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das ist noch nicht fertig, da spiegelt doch nix...:(

Da spiegelt sich schon mehr von mir und meiner Umgebung, als mir lieb ist. :p Ich kann aber sicherlich nochmal ein besseres Bild machen.

Ja, wenn man ganz genau hinschaut, dann läßt sich da schon ein leichter Unterschied zwischen "vorher" und "nachher" erahnen.

Dass ich an deine Werke nicht herankomme, war mir "vorher" schon klar. ;) Und zum Thema "nachher" ist man immer schlauer: Es sollte auch nicht komplett spiegeln, sondern zu den anderen Teilen passen - im ersten Moment hab ich mich sogar geärgert, dass das NevrDull so viel vom matten Finish nach Schleifen und Elsterglanz weggenommen hat. :cool:

...und auch noch für die holde... - frauen wissen aber genau, was glanz bedeutet.
ich würde nochmal auf seite 1 anfangen;):p

Der Holden hab ich's schon gezeigt, die findet's toll. Und von metallischen Werkstoffen, teils in spiegelpolierter Bearbeitungsqualität, hat die noch mehr Ahnung als so manche andere Frau. Als ich ihr heute Nachmittag Hildes Beitrag...

bei der Gelegenheit hätte man ein wenig smoliken können, genug Material ist ja da... Am Besten wieder eloxieren.

...gezeigt habe, hat sie mir direkt Vorschläge gemacht, wo. Nicht wo smoliken, sondern wo eloxieren. ;) Mit dem Smoliken bzw. genug Material dafür hat er übrigens nicht nur der Waage nach recht, aber das kommt dann auch beim nächsten Mal. :rolleyes:
 
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Das war gar nicht so ernst gemeint, meine kleine Stichelei mit dem vorher/nachher! :bier:

Ich hab's schon mal geschrieben, gebe aber den Tipp gerne wiederholt weiter, passt ja gerade: Wem es nach erfolgter Politur zu sehr glänzt, der sollte es mal mit Mirlon mattieren. Das ergibt einen wunderbar gleichmäßigen, satinierten Look!
 
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Hab ich auch nicht so ernst genommen, wie es vielleicht scheint! :bier:

Ja, das mit dem Mirlon hab ich von dir noch in Erinnerung, die AX-Stütze war's, oder? Mal schauen, wo ich das hier bekomme.
 
Ja, war 'ne Shimano 600 AX:
(...)
Finale:

Um es wieder zu mattieren habe ich die Sattelstütze abschließend mit 1500er Mirlon bearbeitet. Zuerst hatte ich es mit kreisenden Bewegungen versucht. Weil es dann zu matt war, bin ich wieder mit NevrDull rübergegangen. Trotz mehrfachen Ausprobierens und Wiederholens dieser zwei Vorgänge entsprach das Finish nicht meinen Vorstellungen. Dann kam ich auf die Idee, mit dem Mirlon nicht in kreisenden Bewegungen rüberzuwischen, sondern immer die gleiche Richtung beizubehalten. Nun ist's so, wie ich es haben wollte und entspricht im Finish dem des verbauten NOSigen 600ax-Vorbaus:

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Sagt mal, ihr Polierprofis, vielleicht gehört das hier nicht so richtig hin, aber nach ersten mutmachenden Polierversuchen von flächigen Aluteilen meinerseits (Vorbau) hab ich das Problem, dass die originalen Innensechskantschrauben aus Edelstahl (!) innen in der Werkzeugaufnahme korrodiert sind (das ist ja nicht nur dort ein Problem, sondern überall wo ich auch hingucke am Rad…Schaltung, Umwerfer, Bremsen). Wie kriegt man das wieder schön? Man kann ja nicht alle Schrauben und Bolzen ersetzen, aber das ist bei mir der offensichtliche Schwachpunkt der Polierkette …
Hab bisher immer das Gröbste mit nem Hartholzspan und drumgewickeltem Neverdull beseitigt, aber man kriegt es so nur von rostig auf dunkel. Hat einer ne ausgefuxte Technologie auf Lager? Mein Dank wird ihn ewig verfolgen!
 
Sagt mal, ihr Polierprofis, vielleicht gehört das hier nicht so richtig hin, aber nach ersten mutmachenden Polierversuchen von flächigen Aluteilen meinerseits (Vorbau) hab ich das Problem, dass die originalen Innensechskantschrauben aus Edelstahl (!) innen in der Werkzeugaufnahme korrodiert sind (das ist ja nicht nur dort ein Problem, sondern überall wo ich auch hingucke am Rad…Schaltung, Umwerfer, Bremsen). Wie kriegt man das wieder schön?

Phosphorsäure oder Glasperlenstrahler oder beides.
 
Essigreiniger Apfelduft von denkmit in ein Glas füllen, saubere Schrauben dazu und nach 1-2 Tagen rausnehmen.
Mit einer alten Zahnbürste die letzten Reste entfernen und dann sofort ölen.
Wirkt Wunder.

Entfernt Rost.
 
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Am Wochenende will ich mich meiner Campa SR Kurbel widmen und die enteloxieren.

Ich habe mir dazu mal diesen, wie ich finde sehr guten Bericht, angeschaut.

Weiß nicht ob das hilft, aber da gabs grad nen kleinen Artikel dazu:
DSC_0183.jpg


http://fyxo.co/reports/diy-strip-polish-alloy-components/#2

Dazu jetzt mal ein paar Fragen.

In dem Bericht ist von Natriumhydroxid als Mittel zum enteloxieren die Rede. Nach meiner Recherche ist das ein wesentlicher Bestandteil von Rohrreiniger (in Chemie war ich immer schlecht:oops:)

Er schreibt von einigen wenigen Teelöffel der Chemikalie auf 2 L heißem Wasser, passt das?

Nach 20-30 sec soll das Eloxal aufgelöst sein, kann das einer zeitlich bestätigen? Was passiert wenn man die Teile zu lang in dem Bad lässt?

Wenn die Teile Alufarben sind, werden sie durch das Bad schwarz, stimmt das? Kann ich an der Farbänderung sehen ob das Eloxal runter ist?

Fragen über Fragen, wäre ganz nett wenn ihr noch ein paar Tips hättet;)
 
Das habe ich mir auch schon mal überlegt war mir aber nicht sicher, ob so ein Ultraschallbad mit so etwas fertig wird.
Die richtige Reinigungslösung ist schon wichtig. Und erhöhte Temperatur beschleunigt chemische Vorgänge wie das Umwandeln von Eisenoxid in Eisenphosphat. Auch Fett und Ölkrusten lösen sich bei erhöter Temperatur leichter. Man braucht nicht unbedingt ein Gerät mit Badheizung, wenn man die Lösung aus Reinigungskonzentrat und heißem Wasser anmischt geht es auch flott.
 
Wie? In dem Ultraschallbad ist kein destilliertes reines Wasser? Ich dachte immer, die Dinger schwingen den Dreck einfach weg. So ganz ohne Reinigungsmittel ... Dann kann ich auch bei meinem Glas Petroleum und der Zahnbürste bleiben.
 
Am Wochenende will ich mich meiner Campa SR Kurbel widmen und die enteloxieren.

Ich habe mir dazu mal diesen, wie ich finde sehr guten Bericht, angeschaut.



Dazu jetzt mal ein paar Fragen.

In dem Bericht ist von Natriumhydroxid als Mittel zum enteloxieren die Rede. Nach meiner Recherche ist das ein wesentlicher Bestandteil von Rohrreiniger (in Chemie war ich immer schlecht:oops:)

Er schreibt von einigen wenigen Teelöffel der Chemikalie auf 2 L heißem Wasser, passt das?

kommt ungefähr hin
Nach 20-30 sec soll das Eloxal aufgelöst sein, kann das einer zeitlich bestätigen?

Ja ich.
Was passiert wenn man die Teile zu lang in dem Bad lässt?

Dann wird das Aluminium angeätzt, die Oberfläche wirkt wie feuerverzinkter Stah und dann entstehen oberflächlich kleine Löcher. :confused:
Wenn die Teile Alufarben sind, werden sie durch das Bad schwarz, stimmt das? Kann ich an der Farbänderung sehen ob das Eloxal runter ist?

Nö, es entstand bei mir ein weißlicher Belag, der sich abwischen lässt.
Fragen über Fragen, wäre ganz nett wenn ihr noch ein paar Tips hätt;)et

Hoffe geholfen zu haben. Lieber zwei, dreimal nachsehen, ob alles runter ist. Abwischen, mal kurz mit Polierwatte drüber...Wenn die Oberfläche angegriffen ist, ist es vorbei :(
 
Wie? In dem Ultraschallbad ist kein destilliertes reines Wasser? Ich dachte immer, die Dinger schwingen den Dreck einfach weg. So ganz ohne Reinigungsmittel ... Dann kann ich auch bei meinem Glas Petroleum und der Zahnbürste bleiben.

Ultraschallreiniger arbeiten mit unzähligen kleinen Implosionen. Der Effekt wirkt wie Microbürsten, kann aber in Aqua dest. nicht funktionieren, weil Öl und Fett das Wasser nicht ranlässt. Hier benötigt man Mittel die die Oberflächenspannung reduzieren und Fette quasi wasserlöslich machen. Oxide können chemisch gelöst werden mit, z. B. säure- oder ammoniakhaltigen Reinigern. Bei Alu oder verzinkten Teilen sollte man mit Säure etc. vorsichtig sein. Herstellerhinweise der Reinigungsmittel genau befolgen, und/oder vorsichtig Testen.
 
D.h. so 2 - 3 Teelöffel auf - 2L heißes Wasser ist eine Konzentration die man noch kontrollieren kann?
 
D.h. so 2 - 3 Teelöffel auf - 2L heißes Wasser ist eine Konzentration die man noch kontrollieren kann?

Ja, ging bei meiner Simplex-Sattelstütze letzte Woche einwandfrei. Gummihandschuhe anziehen, ein Gefäß mit Wasser oder ähnliches in die Nähe und dann nach 20-30 Sekunden mal abspülen und mit Küchentuch den Belag abwischen. Die Eloxalschicht ist nicht immer gleich dick. Ich hab den Eindruck bei den Franzosen (Stronglight, Simplex) ist sie dünner als bei den Italienern (Campa, Cinelli).
 
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