welcher Rollentrainer unter 400 EUR?

Dieses Thema im Forum "Fitness und Training" wurde erstellt von schurwald-biker, 12 November 2016.

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  1. Henrikus

    Henrikus Neuer Benutzer

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    @schurwald-biker kannst Du schon etwas mehr zu dem Vortex berichten? Ich stehe auch gerade vor der Entscheidung, ob dieser für mich taugt. Ich hatte im Oktober mal den Bkool Pro zu Hause. Leider lief der sehr sehr unrund. Man hat beim langsamen fahren richtig die Unwucht in der Rolle gemerkt. Da ging das Teil leider zurück. Wäre super wenn du mal über deine weiteren Erfahrungen berichtest. Danke!
     
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  3. Freddy11

    Freddy11 Aktives Mitglied

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    Ich habe leider keinen Vergleich zu anderen Trainern, aber habe bis jetzt um die 500km in Zwift abgespult (Rennen und Workouts) Generell bin ich für den Preis recht zufrieden. Er ist nicht super leise, aber das ist nicht so wichtig (Kopfhöer mit Musik). Der Trainer reagiert nicht ganz so schnell auf wechsende Power, was in Zwift manchmal nervt, aber es ist nicht so dramatisch. Die Wattleistung scheint auch sehr reproduzierbar zu sein, wenn der Reifendruck gleich bleibt. Die Trittfrequenz angabe passt selten, aber dafür nehme ich meinen Garmin Sensor.

    Zum Fahrgefühl ist es definitiv anders als auf der Straße. Die Pedalbewegung ist einfach etwas schwerer grade in dem Bereich wo man nicht so viel Kraft auf die Pedale bringen kann. Generell habe ich eine etwas niedrigere Trittfrequenz auf dem Trainer.
     
  4. KetteRechts.de

    KetteRechts.de Aktives Mitglied

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    Von Fahrgefühl bei Rollentrainern mit Anpressrolle sollte man erst gar nicht sprechen. Zu gross der Unterschied zu DirectDrives.
     
  5. Freddy11

    Freddy11 Aktives Mitglied

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    Deshalb fahr ich meist auch irgendwelche "Rennen" oder Gruppenfahrten, da es ansonsten nicht so motivierend ist, aber für meine Zwecke langt es erstmal :D
     
  6. schurwald-biker

    schurwald-biker Aktives Mitglied

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    Hallo @Henrikus,

    da ich im Skiurlaub war und aktuell krank bin konnte ich noch nicht viel fahren auf dem Vortex (ca. 1,5 Stunden insgesamt). Bisher bin ich sehr zufrieden und kann nichts Negatives berichten. Auch hinsichtlich des Fahrgefühls kann ich den beiden Vorrednern nicht zustimmen, ich merke da keinen nennenswerten Unterschied zur Straße (bin da allerdings auch nicht übersensibel).

    Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, weil für mein Gefühl viel zu wenig Watt angezeigt wurden. Ich habe dann den originalen blauen Tacx-Reifen gekauft, einen hohen Luftdruck eingefüllt und nach 15 min Warmfahren die Rolle kalibriert. Seitdem passt das meines Erachtens.

    Das Pairing mit Zwift klappt problemlos - für Zwift scheint das der richtige Trainer zu sein.
     
  7. KetteRechts.de

    KetteRechts.de Aktives Mitglied

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  8. KetteRechts.de

    KetteRechts.de Aktives Mitglied

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    Schon seltsam, es gibt nicht einen Trainer dieser Gattung, der ein Rollverhalten zeigt, was einer Strassenfahrt auch nur minimal entsprechen würde.
     
  9. Henrikus

    Henrikus Neuer Benutzer

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    @schurwald-biker super danke für die rückmeldung und gute besserung!!! ich denke für meine Zwecke wird es auch erstmal ausreichend sein. Aber klar was @KetteRechts.de sagt ist sicher richtig, dass die DirectDrive Rollentrainer ein deutlich besseres Fahrgefühl vermitteln. Aber da sind halt auch die Preisunterschiede dementsprechend und sicher nicht jedermanns sache - meine z.Zt. auch nicht. ;-)

    ich überlege gerade sogar noch eine Stufe runterzugehen und den Tacx Smart Flow bei decothlon zu kaufen. Was aber auch nochmal 150 Watt weniger sind als beim Vortex - dafür aber auch nochmal 100€ weniger. bei DCrainmaker berichten viele User gutes...
     
    Zuletzt bearbeitet: 2 Januar 2017
  10. silberkorn

    silberkorn Aktives Mitglied

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    Sei nicht so. Ein Genius ist nicht sooooo schlecht was das anbelangt. Ein Direct ist es natürlich trotzdem nicht,
     
  11. KetteRechts.de

    KetteRechts.de Aktives Mitglied

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    Wenn man ab der Preisgrenze >350€ einen Rollentrainer sucht ist ein DirectDrive immer die bessere Wahl. Gebraucht wandern die TurboMuins schon für ca 200-250€ über die Theke.
    Wer in den Billigtrainern von den PMs dann auch noch exakte Messwerte erwartet ist ganz auf dem Holzweg. Das trifft auch auf den PM vom zB TurboMuin zu. Der hat zumindest den Vorteil, dass die Messungen immer Konstant sind.
    Preislich kommt ein DirectDrive natürlich nicht an die einfachen Trainer mit Anpressrolle ran, ausser man rechnet das erforderliche Zubehör dazu (Reifen und evtl neues Hinterrad).
     
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  12. schurwald-biker

    schurwald-biker Aktives Mitglied

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    Wenn Du den Reifen rechnest, musst Du beim "DirectDrive" die extra Kassette dazurechnen.
    Überhaupt wundere ich mich über Deine etwas undifferenzierten Aussagen: Anscheinend ist alles bis 350 EUR als "Billigtrainer" anzusehen.
    Ferner könne man bei Trainer mit Anpressrolle "von Fahrgefühl erst gar nicht sprechen."

    Ich denke nicht, dass pauschal für jeden Einsatzzweck nur ein DirectDrive-Trainer in Frage kommt.
     
  13. KetteRechts.de

    KetteRechts.de Aktives Mitglied

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    Wenn ich das LR zusätzlich nehme, was empfehlenswert ist, ist die Kassette ebenfalls dazu zu rechnen.
    Was du als "billig" ansiehst interessiert mich eigentlich nicht. ICH betrachte alles unter der 300€ Grenze als billig weil nicht wertig. Wenn dich der Begriff stört nimm einfach unteres Preissegment.
    Und Anpressrolle verhindert jegliches Fahrgefühl, ist bei niedrigen TF sogar eine Zumutung. Da rollt nichts mehr, das HR steht!
    Und deinen letzten Satz musst du mir mal erklären: Für welchen Trainingszweck eignet sich der DirectDrive nicht?
    Oder anders herum wo steht geschrieben, dass es ein DD sein muss? Ab einer bestimmten Preisgrenze sollte man es sich nur sehr sehr gut überlegen ob man sich für eine Anpressrolle entscheidet.
    Will man die Anpressrolle wirklich effektiv nutzen und nicht laufend für Drinnen und Draussen den Mantel wechseln muss man sich ein zusätzliches HR plus Kassette plus Reifen zulegen.
    Das bedeutet, dass bei Neukauf der Break Even zwischen Anpressrolle und DirectDrive um die 370€ liegt.
    Kommt jetzt das Argument, dann nehme ich ein altes HR sage ich, dann kaufe einen gebrauchten TurboMuin für 250€.
    Rolle fahren ist nie ein Spass, aber wenn, dann sollte es schon einigermassen gut funktionieren.
    Wer da keinerlei Ansprüche hat muss halt im unteren Preissegment bleiben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5 Januar 2017
  14. Freddy11

    Freddy11 Aktives Mitglied

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    Ich glaube es geht darum, dass nicht jeder Anfänger so viel Geld ausgeben möchte und einfach den Trainer ohne extra Reifen etc. nutzt. Klar ist das Fahrgefühl nicht so doll, aber vielleicht ist das manchen einfach nicht so wichtig. Ich nutz die Rolle einfach nur dreimal die Woche für harte Sessions von 40 bis 80min. Den Rest bewege ich das Rad noch zur Arbeit. Das reicht mir im Winter. Länger als 90min möchte ich das Ding aber nicht fahren aber für alles darunter kein Problem und durch Zwift hat man auch etwas Abwechslung bzgl. Widerstand und sich ändernde Pace der Gruppe.
     
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  15. KetteRechts.de

    KetteRechts.de Aktives Mitglied

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    Nee, ich glaube es geht hier, wenn ich den Threadtitel richtig gelesen habe, um Rollentrainer <400€.
    Nehme ich diese Summe als Masstab bekomme ich einen DirectDrive und den würde ich immer einem Trainer mit Anpressrolle vorziehen.
     
  16. Freddy11

    Freddy11 Aktives Mitglied

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    Dann lies den ersten Beitrag. Soweit ich weiß ist der TurboMuin nicht mit Zwift kompatibel:

    - wattbasiertes Training
    - Daten können auf meinem Garmin Edge 800 angezeigt werden: Geschwindigkeit, Leistung, Trittfrequenz
    - Kompatibel mit Traningsprogrammen wie Zwift
    - Möglichkeit, Leistungstests durchzuführen
    - Preis < 400 EUR
     
  17. KetteRechts.de

    KetteRechts.de Aktives Mitglied

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  18. Freddy11

    Freddy11 Aktives Mitglied

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  19. KetteRechts.de

    KetteRechts.de Aktives Mitglied

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    Nein, das machen nur teuren, grossen Brüder.
    Ich hatte zu meinem TurboMuin den direkten Vergleich zum Tacx Bushido, der das ja kann.
    Dazu muss ich nur sagen, dass der Besitzer des Bushido seinen verkauft hat, nachdem er auf dem Elite gesessen hat. Sch... auf die Steuerung, wenn das Ding nicht rollt.
     
  20. Liebertson

    Liebertson Aktives Mitglied

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    Kann ich nur bestätigen. Lieber einen "günstigen" DirectDrive, wie den Turbo Muin und dann in eine ordentliche TrainingsApp, wie z. B. Trainerroad o. ä. investieren und damit trainieren, als einen autom. steuerbaren Rollentrainer kaufen. Wattbasiertes Training stumpf nach Vorgaben einer App macht wesentlich mehr Spaß als ich dachte. Ja, auch wenn die Wattwerte des Muin nicht der Realität entsprechen mögen, so sind sie doch immer konstant "falsch". Insofern ergibt wattbasiertes Training auf dem Muin Sinn und macht (zumindest mir) beim quälen noch Spaß, dank Trainerroad.
     
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  21. schurwald-biker

    schurwald-biker Aktives Mitglied

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    Verstehe nicht, was Du meinst, ich habe nirgendwo behauptet, dass es Trainingszwecke gibt, für die sich DirectDrive nicht eignet. Es ging mir darum, dass es auch Einsatzzwecke gibt, für die ein DirectDrive nicht unbedingt notwendig ist, so wie Du es darstellst.

    Falsch: die wenigsten von uns besitzen nur ein Rad - auf meinem Trainer steht mein altes Rad. Insofern brauche ich kein zweites Hinterrad.

    Leider auch falsch bzw. wieder zu undifferenziert: im ersten Beitrag habe ich explizit geschrieben, dass ich gerne Zwift nutzen möchte. Der in diesem Thread bereits schon am Anfang diskutierte günstige DirectDrive TurboMuin ist daher rausgeflogen, da er den Widerstand nicht automatisch verstellen kann.