haben die Brot-und Butter Produkte besser zu verkaufen. Das ist z.b. im Hifi Bereich gang und gäbe. Da werden Plattenspieler oder Laursprecher für 6stellige Summen beworben,die natürlich höchsten ne Handvoll Leute kaufen,und von dem das Unternehmen nicht existieren könnte. Aber für den Ruf als inovatives Unternehmen ist so was immer gut. Der Käufer der bezahlbaren Produkte bekommt etwas von dem Glanz ab.
"Phonosophie,post:2346418,member:26894" schrieb:
Mir ist schon klar, dass es dabei häufig um Marketing geht. Noch so ein Beispiel: "VW-Imagepolitur" mit dem Phaeton. Da legt VW bei jedem Wagen drauf und bezahlen tun das letztlich die Käufer von Polo und Golf. Daher sollte man als Konsument der Demonstration "technischer Machbarkeit" , die letztlich nur Selbstzweck ist, kritisch begegnen.
Mal ne Frage an alle die hier am meckern sind. Seid ihr schon mal mit Lightweights o.ä. gefahren? Geht mal zu einem Händler der Testräder anbietet und fahrt eine Runde. Das ist ein Unterschied wie Tag & Nacht, selbst im Vergleich zu guten Alufelgen.
Und die Dinger sind durchaus Alltagstauglich (die Schlauchreifenvariante wird sogar im Crosssport gefahren). Ich fahre meine sowohl im Rennen als auch im Training bei jedem Wetter. Wenn man einigermaßen pfleglich damit umgeht halten die eine Ewigkeit. Wenn ich mit 30 auf nen Bordstein knall ist meine Felge im Arsch egal ob Karbon o. Alu. Sicher mag der Preis überzogen vorkommen, aber Handarbeit hat halt seinen Preis in Deutschland.
Warum machen hier in diesem Forum , immer eine Reihe von Usern bei der Vorstellung von Parts, die sich nicht jeder leisten kann sozialpolitische Fragestellungen auf?
Was haben Laufräder mit Spitzensteuersätzen zu tun?
Der Eine leistet sich teure Fahrräder, der Andere halt Neuwagen, 3 Urlaube im Jahr oder 4 Kinder. Soll doch jeder selbst entscheiden!
"m7cha,post:2346621,member:55473" schrieb:
Haha
deinen kommentar verstehe ich nicht - deine vorredner " Ouark-Wade u. m7 cha " haben völlig recht :cool:
Ne kaputte Alufelge lässt sich verschmerzen. Das Lightweight kostet wohl etwas mehr.
"Phonosophie,post:2346741,member:26894" schrieb:
ja und - wen juckt das - für den einen sind 200 € viel und für den anderen sind 3000 € nicht viel - wichtig ist ,daß sich unsere " Wirtschaft " dreht .
Nur wenn gutes geld verdient wird - geht es uns " allen " gut - so ist das nun mal ;)
"didione,post:2346767,member:4543" schrieb:
Schon ok. Ich will auch keine Sozialneid Diskussion. Ich finde es einfach fragwürdig so nen Clincher LRS zu entwickeln. Das ist Profi Material und für die sonntägliche RTF völlig überzogen. Zumal mit Faltreifen wieder viel von dem Potential solcher LRS verschenkt wird. Da wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Wenn der Elite Fahrer oder Profi das fährt,ist das für denn Job. Der Hobbyfahrer mit 5000Km Jahresleistung macht sich eher lächerlich.
@ Phonosophie
k.A. wie das andere Hersteller handhaben aber zumindest bei Lightweight gibts das so genannte ServiceUp durch das man bei Beschädigung auch im Renneinsatz ein Austauschrad bekommt.
Mit dem verschenkten Potential hast du allerdings teilweise Recht.
Aber grad im RTF Bereich sieht man teilweise Maschinen da könnte selbst ein Profi neidisch werden :D Fakt ist einfach das es mehr als genug Leute gibt die sich sowas Leisten können/wollen und dieser Markt wird bedient.
Und ich finds z.B. herrlich wenn ich mit meinem 1300€ MTB beim Rennen Leute mit 6000€ Bikes überhole. Das Wichtigste ist immernoch der Fahrer, das Material ist Bonus ;)
Die Qualität des Textes schreckt ab.. manmannmann
"m7cha,post:2346837,member:55473" schrieb:
Ist auch ok. wenn die Leute das Geld für deutsche Produkte ausgeben. Das sichert wenigstens ein paar Arbeitsplätze.
Ein Statussymbol, na und?
Wenn ihr wirklich ehrlich seid hat jeder von Euch mehrere davon! ;)
Zumeist die, die es nicht verstehen können, das andere sowas haben. ;o)
"m7cha,post:2346837,member:55473" schrieb:
Heisst das jetzt, das nur noch Profis diese Dinger fahren sollten? Aufs Auto übertragen dürfen dann nur noch Formel 1-3 Fahrer Porsche oder andere hochmotorisierte Sportwagen fahren.
Darf ich dann als Normalo Jogger überhaupt noch Laufschuhe tragen, da überholt mich dann ein Barfussläufer und dann ?? :oops:
"Phonosophie,post:2346782,member:26894" schrieb:
Denkfehler. Das ist Hobbyfahrer-Material. Denn nur da ist der Markt für den Verkauf dieser Edel-Laufräder. In den 90ern haben sich auch die Herren Armstrong und Ullrich zwecks Chancenverbesserung die Lighties gekauft. Der Durchschnittsprofi damals und heute fährt mit dem gesponsorten Standard-Material. Leben kann eine Firma wie Carbon-Sports nur von den Hobby-Fahrern, die diese Laufräder nun mal auf einer RTF ausführen wollen. Und ehrlich gesagt interessiert es diese wohl kaum, ob ein halb so alter Student auf nem 150 Euro-Hobel oder ein Hartz 4-Profi schneller fährt als sie selbst. Gutes Material kann und darf durchaus auch Selbstzweck sein.
"Phonosophie,post:2346782,member:26894" schrieb:
Schlauchreifen sind insgesamt natürlich leichter, haben aber bei weitem mehr Rollwiderstand als ein guter Faltreifen; also ist es nicht sinnlos, so einen Highend-LRS mit Faltreifen zu bauen. Ob es natürlich sinnvoll ist, in irgendnem Jedermannrennen mehrere 1000€ Sachschaden zu riskieren, weil irgendeiner einen umsäbelt, das ist eine andere Frage, zumal 0,5 kg an den Laufrädern sparen (im Verhältnis zum bezahlbaren LRS) den Kohl wirklich nicht fett macht, den gleichen Effekt kriegt man auch durch sagen wir 800 gramm abspecken was die Beschleunigung angeht und durch 0,5 kg abspecken, was die Kletterfähigkeit angeht. Wenn man aber wirklich massenhaft Geld für wenig Leistungseinsparung ausgeben will, dann sind so Dinger gut (wenn auch aerodynamisch mit Sicherheit bei Weitem wiederum nicht die besten)."Bergabheizer,post:2347277,member:52575" schrieb:
Sagt wer? Die TOUR? :D
"m7cha,post:2346621,member:55473" schrieb:
Wer mit 30 gegen einen Randstein fährt, befand sich entweder in einer akuten Notlage (Randstein oder was anderes, was mehr Aua macht.. ) oder ist nie MTB gefahren. So nen kleinen Hüpfer verkraftet jedes Rennrad ;).
Aber stimmt schon. Ich hätte soviel Angst, dass was kaputt geht, dass es mir den Fahrspaß nehmen würde. Dann lieber meinen Standard LRS, der schwerste Material ist bei mir das, was auf dem Rad sitzt, da kann man noch viel mehr und einfacher was einsparen ^^
"8hEnnEs7,post:2347313,member:27700" schrieb:
Die glaub ich auch, ich meine aber auch, dass Conti das mal selber gemessen hätte, habe allerdings keine Quelle parat; frag mich nicht wie gut die Messmethoden sind, in ein paar Semestern kann ich das vielleicht beurteilen, aber die Unterschiede waren schon ziemlich groß, sodass die Messmethode schon sehr schlecht sein müsste, wenn das nicht stimmen sollte.
"Marathonquaeler,post:2347080,member:3790" schrieb:
Solche PS Schleudern sind ein Anachronosmus der ganz von den Strassen verschwinden sollte.
"Bergabheizer,post:2347277,member:52575" schrieb:
Deshalb fahren die Pro's auch alle Schlauchreifen.:rolleyes: Schlauchreifen lassen höhere Drücke zu und rollen dann wieder genauso gut. Sie sind leichter als Faltreifen,die Felgen ebenso. Schlauchreifen haben Notlaufeigenschaften. In der Summe kommt ein Faltreifen nicht an einen leichten (Wettkampf) Sclauchreifen ran. Ich bin die Dinger früher selber gefahren,aber nur im Rennen. Im Training möchte ich nicht unterwegs nen Schlauchreifen wechseln.
@Marathonquaeler
Wie kommst du denn darauf, das hab ich nie irgendwo geschrieben.
"Bergabheizer,post:2347342,member:52575" schrieb:
Wenn man sie nicht vernünftig Kittet, oder dieses grauenhafte Tofu :D Klebeband benutzt, kann ich mir das sogar vorstellen. Wenn man das aber ordentlich macht sehe ich keinen Grund für einen Höheren Rollwiederstand gegenüber einem Clincher Reifen.
Ich bin Jedenfalls bisher noch nie bergab stehengeblieben, nur weil der Rollwiederstand meiner Conti Sprinter zu hoch war :D ;)
"8hEnnEs7,post:2348036,member:27700" schrieb:
Und das sind ja eigentlich Gartenschläuche. ;)
Mag sein, aber ich spüre ja nicht mal den Unterschied zwischen Latex und Butylschlauch :D
Oh je, andere Leute sind da echt empfindlicher. Esoterische Laufradbetrachtungen (Achtung: Smiley Heaven)
Dazu fällt mir das hier ein: [media=youtube]6WPT2IHeJYk ;)
Ich bin mir nicht sicher ob der Name "Meilenstein" wirklich gerechtfertigt ist. :rolleyes: Das Rad haben sie damit auf jedenfall nicht neu erfunden :p
Ich gehe davon aus, dass viele hier, die über die LW`s ironische Kommentare abgeben und die Radsportler, welche sich den Spaß gönnen, solche Laufräder zu fahren ( zu denen auch ich gehöre) für blöd hinstellen, noch nie solche Teile bewegt haben und sich auch gar nicht vorstellen können, was ihnen entgeht. Dass der Preis extrem ist und an der Schmerzgrenze liegt, mag ja sein, rechtfertigt aber nicht diese unqualifizierten Bemerkungen.
"Dogma2006,post:2352715,member:55564" schrieb:
Dann erbitte ich von einem, der solche Räder fährt, doch einfach mal einen kurzen Er - fahr - ungs - bericht.
"Dogma2006,post:2352715,member:55564" schrieb:
Vlt. ist es aber auch so dass du dir nicht eingestehen willst das deine Laufräder nicht wirklich viel besser sind als jene die nur ein Drittel kosten... ;)
Klär und „Unwissende“ doch mal auf. Was können sie besser als ein 1000€ Satz, oder einer für 400€ aus China?
Ich fahre die LW Obermayer 20/12 seit 2008.
Diese Teile sind echt ein Traum. Leicht, schnell, Spitzenoptik, kein Bremsrubbeln, gutes Bremsverhalten ( trocken), auch auf langen Passabfahrten keine Probleme und bisher kein Verschleiß an den Bremsflanken.
Preis hin, Preis her - man hat einfach etwas Besonderes
Minuspunkte:
Ich kann aber auch, wie zahlreiche andere LW-Fahrer, die Seitenwindproblematik bestätigen.
Bezüglich des Regenbremsverhaltens kann ich keine Aussage machen, da ich mit diesen Laufrädern noch keine richtige Regenfahrt hatte.
Dass dieser Punkt kritisch ist, glaub ich aber allemal.
Im Falle einer Panne verwende ich Pitstop. Das hat mich bei meinen 2 Pannen wieder nach Hause gebracht.
Ich habe den Kauf bisher nicht bereut.
"Dogma2006,post:2352750,member:55564" schrieb:
Das überzeugt natürlich! Entschuldige bitte, aber nachdem Du hier unqualifizierte Bemerkungen bezüglich eines Luxus Radsatzes angeprangert und behauptet hast, dass allen, die nicht die Möglichkeit haben so einen LRS am eigenen Rad zu erleben etwas entgeht, hätte ich tatsächlich mehr von Dir erwartet.
Versteh mich richtig, ich habe nichts gegen solche Räder, jeder soll kaufen was er mag und auch ich bewege kein mittelpreisiges Mainstreamrad. Aber eine nachvollziehbare Beschreibung, was einem nun ohne die Lightweight entgeht, hast Du nicht geliefert.
Jo, klingt wie die Beschreibung von jedem anderen 08/15 Carbonlaufrad auch.
Ich denke, da kommt nix mehr. ;-)
"expresionisti,post:2352997,member:53110" schrieb:
Es muss heissen: "Manche Räder würde ich nicht vermissen!" ;-)
Dann will ich mich auch mal versuchen :D Der Unterschied ist deutlich erfahrbar. Zum einen ist da das niedrige Gewicht. Dadurch lassen sich die Teile unglaublich beschleunigen, gehn ab wie Raketen. Da spürt man definitv den Unterschied zu einem viell. 500gr schwerern Satz. (Stichwort: Schwungmasse). Dazu kommt die sehr hohe Steifigkeit, dadurch fahren sich die LR wie auf Schienen bzw geben dem Rad insgesamt eine sehr hohe Stabilität. Bremsen tun die Dinger bei Trockenheit einwandfrei, bei Nässe ist kurzes Anbremsen und vorrausschauendes Fahren nötig und wenns richtig schifft taugen auch Alubremsflanken nichts mehr ;) Ich bin bisher mit billigen Alufelgen, Mavic Ksyrium Elite und Campa Neutron gefahren und das ist alles nichts im Vergleich.
Dann wäre da noch die hochwertige Verarbeitung, die Optik (was natürlich Geschmackssache ist) und zugegebener Maße auch ein Hauch von Exklusivität.
Und nochmals zum Preis, weil hier der Vergleich mit Chinarädern oder 1000€ Sätzen kam. Die LR werden komplett aus Karbon (also ohne Alubremsflanke, -speichen etc) in Deutschland per Hand hergestellt, dadurch sind allein die Herstellkosten höher als der Endpreis beim Chinarad. Dann will die Firma ja auch noch etwas dran verdienen und die Händler schließlich auch noch. Und das ist in beiden Fällen nicht so viel wie manche hier vielleicht annehmen.
Und zum Thema Meilenstein. Sicher hat LW das Rad nicht neu erfunden, aber die Technik zu Herstellung der Vollkarbonräder ist soweit ich weis einzigartig.
"m7cha,post:2353085,member:55473" schrieb:
Alles richtig, aber der Vorteil gegenüber den angesprochenen günstigeren Carbonlaufrädern ist irgendwie immer noch nicht ersichtlich ;)
"8hEnnEs7,post:2353115,member:27700" schrieb:
Taugen viel besser als Statussymbol?!
[media=youtube]QN6sGgglvsg
:D
"8hEnnEs7,post:2353115,member:27700" schrieb:
Kommt auf den Event an:
;)
Ich fahre nen Tiagra-Mix, ich bin raus! :D
"freiradler,post:2353134,member:43407" schrieb:
Nur doof das 99,8% (achtung Schätzung! ;) ) der Eisdielenbesucher gar keine Ahnung haben was da verbaut ist. Die meisten werden wohl grad mal erkennen ob es ein Rennrad ist, oder nicht :D
Muss man also doch den Porsche kaufen, den erkennt schließlich (fast) jeder... :o
"m7cha,post:2353085,member:55473" schrieb:
Endlich einer, der sich etwas aus der Deckung wagt.
Wir sind uns sicher einig darin, dass die Bremsleistung, die zumindest im Trockenen nicht schlechter als die von Alu bewertet wird, kein besonderer Vorteil von sündteuren Carbonrädern ist. Auch wird die Exklusivität und die vom persönlichen Geschmack abhängige Optik (ich find die auch sehr nett anzuschaun) keinen erfahrbaren Vorteil bringen.
Bleiben von Deinen Argumenten die Steifigkeit und das Gewicht. Zur Steifigkeit kann ich nichts sagen, kenne keine Zahlen, Vergleiche oder Bewertungen. Anders ist das beim Gewicht. Selbstverständlich sind "soll auf 1180g kommen" eine Ansage, aber so einen Radsatz mit einem sofort 500 g schwereren LRS für weniger als 1/10 des Preises zu vergleichen halte ich für unpassend und irreführend. Die absolute Wirkung leichter Räder mit kleinen rotierenden Massen wurde hier schon zur Genüge diskutiert und der geringe Einfluss auf die erzielbaren Geschwindigkeiten herausgearbeitet. Möglicherweise ist es so, dass diese Räder die besten Steifigkeitswerte aller gleich leichten Räder bieten. Ob geringfügig schwerere klassisch aufgebaute Räder diesbezüglich so viel schlechter sind bleibt noch zu testen.
Das beste Argument Pro ist aus meiner Sicht noch, dass die Räder und damit erstklassige Technologie in D produziert werden und Firmen, die idealerweise nicht am Subventionstropf hängen dadurch unterstützt werden.
"andreass,post:2353146,member:27097" schrieb:
Wieso schwerer?
Selbst mit Alu-Clincher kannste da schon auf unter 1100gr kommen.
Mit guten Carbonfelgen habe ich da schon gute LRS unter 900gr gesehen.
Mir ist auch bekannt, dass es sehr leichte klassische Räder gibt. Nur schoss mir bei der Stabilitätsbetrachtung mein geringfügig schwererer BOR373/Acros/CX Ray LRS und dessen untadelige Stabilität durch den Kopf.
;-)
Ich persönlich finde die LW nicht sooo schön. Jetzt nicht hässlich,aber das ist ja geschmackssache.
Ich finde wer sich sie leisten kann soll sie fahren, sie bringen mit Sicherheit nen kleinen Vorteil zu 0815 Laufrädern. Sonst würden Profis nicht damit rum fahren. Ob es natürlich den entscheiden Vorteil bringt sei dahin gestellt.
Das natürlich LW im gegensatz zu 0815 LR um einiges besser ausschauen ist ja klar, ich hab zwar keine LW, sondern DT Swiss und die sind mir von der Optik um einiges lieber als "normale" und ich sage mal das für 90% der Rennradfahrer die Rennen fahren die Optik auch passen muss!!
"8hEnnEs7,post:2353115,member:27700" schrieb:
Hallo Gemeinde,
uiuiui - was Laufräder so alles mit Menschen anstellen... können...
Also erstmal, ich fahr keine, könnte mir aber vorstellen, welche zu erwerben, wenn... .. dazu später nochmal
So als der größte Unterschied fällt mir auf, daß die normalen LWs bspw. bis 120kg zugelassen sind - kennt jemand einen anderen Laufradsatz, der 30% mehr als LW wiegt und das zulässt? Daher auch die hohen Steifigkeitswerte - auch diesbezüglich ist mir nichts vergleichbares bekannt. Was an Technologie ging, haben die netten Herren aus Frankreich sich geschnappt... bieten Ihre LR aber auch ned signifikant preiswerter an. Und ja, da ist schon ein guter, ordentlicher Marketingfaktor drauf.
Der ist aber auch bei diversen andren LRS drauf. Vor vier Jahren war der Unterschied zwischen Mavics Elite und SL 280.-€ und.. eine Carbonnabe. Also, der Gewichtsunterschied befand sich ziemlich im Zentrum der rotierenden Masse. Allein an dieser Nabe hat Hr. Mavic ordentlich verdient. Und, natürlich.. ne rote Speiche ;-). Die Sinnhaftigkeit für 40% Aufpreis bleibt in Frage zu stellen...
Solange man seine LWs nicht zerstört, halten die schon ewig - 10 Jahre und 80.000km sind durchaus drin. Und, hey, wir sind ein freies Land, jeder darf und soll fahren, was er möchte. Und wenn ich nunmal 5 kg Übergewicht hab, aber die Kohle für LWs.. und mir was ausrechne.. warum also ned? Alleinig schon der Spaßfaktor mit nem leichten LRS unterwegs zu sein. Korrigiere, der wiederkehrende Spaßfaktor... (ist also schon geiler, als andauernd auf´s Konto zu starren.. )
Wir haben das Glück, in einer Gesellschaft zu leben, in der es einem gehörigen Teil möglich ist, Rennrad zu fahren. Nicht so, wie bspw. in der ehem. DDR.. wenn systemkonform Rad da, wenn ned.. dann Rad wieder weg. Die Frage stellt sich also, was man mit dem dafür ausgegebenen Geld NICHT tut. Wenn es dafür keine Alu- statt Stahlfelgen auf´s Auto gibt. Gut. Wenn deshalb eine Rolex mehr im Laden liegen bleibt - auch gut. Wenn mir aber bspw. jemand stolz von seinen neuen Alufelgen mit zweihundert-was-weiß-ich-wie-breiten-Reifen erzählt, dann in die Musikschule geht und den Unterricht für seine Tochter kündigt - aus monetären Gründen - das wären auch superlighties-extra-tiny nicht wert...
Nun, ich halte es so, daß von allen Sachen, die mir wichtig sind, entweder versichert sind oder ich immer genügend auf dem Konto habe, diese Teile sofort und ohne schlechtes Gewissen, nachkaufen zu können oder ich eh doppelt bestückt bin. Ergo, es gibt zwei Renner im Segment von je ca. 2.500.-€. Wenn ich einen total zusammenfahre.. es gibt noch einen zweiten... Und wenn ich meine R-Sys gegen den Bordstein setze, meine Finger alle dran sind, der Kopf denken kann und mein Handy UMTS Empfang hat, bestell ich mir SOFORT einen neuen, ohne Reue... ... ohne das etwas anderes darunter zu leiden hätte. Sollte sich die Situation mal in 5-facher Höhe einpendeln... leg ich auch 4k für nen LRS auf´n Tisch... Wenn´s sich in die entgegengesetzte Richtung bewegt.. dann kommt halt ein Elite oder Zonda drauf... und auch gut is...
Im Ziel trink ich mit jedem ein Bierchen.. dem 36-Speichen-Rigida-Schlacks, der mich am Berg stehen hat lassen, genauso wie dem LW-Fahrer, der nach dem dritten aufziehen des Schlauchreifens nur 20min vor mir ankam und dank dem Restkleber an den Pfoten das Bierglas nicht mehr aus der Hand bekommt... 8-) wo ist Euer Problem?
Um beim Thema zu bleiben: "8hEnnEs7,post:2353115,member:27700" schrieb:
"bulldozer,post:2353225,member:36811" schrieb:
Überspitzt dargestellt bieten sie also eigendlich nur einem übergewichtigen Supersprinter einen erfahrbaren Vorteil. Alle anderen kommen genauso gut mit einem günstige(re)n, klassischen Carbonlaufradsatz aus. ;)
"8hEnnEs7,post:2353357,member:27700" schrieb:
Hey, hör ich da nen Anflug von Anerkennung eines technischen Unterschieds.. 8-). Yess, Yess, Yesss :)
Neben dem übergewichtigen Supersprinter noch Hr. Schäuble, ein paar Mitarbeitern von Carbonsports, Deutschland so allgemein (sonst kenn ich keinen deutschen Hersteller von anständigen Carbonlaufrädern - mag aber nix heißen..). Obwohl - hochpreisige deutsche Qualitätsarbeit mit Gewalt zu halten hat schon bei Leica nix gebracht. :eek: Nen meßbaren Unterschied muss es auf Dauer geben...
Jaaaaa, das ist die Macht des Marketings, der Nissan ist wohl schneller über die Nordschleife gekommen, trotzdem verkauft Porsche vom Turbo mehr als das 28fache... Mythos...
Und die Ehre, da war noch die Ehre... Wer LWs fährt, hat die i.d.R. auch bezahlt. Man kriegt zwar mal welche für ein Event - aber so, lieber Profi nimm mal 5 Sätze hinten raus.. is nich. Das ist doch schon mal ne ehrenwerte Haltung, sich nicht nen Profi zu kaufen... spricht schon von Überzeugtheit, daß sein Produkt das nicht notwendig hat.
Na, der übergewichtige Fahrer (beim Sprint ist er ja schon hinten im Feld, also reichts zum übergewichtigen Sprinter ned) bleibt bei seinen Aluflanken. Hab mal gesehen, wie´s einem die Schlauchreifen in der Abfahrt abgezogen hat... uiuiui - in ner ordentlichen Kurve kannst auch AUF Carbon nimma fahren. Und dann gab´s auf Malle noch die, die nach 300Hm Abfahrt den Vorderreifen umgedreht haben (Hmpf) - damit der Schlauchreifen sich wieder in die andere Richtung zur Felge bewegt und das Ventil nicht ausreißt. Ich mein, aller Ehren wert.. diese Rücksichtsnahme..
"8hEnnEs7,post:2353357,member:27700" schrieb:
Noch überspitzter könnte man formulieren, daß im Prinzip jeder, der nicht an Wettkämpfen teilnimmt, mit einem ganz normalen Laufradsatz mit Alu-Kestenfelge für Drahtreifen, 32 Speichen und 0815-Nabe klarkäme. :D
Klarer Vorteil unserer Bauweise ist, daß die Laufräder trotz des sehr niedrigen Gewichts sehr seitensteif sind, eine sehr niedrige rotierende Masse haben (Masseträgheit => Beschleunigung, Lenkverhalten) und sich nicht dezentrieren können.
Zudem bieten wir einen Reparaturservice, der die meisten Schäden (außer z.B. Speichen- oder Felgenbruch) wieder beheben kann.
"CarbonSports,post:2392703,member:15331" schrieb:
…und sich vor allem nicht zentrieren lassen.
Bei Rundlauftolleranzen von 1/2 mm ist das schonmal ein Ko-Kriterium für mich. Von jedem 100 € Alu-Satz erwarte ich besseren Rundlauf.
"CarbonSports,post:2392703,member:15331" schrieb:
Da bleibt dann aber sehr viel übrig.:D
"Phonosophie,post:2392912,member:26894" schrieb:
Industrielager wechseln können die wahrscheinlich:D
Angerissene Speichen und delaminierte Bremsflanken können sie wohl flicken, letzteres kommt in jüngster Zeit auch auch oft genug vor.
"CarbonSports,post:2392703,member:15331" schrieb:
Das kommt wohl eher auf den Wettkampf an. Ein mit leichten Naben aufgebauter Satz mit Ambrosio Crono ist kaum schwerer, brems vernünftig und bietet sogar den momentan offensichtlich sehr wichtigen Komforzuwachs. Die Steifigkeit reicht bei einem guten Aufbau und entsprechender Speichenzahlt auch für fast jedes Fahrergewicht. Und den Satz kann man dann sogar leicht reparieren wenn ne Speiche oder ne Felge bricht ;)
Einziger Nachteil gegenüber den LW, der Satz taugt nicht als Penisprothese :p
"CarbonSports,post:2392703,member:15331" schrieb:
"Pedalierer,post:2392706,member:6536" schrieb:
Dann viel Glück beim Suchen. Wenn ich mir so diverse Test anschaue sind die alle in einem verleichbaren Bereich. Zudem würd mich mal interessieren wie sich das beim Fahren auswirken soll. 0,5mm kann man Bestenfalls messen aber beim fahren merkt man da eher nichts oder?
Ich suche überhaupt nicht, erst rechte keine Carbon-Clincher. Mein Laufradfuhrpark ist bestens gefüllt. Und die Konkurrenz mit normelen Speichen bekommt man auch mit relativ wenig Speichen mit deutlich besserem Rundlauf.
0,5 mm Höhenschlag mag man kaum merken, 0,5 mm Seitenschlag hingegen bei hohem Speed und beim bremsen schon. Aber bremsen ist ja bei LW eh inklusive stottern, da fällt das kaum ins Gewicht. Mir ging es eher darum das solche „Toleranzen“ bei keinem Wald--und-Wiesen“ System-LR toleriert würden, bei einem LR-Paar für über 3.000 € hingegen schon.
So, gebe auch mal meinen Senf dazu ab.
Fahre jetzt seit ein paar Wochen hinten ein Gen3 und vorne eins der aller ersten von Dierl und Obermayer (noch mit Auschnitt am Ventil)
Die Laufräder sind sehr steif und das merkt man auch beim Fahren. Ich fahr parallel dazu nen billigen Shimano Satz, ein Satz Bontrager X-lite und nen Satz Xentis Squad 5.8.
Auch die Xentis können es von der Steifigkeit mit den lightweights nicht aufnehmen, wobei das (relativ neue) Hinterrad nochmal deutlich steifer ist als inzwischen betagte Vorderrad.
Bergab ermöglicht mit persönlich die hohe Steifigkeit deutlich höhere Kurvengeschwindigkeiten.
Was die Toleranzen angeht. 0,5 mm erscheint sehr viel, ist im Alltag aber nicht spürbar. Selbst 1 mm spürt man beim Fahren nicht, und beim Bremsen auch nicht (ich habs gezielt ausprobiert). Da eiern die Contireifen viel zu sehr dafür.
Die Bremsflanken sind bei dem Preis ein Witz....rubbeln ohne Ende, im Alltag letztlich unkritisch, aber man muss schon aufpassen. Xentis ist da deutlich weiter. Die Squads fahr ich jetzt seit rund 1,5 Jahren, auch im Wettkampf und bei nassen Verhältnissen und mit gelben Swissstops merkt man keinen Unterschied zu Alu-Flanken. Da rubbelt nix, die Bremskraft ist sofort voll da, auch im nassen. Die Lightweights taugen da im Vergleich nicht.
Was bleibt noch...achso...Gewicht. Das merkt man beim Antritt deutlich. Selbst im direkten Vergleich zu den Xentis, bei denen die Felgen rund 100 gr. mehr wiegen als der Felgenring bei LW, sind die LWs deutlich agiler (Reifen sind Conti Competition auf den Xentis und Sprinter auf den LW, also mehr oder weniger gleich).
Mein persönliches Fazit. Gute Laufräder, aber nicht überragend. Warum ich sie trotzdem Fahre? weil es mein Hobby ist alte Teile wieder herzustellen, ich für beide Laufräder weniger als 400€ gezahlt habe, und sie jetzt, nachdem ich die gerissenen Speichen repariert habe, weniger Seitenschlag aufweisen als ein Satz wenn er fabrikneu ist und sie optisch einfach gut zum Rad passen.
Und ja, Speichenrisse lassen sich reparieren und nein, das ist nicht wirtschaftlich. Zum einen brauchts Infrastruktur wenn es gut werden soll, und zum anderen verdammt viel Zeit. Wie geschrieben, ist ein Hobby von mir und ich hatte gerade keinen geeigneten Rahmen mehr zum basteln da :)
Und nochwas fällt auf....man wird neidisch von anderen Radfahren angestarrt. Die Xentis sind kaum billiger, mit integrierter leistungsmessung eher teurer, aber die fallen niemandem auf.
Hm wenn man die orginal Swissstopbeläge für Lightweights verwendet ist die Bremsleistung im Trockenen mehr als ausreichend, bei Nässe muss man kurz Stotterbremse fahren, danach greifen die auch recht ordentlich. Auch wurden die Bremsflanken nochmals überarbeitet.
Allgemein muß man mit Karbonflanken sowieso anders bremsen als mit Alu. Dauerschleifen wie viele es machen geht leider nicht. Deine Erfahrungen mit den gelben Belägen wurden so auch im Roadbiketest gemacht .
Andererseits ist im Vergleich mit ner Scheibenbremse ist jede Rennradbremse eh ein Witz :D
Und die Toleranz von 0,5mm ist eben auch nur eine Höchstgrenze, die meisten Räder liegen mehr oder weniger deutlich darunter.
"m7cha,post:2401718,member:55473" schrieb:
Da hat Colnago das passende. Das neue C-59 Disc mit hydraulischen Scheibenbremsen. Warscheinlich zum Gegenwert eines Kleinwagens.:D
das mag stimmen - aber das COLNAGO ist schöner als ein kleinwagen:)
"didione,post:2401944,member:42601" schrieb:
Stimmt natürlich auch:daumen:
"didione,post:2401944,member:42601" schrieb:
Seh ich auch so.:daumen:
"m7cha,post:2401718,member:55473" schrieb:
Wie oben erwähnt. Bei Xentis gehts.
Wie die neuen Bremsflanken bei LW, die kürzlich eingeführt wurden, sind kann ich nicht beurteilen.
Auch nicht falsch verstehen. Die Bremsleistung an sich ist gut, nur die Dosierbarkeit leidet unter dem Stottern doch gewaltig.