Laufband für's Rennrad

Dieses Thema im Forum "Fitness und Training" wurde erstellt von Fe der Bergfloh, 29 Dezember 2016.

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  1. thebigoneinfront

    thebigoneinfront Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    2.644
    In Sachen Watt ganz sicher kein Problem. Ich bin halt passionierter RLV-Fahrer und der Realismus leidet bei der Randbedingung etwas. Wer einfach nur wattbasiert trainieren will, hat mE bessere und billigere Optionen als dieses Monster.
     
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  3. Fe der Bergfloh

    Fe der Bergfloh Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    2.535
    Ist schon etwas unschön, wenn man nur bergauf fahren kann. Andererseits ergibt sich das realistische Fahrgefühl m.E. in erster Linie durch die Notwendigkeit das Rad auszubalancieren.

    Eine gewisse Sturzgefahr sehe ich ja auch noch, trotz aller Sicherungsmechanismen - allerdings habe ich keine Erfahrung mit freien Rollen. Trainiert jemand wattbasiert (Intervalle) auf der freien Rolle ?
     
  4. usr

    usr übt bei schönem Wetter radfahren

    Registriert seit:
    29 November 2011
    Beiträge:
    3.576
    Na sicher. Ergometermodus (dynamisch geregelter Widerstand, um unabhängig von der Trittfrequenz eine vorgegebene Leistung abzurufen) hast du bei den handelsüblichen Exemplaren natürlich nicht, aber für "x Minuten in Gang y Trittfrequenz z halten" reicht's gerade noch.
     
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  5. Fe der Bergfloh

    Fe der Bergfloh Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11 November 2013
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    2.535
    Zerga und Raeser gefällt das.
  6. Levty

    Levty Team Mopsig

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    Beiträge:
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    Ja ich. Geht problemlos.
     
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  7. JA2

    JA2 Aktives Mitglied

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    Beiträge:
    957
    erstmal danke für deine ausführungen

    diese steilen rampen haben wir hier
    http://la.curbed.com/maps/la-has-the-most-ridiculously-steep-streets-of-any-us-city
    also das nachvollziehen des kletterns einer steilen rampe fällt mir nicht schwer.
    allerdings ist die aufgabe meines O-körpers in solchen situationen nicht sich mitziehen zu lassen sondern das rad auszubalancieren und das vorderrad auf der straße zu halten und dementsprechend kann ich auch deine weiteren beschreibungen, zwischentritt usw, nicht nachvollziehen.
    (vielleicht auch deswegen nicht, weil ich auf strecken mit längeren steilen anstiegen 53/36 - 11/32 wähle, was einen noch relativ runden tritt gewährleistet)
    im flachen ist natürlich von der körperhaltung bis zur trittfrequenz alles anders ... kein problem.

    ob das, was du beschreibst, auf der freien rolle komplett fehlt? ... die bergsituation auf jeden fall.
    die flachlandgeschichte? ... vielleicht.
    aber wie relevant ist das?
    ist das training auf der freien rolle jetzt nicht mehr wirkungsvoll?
    ist das training auf dem band wirkungsvoller?
    ... um wieviel?

    zur gleitend gelagerten freien rolle elite e motion
    https://www.bing.com/videos/search?...899AC91AEF37A74B2233899AC91AEF37A74&FORM=VIRE
    und nicht gleitend gelagerten freien rolle.
    ich denke mal alles, was du da beschrieben hast, wird wohl richtig sein.
    es wirft aber die gleichen fragen auf wie oben:
    wie relevant ist das?
    ist das training auf der nicht gleitend gelagerten freien rolle nicht so wirkungsvoll wie das training auf der gleitend gelagerten freien rolle?

    ich bin sonntag aus San Luis Obispo, wo ich locals besucht habe, zurückgekommen. leider hatten wir 3 regentage ... viel zeit indoor blödsinn zu machen. also haben wir das fahren auf der nicht gleitend gelagerten freien rolle mit dem fahren auf der gleitend gelagerten freien rolle getestet/verglichen. 6 testpersonen haben keinen unterschied festgestellt ... bis vielleicht aufs aufsteigen und losradeln ...

    natürlich haben die 6 testpersonen, von denen 5 sehr gute radler und erfolgreich in der radindustrie sind, das radband bei viel hefeweizen gebashed ... aber ausprobieren würden wir's schon gern (ohne hefeweizen)
    :):):):):);)
     
    Zuletzt bearbeitet: 10 Januar 2017
  8. usr

    usr übt bei schönem Wetter radfahren

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    Das wäre die 7000€-Frage ;) Ich behaupte mal dass es hier niemandem darum geht, das bisherige Angebot schlechtzureden um eine Ausrede für die Anschaffung des Monsters zu konstruieren (so nach dem Motto “wie, du machst Indoor noch ohne Fließband? Geht ja gaahnich!“), sondern einfach nur darum zu erörtern, welche Unterschiede es denn überhaupt gibt. Dass diese Unterschiede nicht weltbewegend sind sollte klar sein.

    Naja, Unterschied merkt man deutlich, ich glaube du meinst eigentlich “konnten sich nicht entscheiden, was besser ist“, oder? Diese Frage lässt mir zumindest keine Ruhe. Hatte kürzlich erst den E-Motion mal wieder halb blockiert (dicken Schwamm unter die Querstrebe), hatte mit ziemlich gut gefallen. Etwas starrer blockiert sollte ich auch mal wieder ausprobieren..


    +1 Hobbylusche :) (für mich danach bitte ein Pils)
     
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  9. Levty

    Levty Team Mopsig

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    1.689
    Wie verhält es sich bei der gleitend gelagerten freien Rolle mit dem Wiegetritt? Ich gehe ganz gerne mal zwischendurch aus dem Sattel was auf meiner normalen freien Rolle ein ziemlicher Balanceakt ist.
     
  10. usr

    usr übt bei schönem Wetter radfahren

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    3.576
    Andere Art von Eiertanz. Man ist zwar die Sorge los, dass das Hinterrad sich zwischen den Rollen aufschaukelt, aber dafür hat man dann beim gleiten einen relativ hektischen Wechsel aus nachgeben und unnatürlicher Rückstellkraft, den ich immer etwas unberechenbar finde (obwohl er das eigentlich nicht ist). In beiden Fällen gilt es, die Abwärtsbewegung unnatürlich zu dosieren, aber während die “feste freie“ bis zu einem gewissen Punkt klare Stabilität liefert (aber danach nahezu katastrophal wenig), wackelt die gleitende Rolle schon vorher herum. Wenn man genug Zurückhaltung gelernt hat um auf der “festen freien“ präzise unter der Aufschaukelschwelle zu bleiben ist man bei der gleitenden immer noch nicht ganz aus der herumeier-Zone heraus. Naja, jammern auf hohem Niveau.

    Möglicherweise sind das beides aber nur unterschiedliche Symptome des gleichen grundlegenden Problems, nämlich dass die Rolle dem Drehmoment des“fallenden“ Wiegetreters einfach nicht genügend Rotationsträgheit entgensetzt. Und wenn man diese beiden Symptome dann ausmerzt meldet sich einfach ein drittes. Das könnte aber auch bedeuten, dass leichtere Fahrer dank günstigerem Verhältnis zwischen Körpergewicht und effektivem Schwungrad von beidem nicht so stark betroffen wären (ich dürfte derzeit wohl irgendwo in den mittleren/oberen 80ern liegen).
     
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