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Eure Rennberichte...

AW: Eure Rennberichte...

La Marmotte am 05.07.2008 in Frankreich

Nachdem der Nove Colli ziemlich verregnet war und ein Start bei Mailand-San Remo nicht möglich war, haben sich mein Spezl und ich kurzfristig entschlossen, ein paar Berge in Frankreich zu schrubbern. 5.000 Trainingskilometer (4.000 km standen bei meinem Kollegen bis dahin auf der Uhr), die meisten davon mit ordentlich Höhenmeter versehen und einige lange Ausfahrten, sollten dafür reichen.

So fuhren wir am Donnerstag den 03.07. in unser Hotel nach L´Alpe D´Huez. Da die wenigen Hotels am Sartort in Bourg d´Oisans ziemlich zeitig ausgebucht sind, haben wir uns dort oben in ein "schickes" drei Sterne Hotel einquartiert, welches auch schon von anderen Radtouris gut gebucht war. Verwundert haben uns die vielen Holländer.
Haben die das Höhenprofil nicht gesehen...? ;) Aber darauf kommen wir dann später nochmal :D

Am Sonntag sind wir L´Alpe D´Huez zum warmfahren runter und rauf gefahren, das war schon ein tolles Gefühl, auf den Spuren der Profis die 21 Kehren hinaufzuklettern.
Am Nachmittag haben wir die Sonne am Freiluftpool oben in L´Alpe D´Huez genossen. Das war eine super Kulisse, in der Badehose am Pool zu liegen und auf die, teilweise verschneiten, Gipfel der Alpen zu blicken.

Am Sonntag sind wir dann runter zum Start nach Bourg d´Oisans gerollt. Gute 20. min. braucht man für die Abfahrt, die mit Weste und Armlinge zwar noch frisch, aber nicht weiter tragisch ist. Um 07.00 standen wir dann in unserem, mittleren Startblock. Dort standen wir dann eine halbe Stunde, da nicht wie vermutet um 07.00 gestartet wurde, sondern erst um 07.30.

Die ersten 10 km geht es zum aufwärmen flach dahin, ehe es die erste Steigung, zum Col de la Croix de Fer hoch geht.
Da wir das Renntempo eines Nove Colli erwartet hatten, war es direkt ungewohnt mit 35 und 135´er Puls "dahinzubummeln". Aufgrund der zu erwartenden Anstrengungen ist das aber auch nicht so verkehrt.

Der Anstieg zum Col de la Croix de Fer geht am Anfang gleichmäßig mit 6-8% bergauf. Knapp 22km mit fast 1.200 Höhenmetern gilt es zu überwinden. Einige kurze Gefälle sind eine willkomene Gelegenheit die Beine zu lockern. Irgendwie hat man um kurz nach halb acht am morgen mit nur 10km einrollen noch keinen runden Tritt für den Berg.
Landschaftlich sehr schön, vorbei an einem großen Stausee schlängelt sich die Straße hoch zum Gipfel, zur ersten Verpflegung. Und da war dann auch schon das erste große Problem. EIN Mann hat mit einer Plastikkelle den Isodrink an ca. 6.000 Mann (zum Glück waren die nicht alle vor uns) verteilt, die ihm Ihre Flaschen durcheinander hingehalten haben. :spinner: Eine viertel Stunde bis man seine Flaschen voll hatte war da gleich weg. Da wir aber nicht auf Zeit, sondern nur auf ankommen gefahren sind, war das zwar etwas nervig, aber nicht weiter schlimm, sofern man es aushält wenn einem durch das Gedränge dauernd jemand anderes auf den Füßen steht.
Auch die Suche nach fester Nahrung gestaltete sich als schwierig. ein paar Bananan, Trockenobst und aufgeschnittene Wurst und Käse, sowie Baguette am Stück, konnte man nach belieben selbst kombinieren. Nix mit hin, Stulle greifen und wech.
Die Abfahrt ist sehr schön und gut zu fahren, einige Spitzkehren und guter Belag. Wären da nicht unsere Nachbarn mit dem Gouda gewesen...;) Man muß ja kein Salvodelli sein, aber so´n bißchen laufen lassen, einfach mal kurz die Bremse lösen wenns geradeaus runter geht, ja das wär schon nicht schlecht. Aber wo bergauf-und abfahren üben wenn man keine hat...??? Nachdem man sich durchs Feld abgefahren hat, gehts dann ca. 20 km auf einer Bundesstraße durch ein geschichtsträchtiges Tal nach Saint Michel de Maurienne, leicht, insgesamt 200 HM, bergauf. Hier soll auch schon Hanibal auf seinem Weg über die Alpen marschiert sein. Und das ohne 27´er Ritzel...
Also, 20km, fast geradeaus, Gruppe erwischen! :) Nur welche, wenn keiner fährt...??? Auch hier wieder bummeln mit teilweise unter 30 km/h. Ein Versuch, die Gruppe etwas zu beschleunigen scheiterte auch prompt in der Form, als dass der Mann im Windschatten sofort reißen lies. Na gut, dann schaun wir uns halt die Landschaft an.

Bei ca. km 77 kommt dann der Col du Telegraph, knapp 850 Meter sind auf 12 km verteilt.
Wieder gleichmäßig, zwischen 7-9%, schlängelt sich die Straße den Wald hoch nach Valloire. dort oben heißt es nochmal Profiant nachfassen, ehe es zum Galibier hoch geht. Nur, man ahnt es, wo und wie?
Wir haben uns einfach in einen gemütlichen Gasthof direkt oben am Gipfel gesetzt und jeweils zwei sehr leckere, selbstgebackene Stück Kuchen verdrückt. Das ging schneller und hat auch besser geschmeckt. die 5€ pro Stück waren dann auch schon egal.
Wir rollten wieder los und nahmen etwas irritiert zur Kenntnis, dass links und rechts am Wegesrand schon einige Fahrer unter den Bäumen lagen und nicht mehr ganz so frisch aus ihrem, Rabobank :( Trikot geschaut haben.
Eine kurze Abfahrt, 150 HM, 4 km, ehe es den Col du Galibier hinauf geht. 18km und 1250 HM warten auf einen. Anfänglich sehr gemäßigt mit 2-3% windet sich die Straße immer weiter in die Berge hinein. Hier schieben schon einige. Ob die Wissen, dass da oben nicht das Ziel ist...? :eek:
Teilweise kurzweilig, wenn man die ganzen Schriftzüge auf der Straße verfolgt, von Armstrong über Pantani bis Zabel, alles dabei, geht der Rest dann mit den üblichen 8, 9% dahin. Bis kurz vorm Gipfel, wo die Luft eh schon dünner ist und man dann auch schon bißchen was in den Beinen hat. Die letzten Kehren fährt man dann an einigen Schneeresten bei 10,11 und auch mal 12% hoch zum Gipfel.
An der Verpflegung... Ihr wißt ja...:mad:

Weste und Armlinge waren dann bitter nötig, da dunkle Wolken aufgezogen sind und auf über 2.600 Metern der Wind schon ordentlich kalt pfeift. durch ein paar Regentropfen war die Straße stellenweise feucht, so müßte man höllisch aufpassen sich nicht zu versteuern. Leitplanken gibts am Galibier nämlich nicht, da gehts dann das Geröll runter. Wobei, so langsam wie manch einer in seinem orangen Trikot muß man dann auch wieder nicht fahren. ;-) Also, wieder Hindernissabfahrt :D
Der Belag ist auch hier meist gut. 46 km geht es abwärts, abgesehen von ein paar Gegensteigungen, bis man wieder am Startort, in Bourg d´Oisans ist. Man kann von unten schon die Hotels und ein paar Liftanlagen in L´Alpe D´Huez oben erkennen. Ja, da muß man jetzt auch noch rauf.

Zum Glück kannten wir die Auffahrt schon, dennoch ist das dann etwas anderes, wenn man schon ein paar Höhenmeter in den Beinen hat.
Gerade die ersten Kehren sind dann auch die steilsten. Immer über 10% gehts die ersten 2 km bergauf. danach wirds wieder etwas flacher, aber man merkt schon, woher die Durchschnittssteigung mit 8,2% kommt.
Unnötig war eine Reifenpanne bei mir hinten in der zweiten Kehre. Aber sowas kann man sich ja nie aussuchen. Komischerweise standen bzw. schoben da schon mehrere Ihr Rad, nicht aber unbedingt aus Gründen eines technischen Deffekts.
Sensibilisiert durch die ersten Eindrücke, fuhr ich weiter bergauf und war teilweise wirklich schockiert wa ich da zu sehen bekam.
Viele schoben, teilweise von ganz unten!!!, ihr Rad hoch. Nicht wenige lagen in den Kehren oder saßen apathisch und völlig erschöpft auf den Leitplanken. Einige, über die Leitplanke gebeugt, ließen sich Ihr Essen der letzten Verpflegung nochmal durch den Kopf gehen...:kotz: Das war teilweise schon grausam. Je höher man gekommen ist, desto schlimmer wurde es. Einige saßen am Boden, die hat es nur noch geschüttelt. Die klimatischen Bedingungen waren auch nciht gerade leicht. Oben am Galibier noch 10 Grad, kalter Nieselregen, unten am Fuße von L´Alpe D´Huez wieder Backofentemperatur mit über 30 Grad, das war anscheinend für einige zu viel. Dauern hat man den Krankenwagen fahren und Leute einsammeln sehen.
Oben im Ziel eine Gefühlsmischung aus Glück, Stolz, aber auch Erleichterung das Ding gepackt zu haben, aber kein anderes Bild was einige Mitstreiter angeht. Überall lagen erschöpfte Gestalten herum, einige konnten die wirklich leckere Pasta und den Kuchen aber nicht behalten...
So viel Elend habe ich bei noch keinem Marathon gesehen!

Fazit:
Eine beeindruckende Fahrt, wohlgemerkt kein Rennen, über die Klassiker der Tour durch sehr schöne Landschaften. :daumen: Ein muß für den passionierten Rennradfahrer. Weniger als 4.000 km und reichlich Berge sollte man aber nicht in den Beinen haben um die 180 km und fast 5.000 HM zu bewältigen, sonst könnte es fad werden. Ich fuhr eine "normale" Übersetzung, 53/39 vorne und 12-27 hinten, das reicht. Und am besten selber einige Riegel für unterwegs mitnehmen. Die Verpflegung ist wirklich nicht besonders und nicht mit dem zu vergleichen was man in Italien oder hier zu Lande angeboten bekommt. Eine Unterkunft in L´Alpe d´Huez ist auch unproblematisch und zu einem vernünftigen Preis-Leistungsverhältnis zu bekommen und aufgrund der Landschaft u.U. auch schöner als in Bourg d´Oisans unten.

Ob ich das nochmal fahre weiß ich nicht. Einmal sollte man das aber gesehen haben.
Für nächstes Jahr suche ich mir vom gleichen Veranstalter http://www.grandtrophee.fr/GT/epreuve1.php?langue=1 aber vielleicht etwas anderes heraus, vielleicht La Ventoux? Land und Leute haben mir wirklich sehr gut gefallen!
So gehet dahin und trainieret fleißig fürs nächste Jahr ;)

Au revoir und servus,
Chris

P.S. Nix für ungut an unsere Nachbarn mit den Rabobank Trikots :bier:
 
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danke bikec...
aufgrund deines berichtes ist mir klar geworden, dass mein ziel den ötzi unter 10:00 stunden zu bestreiten ins reich der märchen gehört.
naja auch nach rücksprache mit meinem schwager ( noch nicht ganz - nächstes jahr - er hatte eine zeit von ca. 10:15) ist mir das klar geworden.
mein bester freund und gleichzeitig trainer ( siehe www.streiter.eu) meinte - es geht bei mir ums nackte überleben. egal ich muss ja nur durchkommen ( wette teil 1).....
aber um die 11 stunden wäre schon toll...
also super bericht... danke !!!
 
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freut mich, danke. ich bin leider nicht dabei, deswegen gibt es dann im august nen bericht zur platinrunde beim alpenbrevet

p.s. ich wollte auch unter 10:00 kommen, aber durch die pausenzeiten, die man wirklich als hobbyradler braucht, bin ich von 9:45:00 reiner Fahrzeit auf > 10h gekommen ;)
 
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Moin Bikec nette Berichte leider ist deine HP nicht für den Feuer Fuchs optimiert. Eine Fehlerlose Darstellung gab es bei mir nur mit dem Internet Explodierer. Siehste jetzt hast du doch eine Aufgabe für die Trainingsarmen Monate in der Dunklen Jahreszeit. :)
 
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wo gibt es denn beim feuerfuchs probleme :) ??? hinweise werden sachdienlich entgegengenommen ... müsste ich nicht an der da schreiben, dann wäre ich damit beschäftig. ist ne riesen baustelle :(
 
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Das häufige Problem der Umlaute eben. Die werden mit dem Feuerfuchs auf der Seite nicht korrekt dargestellt. mit dem IE hatte ich allerdings keine Probleme.
 
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Hier habe ich über mein erstes Erlebnis Cyclassics im vergangenen Jahr berichtet:

http://www.abendblatt.de/region/norderstedt/sport/article560729/Dieser-unerbittliche-Berg.html

Wenn mich eine bevorstehende Rücken-OP nicht zu sehr zurückwirft, soll es in diesem Jahr mit neuem Bike die 100km-Strecke unter 3 Stunden werden. Ich freue mich schon riesig auf die Köhlbrand-Brücke. Das muss ein tolles Erlebnis sein, da hoch zufahren. Nur werde ich dieses Mal wohl gemäß meiner letztjährigen Zeit ziemlich weit hinten starten. Im letzten Jahr hatte ich das Glück, neben Marcel Wüst direkt in der ersten Reihe zu stehen. Das war aber auch das einizge Mal, dass ich ihn gesehen habe ;-)
 
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Wir haben es getan..............100Km Cyclassics als Team.


Was ist denn schon dabei, wird der eine oder andere sagen und erst einmal muss ich demjenigen Recht geben. Ist ja auch nichts dolles dort als Team zu fahren. Das machen etliche Andere auch.

Was das Interessante an dieser Sache ist, das wir als Team noch nie gemeinsam auch nur einen Kilometer gefahren sind.
Es war ein sogenanntes „Blind Date“ für Radfahrer.
Die Vorbereitung und die Organisation des Ganzen war schon ein Erlebnis für sich auf das ich hier im Einzelnen nicht weiter eingehen will, es aber auch nicht missen möchte.

Wir haben uns also am Samstag vor dem Rennen alle in Hamburg getroffen ohne vorher eigentlich einen Treffpunkt abgesprochen zu haben.
OK, da besteht noch Handlungsbedarf........
Das werden wir aber beim nächsten mal schon hinbekommen.
Wir haben uns also eher durch Zufall in einem Kaffee getroffen und dort ging dann erst einmal das persönliche Vorstellen und das gegenseitige beäugen los.

Mit der Planung für den Renntag waren wir uns auch schnell einig.
Wir wollten einfach als Team so lange es geht zusammenbleiben und der Rest ergibt sich dann ganz von selbst.
Am Renntag sind wir dann auch alle ziemlich pünktlich in unserem Startblock und die Tatsache das wir als Team hier stehen macht das alles viel interessanter.

Es ist ein schönes Gefühl eine Mannschaft um sich zu haben.
Dann der Start aus Block R.
Ganz geordnet und zügig fahren wir los und als wir über die Startlinie fahren habe wir schon ein ordentliches Tempo drauf.
Die ersten Kilometer sind ein wenig problematisch weil wir noch am Ausloten sind wie wir einen ordentlichen Zug zustande bekommen.

Und dann gehen die Ersten schon verloren, macht aber nicht’s wir sind ja noch in der Lernphase.
Einer lässt sich zurückfallen und fährt die Verlorenen wieder ran.
Als wir dann wieder zusammen sind geht es richtig gut ab. Das macht so richtig Spass nicht immer schauen zu müssen mit wem man jetzt mal mitfahren kann.
Man hat ja sein Team..........

Es ist aber schon problematisch immer geschlossen zu fahren da sich immer wieder andere Fahrer unserem Zug anschließen oder einfach dazwischen fahren.
Aber im Großen und Ganzen bekommen wir das ganz gut geregelt.
Dann aber so bei Kilometer 30 muss der erste abreißen lassen und nach einem kurzen Gespräch wird entschieden, dass der Rest alleine weiterfährt.

Es geht dann mit gutem Tempo weiter und dann verliere auch ich den Anschluss.
Aber wie schon zuvor habe ich auf einmal zwei Helfer die mich wieder an den Rest ranfahren.
Eine echt tolle Sache und ein Teamgeist, den ich nicht für möglich gehalten hätte. Ich bin wirklich sehr positiv überrascht.

Dann kann ich aber ca. bei Kilometer 50 das Tempo auch nicht mehr halten und lasse den Rest ziehen.
Von nun an muss ich mich wie mein Teammitglied hinter mir alleine durchschlagen.

Ich drücke den anderen die Daumen das Sie gut durchkommen.
Bis Kilometer 60 halte ich ein gegurke ab, das ich am liebsten abgestiegen wäre und hätte mich in’s Gras gesetzt. Auf einmal war die Luft raus und von der Kraft her war auch nicht mehr viel los.
Noch bevor ich dann die Hamburger Hügel hinter mir lasse fährt auf einmal ein Teamkollege von hinten an mich ran den ich eigentlich vor mir vermutet hätte.

Aber von nun an ist wie man so schön sagt „geteiltes Leid halbes Leid“.
Nachdem wir uns gegenseitig bemitleidet haben wie schlecht wir doch drauf sind, kommen wir in die Puschen und geben noch mal ordentlich Gas.
Wir kommen dann an einem Teammitglied vorbei dessen Rad platt ist und er ist dabei den Schlauch zu wechseln. Das ist sehr Schade, denn ab jetzt wissen wir das die Anderen nur noch zu dritt unterwegs sind.
Wir wechseln uns in der Führung immer wieder ab und haben auch noch einige Mitlutscher hinter uns von denen aber keiner die Führungsarbeit übernehmen will.

So geht es dann bis zur Köhlbrandbrücke. Die ist dann auch recht flott bezwungen und es geht nun Richtung Innenstadt.
Die Jahre vorher hatte ich hier meistens das Problem, alleine fahren zu müssen. Und diese letzten knapp 20 Kilometer ziehen sich ganz schön und der Wind pfeift hier auch ganz ordentlich.

Und da wir ja immer noch als Team unterwegs sind wechseln wir uns auch hier immer schön in der Führung ab.
Aber so richtig Tempo bekommen wir da beide nicht mehr so richtig drauf.
Mir tut so ziemlich alles weh und meinem Kollegen geht es auch nicht viel besser.

Aber wir kommen mit ein wenig Abstand dann doch in’s Ziel.
Die ersten Drei sind schon einige Zeit vor uns durch und die Zwei hinter uns haben auch einen gar nicht so großen Abstand zu uns.


Das Fazit hat dann später unser Teammitglied Nils gezogen:

Für das erste Mal waren wir aber nicht schlecht:
In der Teamwertung haben wir (immerhin) Platz 142 (von 498 ! Teams auf der 100er Strecke) belegt.
Wenn wir da die Cyclassics-Wertung anlegen (die ersten 4) haben wir als Team einen Schnitt von 35,7 Km/h erreicht.


An dieser Stelle möchte ich mich noch mal auf’s herzlichste bei meinen Mitstreitern
Klaudia, Enrico, Nils, Klaus, Björn und Alex bedanken.


Der einzigste Wehrmutstropfen war für mich, das wir uns nach dem Rennen durch fehlende Absprache nicht mehr alle getroffen haben.
Aber das wird beim nächsten Mal bestimmt anders werden.

Gruß
Euer Andi
 
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Ötzi: Das Rennen gegen die Zeit, die Lunge und den Besenwagen

Die Ausgangslage:

Aufgrund einer Wette, in Las Vegas 2005 um 5 Uhr in der Früh, sollte ich in 10
Jahren einen Marathon vor dem Besenwagen beenden.
Der Einsatz: Das Startgeld; 1 Essen + Trinken

Ein Freund von mir hat gemeint für mich wäre es leichter den Ötzi zu fahren ( oh Gott welch ein Schwindel)und so haben wir die Wette auf den Ötzi umgeschrieben.


Naja und im Winter ist dann der Gedanke an den Ötzi gereift. Ohne je auf einem Rennrad gesessen zu sein. Bravo !!! Naja ich bin zwar in den letzten beiden Jahren recht viel MBT gefahren. Aber mehr als caa 1400 HM waren es nie am Stück. Naja 2008 waren es aber sicher so an die 40 Touren u. ca 40.000 hm ( incl. den Fahrten in die Arbeit ca. 15.000 hm im Jahr).

Nachdem ich bei der Verlosung keinen Startplatz bekommen habe, hat ihn mir ein sehr liebes Forumsmitglied ( Danke Danke) übertragen.

Oh Gott ! Oh Gott ! Kein Weg zurück ! Kein Weg zurück !

Naja eigentlich wollte ich nach dem Ötzi meine Karriere auch schon wieder beenden. Also habe ich mir ein Rennrad ausgborgt. Ein Giant OCR Bj 2002.
Das war Ende April 2009. Nachdem ich auf das ganze Now How von einem befreundeten Pärchen zurückgreifen konnte ( Ute ist Profitriathletin + Trainerin siehe www. streiter.eu) war ein strukturiertes u. richtiges Training gleich halbwegs zusammengestellt. Mit Leistungsanalyse. Auch die gemeinsamen Ausfahrten waren total wichtig. Bis zum Juni war alles Bestens. Auch die Unkenrufe vom Umfeld ( zu wenig Kilometer, zu wenig Höhenmeter, zu wenig Rennraderfahrung, Jahrelanges Training ist notwendig, belächelt werden) konnten mich nicht abhalten. Es gab ja auch die Gegenseite.....
Du schaffst es ! Du wirst es schaffen ! Das sind die positiven Stimmen die man einfach braucht.
Dann der Juli: Schlechtes Wetter ! Ich wurde krank ! 3 Wochen kein Training ! Oh Gott ! Die geringen Chancen den Ötzi zu bestehen waren dahin ! Naja ! Um meine Chancen zu steigern habe ich mir ein Kuota Kharma 2009 mit einer Triple Ulterga zugelegt. hinten 12 - 27. Ein geiles Rad.
So jetzt aber Vollgas...
Meine Chancen 10:90 Prozent gegen mich.
Mein Vater hat noch einmal zusätzlich 200 Euro für den Ötzi ausgesetzt.
Hätte ich alle Wetten angenommen wäre ich heute um einiges reicher.
Aber Wetten mit einer Quote 1:4 ( also 250 € ich 1000 € die anderen) waren mir doch zu riskant.

Die letzt große Ausfahrt ( 180 km - 1500 hm - 6h40 minuten) mit einem befreundeten Triathleten haben mich dann doch noch positiv gestimmt.

So sind doch ca 4000 km u. ca. 50.000 hm zusammen gekommen.

Die ganzen Zwischenrufe von einigen Kollegen waren echt hart. Aber für mich eine zusätzliche Motivation.
Die positive Einstellung ( Geht nicht gibts nicht) habe ich sicher geerebt. Auch die Gene haben für mich gesprochen. Und mein Wille....
Ich war wieder im Rennen.

So... Am Freitag bin ich mit Freunden nach Sölden gefahren um mir meine Nummer etc. abzuholen. Bei der Rückfahrt haben wir ( meine Freunde die mich immer aufgebaut u. positiv beeinflusst haben) beschlossen übers Küthai nach Innsbruck ( wo ich wohne) zu fahren. Oh Gott oh Gott. Ich wurde immer stiller und stiller. Was habe ich mir nur angetan.......
Der Respekt vor dem Ötzi wurde größer und größer. Ich.... kleiner u. kleiner...
Ich war froh, dass ich den Rest der Strecke nie abgefahren bin. Das Küthai
und den Brenner kenne ich natürlich. Aber der Jaufen und das Timmels waren weisse Flecken auf meiner Landkarte,

Das Rennen:

4 Uhr Tagwache.
Super herrliches Wetter ! Alles Bestens... Nur die Kälte !!!!
Frühstück: Leider war die Milch geschossen ( sauer - obwohl ich sie am Vortag gekauft habe !) Also Müsli mit Jogi ! Das schmeckt aber gar nicht.
Aber es muss sein. Alles runtergewürgt..... Schnell noch genug trinken....
Rein ins Auto---- Ab nach Sölden......

5h34 Ankunft in Sölden:

Was anziehen ? Normale Langlaufhandschuhe ? Oh Gott mit denen kann ich aber nicht richtig bremsen... Egal... Die normalen ( halben) Radlhandschuhe an. Kurze Hose. Langes Radlshirt. Darüber kurzes Radlshirt und darüber die Radljacke. Ich werde es schon überleben. Und nur die harten kommen durch und davon nur 5 %.

Ab zum Start.
Die Stimmung am Start war echt super. Ich hatte einen netten Plausch mit ein paar Südtirolern und von einer Nervosität war keine Spur. Und das obwohl ich mitten in der Startaufstellung gestanden bin und noch nie zuvor
ein Radrennen bestritten habe. Naja aber ängstlich war ich eigentlich noch nie. Doch die Bedenken waren vorher schon da. Aber jetzt waren sie wie weggeblasen. Trotzdem irgend etwas hat nicht gestimmt. Ich fühlte mich nicht top fit. Mein Körper war ziemlich zittrig. Mein Puls war einfach viel zu hoch.... Was solls.
Wenigstens lachten mir die Poster der Mädls von dem Striptease Schuppen in Sölden entgegen.
Und Bummmmmmmmmmm. Das Rennen wurde nach ein Paar Showeinlagen gestartet.

Der ganze Tross bewegte sich langsam gegen Ötz. Ich hätte es mir schlimmer vorgestellt. Aber die Masse schoss nur so an mir vorbei. Okay jetzt musste ich mal Fahrt aufnehmen.......Kalt Kalt Kalt.......

Ab ins Kühtai. Naja langsam wurde mir wärmer. Ich wurde überholt und überholt. Nur nicht mitgehen. Die kleine Chance den Ötzi zu beenden wollte ich mir nicht schon ins Küthai vergeben. Und dann mussten wir unsere Fahrräder schieben. Naja die Baustelle... Das war klar. Viel zu eng für soviele Menschen. Aber egal ist ja für jeden gleich. Aber hoffentlich fehlen mir am Schluss diese Minuten nicht.
Am Küthai warteten schon Freunde von mir: Getränkeflaschen tauschen eine zusätzliche warme Jacke zum abfahren anziehen..... Und auf gehts. Die Abfahrt nach Innsbruck kenne ich natürlich. Heimvorteil.
Mich hat genau 1 überholt. Wenigstens habe ich wieder ein bißchen Zeit gut gemacht. In der Nähe von Innsbruck hat dann mein Vater u 1 Freund von mir gewartet. Die warme Jacke habe ich dort gelassen und ab gings zum Brenner. Leider konnte ich das Tempo von einigen guten Gruppen nie halten ( ich durfte doch nicht überzocken). Und so gings halbwegs zum Brenner. Knapp vor dem Brenner kam mir dann ein Radlfreund ( zufälligerweise ) entgegen. Er meinte er würde mich begleiten.
Am Brenner haben wieder gute Freunde gewartet. Gott sei Dank !!! Es ist immer wieder eine Freude jemanden Bekannten zu sehen.
Die Labe am Brenner habe ich ordentlich ausgenützt. Kuchen, Melone, Brötchen, Suppe, Tee, Wasser - ich habe alles in mich hineingestopft. Im Eiltempo. Und weiter gings. Die Abfahrt bis nach Sterzing habt dann wieder sehr viel Spass gemacht. Und mit meinem Kollegen noch mehr.
Der hat mich dann auch beim härtesten Teil meines Ötzis super unterstützt. Danke !! Der Jaufen....
Leider habe plötzlich einen brutalen Husten bekommen. Ich war am Ende.
Ich musste 2 mal absteigen. Die letzten Kehren waren ein Kampf auf Biegen und Brechen. Laut Ausschreibung sollten die Letzten ca um 14:53 am Jaufen ankommen. Ich bin um 14:55 angekommen. Na Bravo....
Und in St. Leonhard sollte ich um 15:30 sein.... Einfach super....
Okay... Ich wollte und konnte nicht mehr. Die Emotionen waren am Jaufen gewaltig. Ich war so froh das ich wenigstens dort oben angekommen bin.
Keiner konnte sagen ich hätte den Schwanz eingezogen. Meinen Freund ( er wollte mich bis Sölden begleiten) habe ich wieder den Jaufen hinunter geschickt. Ich habe gemeint es wäre besser für ihn, da ich mich in Kürze in den Besenwaagen setzen würde und ich eher nicht durchfahren würde.
Okay er ist wieder zurück nach Innsbruck gefahren.
Ich bin dann, nachdem ich mir wieder alles hineingestopft habe, den Jaufen hinunter gefahren ( diesesmal eher mit Normaltempo - ich wollte mich so gut wie möglich erholen.) Meine Uhr hat 15:36 in ST. Leonhard angezeigt.
Gott sei Dank hat die Organisation bei den Zeiten einen Spielraum gelassen. Sonst wäre mein Traum vorbei gewesen.
Meine Lunge hatte sich etwas erholt ( der Husten war noch da aber nicht mehr so schlimm) und ich dachte mir einfach ich fahre noch ein Stückchen.
Plötzlich war ich bei der Labestation Schönau. Ich war auf 1500 hm noch 1000 hm das muss doch in 2 Stunden zu schaffen sein. Mein Kämpferherz war wieder da. Die Käsebrote bei der Labe Schönau werde ich nie vergessen. Die waren sooo lecker.... Cola,Tee, Suppe, Käsebrötchen, Butterbrötchen..... Alles hinein.... Und weiter gehts....
Oh Gott ! Diese Krämpfe beim Auftreten.... Nein ! Nein ! .....
Radl schieben....... Geht doch..... Aber bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 4,5 bis 5,4 kmh... werde ich nie bis 19 uhr 30 am Timmelsjoch sein. Egal. Rauf aufs Rad und auf gehts.....
Und immer diese Fragen vom Besenwagen.... Willst du Mitfahren ????? Nein
Nein Nein....... ! Und dann sehe ich das Auto des Rennleiters ! Auf meine Frage ob es sich ausgehen würde hat er mit ja locker geantwortet. Und tätsächlich. Das Timmelsjoch habe ich ca um 19 uhr 13 erreicht.
Jetzt nur keinen Fehler machen... Die letzten 200 hm vor der Mautstelle bereiten noch einmal Schmerzen. Aber egal... Du hast deinen Traum....
Die Abfahrt nach Sölden war natürlich ein Traum. Ich habe ein lautes Yes you can... in den Ötztaler Wald geschrien..... Und noch ein lautes.... JAAA JAAA JAAA.... Die Kälte und die schon einbrechende Dunkelheit waren mir so etwas von egal....
Dann Sölden.... Mein Vater und meine treuesten Freunde sind im Ziel gestanden und haben mir zugerufen.... Einfach genial......
Ich konnte im Ziel zwar keinen Salsa mehr tanzen. Aber egal...
Die Freude war einfach gewaltig !
13h11 Minuten ( STNR: 3932 für die die Nachlesen wollen) ....
Die Organisation war einfach Top.... Die Stimmung war toll. Die Menschen an der Strecke waren fantastisch. Ich glaube manche haben wirklich jeden angefeuert. Die Kinder die mit den Fahrern abklatschen.....
Die fahrenden Getränkewagen... Einfach super....

P.s Viel spielt sich einfach im Kopf ab. Und gerade beim ersten mal ist es wichtig Freunde an der Strecke oder im Ziel zu haben. Das gibt dir zusätlichen Biss und Kraft......

Ich kann nur jedem Mut zusprechen der den Ötzi mitfahren will.
Ihr schafft es. Und lange Einheiten sind sicher wichtiger als Höhenmeter. Frag nach bei www.streiter.eu ( Danke Ute ! Danke Chris ! Danke Josef !)
Kette Links - 27 Ritzel - Triple und dann geht es schon ... Rythmisch treten und sich nicht anstecken lassen....( ich rede nur vom finishen...)


GLG OLIO

P.s Sorry für die Fehler....
Nachdem der PC fast abgestürzt ist, werde ich diese ab und an bereinigen und den Inhalt verbessern....
 
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Wow, im ersten Jahr auf dem RR den Ötzi zu fahren ist echt mutig. Und noch besser ist der Kampfgeist ihn auch unter Qualen erfolgreich zu beenden. Stark ;)
 
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Vattenfall Cyclassics 2009 (55Km)

Als ich ende 2007 mit dem Radfahren anfing, hätte ich nie gedacht, das ich irgendwann mal bei den Cyclassics lande. Aber von Anfang an. Die Cyclassics waren am 16.August, ich bin also mit einem Kumpel vom 15. auf den 17. Aug nach Hamburg gefahren, da ich aus Berlin komme hatte ich auch keine Lust nach dem Rennen gleich nach Hause zu fahren, sondern ich wollte noch ein bisschen Hamburg genießen. Jedenfalls als wir angekommen sind, gleich auf's Zimmer, Sachen abgestellt und alles rund um die Cyclassics erkundet, und schon langsam nervös werden...16.August, 5:50h, mein erstes Jedermann Rennen, ich höre den Wecker, frage mein Kumpel nur: können wir nich auf Schlummern stellen? Nach einer kurzen aber energischen Antwort: Schlummern ist schlimmer als Aufstehen! Kapitulierte ich schließlich und ging mit weichen Knien Duschen. Um ca. 6:20h war ich mit allem Fertig, Flaschen, Tacho, Alle Sachen einpacken etc. Ich wartete nur noch auf meinen Kumpel. Kurz vor 7:00h sind wir dann mit der S-Bahn richtung Rathaus Markt gefahren, die U-Bahn war rappelvoll von anderen "Jedermännern". Die Zeit verging und etwas zum Essen musste her, ich hab mir ein 5er geschnappt und war auf der Suche nach Essen...vergeblich, ich habe nichts gefunden, also habe ich mir am Versorgungsstand eine Banane geholt. Ich war in meinem Startblock, 8:20h fällt der Startschuss, es geht los, und ich überhole geschätze 100 Trekking und MTBler mit 30 km/h, wenn es so weiter gegangen wäre, wäre ich wohl erster geworden. Doch dann gings langsam los mit den RRlern, und mit ihnen stieg auch das Tempo, keine 2 Km und schon 46Km/h, die hielten sich bins Km 10, dann setzten sich, ich darunter, ein paar ab und schlossen sich nach und nach den "Linksfahr Expressen" an. Das waren immer so Gruppen mit 20-30 Man(n) die da mit 45 durchgerauscht sind. Da bin ich dann einfach mitgefahren, und habe gemerkt, das ich knapp 3 Startblöcke Überholt habe. Schön, alles Prima, bis ich dann auf dem Tacho sah, 40 km. Ich kannte das Profil ziemlich genau, und wusste, jetzt fängt der Waseberg an. Davor hatte ich vor dem Rennen echt Angst, doch dann, mit der Zeit habe ich den Perfekten Rhytmus gefunden, und mit meinem 8,9Kilo Trek mit Sora ziemlich viele Carbon Renner überholt. Einer hat mich sogar gelobt, das ich die "Berge" sehr gut hochkommen würde, doch dann bin ich auch schon weiter gezogen. Endlich, die Abfahrt. Ich hab mich ziemlich Aerodynamisch gemacht und bin die "Abfahrt" runter gerast. Danach kam ja auch schon so ziemlich der Schluss, noch etwa 10Km und ein paar Hügelchen, die auch kein Problem darstellten. Endlich konnte man das Schild sehen: Arrive/Ziel 2Km!
Ein Hammer Gefühl, so oft bei der Tour gesehen, diese Schilder. Und jetzt fahre ich selber durch. Es wurde weniger, bis Schließlich die "Mö" (Mönckeberg Straße) kam, 200m bis ins Ziel, die Zuschauer Massen beflügelten mich dermaßen, das ich ganze 55Km/h gesprintet bin, für mich recht viel. Und so konnte ich auch im Ziel noch ein paar Plätze gut machen, es war Unglaublich. Ich bin inder Kategorie 55Km Jedermänner 2248er geworden, und in meiner AK Jugend 39er. Alles in Allem für mich sehr gut. Nach den Cyclassics ist vor den Cyclassics. Seit 1Monat fahre ich jetzt auch richtig Ambitioniert, und der Weihnachtsmann hat mir ein Bianchi und eine ordentlich Schaltung gebracht. Nächstes Jahr sind meine Ziele Unter den ersten 1000 zu bleiben, bzw. 1999 geht auch noch, nur keine 2 bitte. und in meiner Ak mind. ersten 20.
Hoffe ihr seit noch wach, bzw. konntet es ertragen.
Max
 
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Moinsen

sorry Max aber den Waseberg bist du bei den Cyclassics nicht gefahren!

In dem Höhenprofil der Cyclassics tritt "nur" der Kösterberg auf.
Aber trotzdem ein netter Bericht und Glückwunsch zu deinem erreichten.

Gruss
Christoph
 
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