Einstellschrauben für die Hinterachse

Dieses Thema im Forum 'Rennmaschinen bis 1990' wurde von Bremen1971 gestartet, 30 Juli 2011.

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    Bremen1971 0,1-Tonner

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    Ich suche die kleinen Stellschrauben um bei alten Rahmen die Achse mittig einzubauen.

    Die Schräubchen werden mit Federn in kleine Bohrungen in den Ausfallenden geschraubt...

    Leider habe ich über die SuFu und auch beim Googlen keine Bezugsquelle gefunden...

    H I L F E ! ! !
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  3. Offline

    BIKAHOLIC Guest

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    AlbrechtR Aktives Mitglied

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    Fahrradläden haben die auch oft noch da.
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    b-r-m _D_ie _S_chweigende _M_ehrheit

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    AW: Einstellschrauben für die Hinterachse

    Was ich schon immer mal wissen wollte, aber mich nie zu fragen traute:

    Wierum gehören die rein - und warum?
  6. Offline

    faema Aktives Mitglied

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    AW: Einstellschrauben für die Hinterachse

    Die dicke Seite ( auf dem ROse Bild die unverchromte) zur Achse, hält die Reifen gerade und auf gleicher Höhe in den Ausfallenden. Nach dem Warum könntest Du mal nen Kollegen von mir fragen, der wurde letzte Woche operiert, weil sich der Reifen in voller Fahrt quergestellt hat.... :eek:
  7. Offline

    b-r-m _D_ie _S_chweigende _M_ehrheit

    Mitglied seit:
    11 Mai 2005
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    AW: Einstellschrauben für die Hinterachse

    Meine Frage nach dem warum bezog sich auf eine Begründung der Einbaurichtung und nicht darauf ob die Ausfallendschrauben überhaupt verwendet werden.

    Zusatzfrage: Wohin gehört die Schraubenfeder - und warum?
  8. Offline

    sulka vintage cruiser

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    AW: Einstellschrauben für die Hinterachse

    das dicke ende zur achse hin bietet der achse ein wirkunsvolleres gegenlager als nur die spitze des gewindes. die dahinter verbaute spiralfeder drückt das gewinde zum rad hin und sichert es damit. seh das einfach als als längenvariablen sprengring. die chromhutmutter hinten sollte möglichst schnell festgammeln damit man an ihr das werk einstellen kann.

    gruß
    klaus
  9. Offline

    Bonanzero txirrindulari

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    AW: Einstellschrauben für die Hinterachse

    Na, ich würde das so erklären: Der Schraubenkopf gehört ins Ausfallende, die Feder auch. Außen steht der kürzere Teil des Gewindes über, wo die Mini-Hutmutter ordentlich draufgeklemmt wird, evtl. sogar festgeklebt. So kann man das eingebaute Rad mit gelöstem Schnellspanner feineinstellen. Der Schraubenschlitz ist somit nur zum einschrauben da (der Schraubenkopf bildet den Anschlag für die Axe), die Einstellung erfolgt über die aufgeklemmte "Rändelmutter".
  10. Offline

    Bremen1971 0,1-Tonner

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    23 Februar 2009
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    AW: Einstellschrauben für die Hinterachse

    Bin fündig geworden...

    1000 Dank!

    Werde die Schrabe von innen gefettet einschrauben, das Herauskommende Ende hinten mit Bremsenreiniger säubern, dann die Hutmutter mit Sekundenkleber füllen, aufschrauben - abwischen - fertig!

    So sollte es gehen und für die Ewigkeit sein, oder?
  11. Offline

    sulka vintage cruiser

    Mitglied seit:
    8 Mai 2009
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    AW: Einstellschrauben für die Hinterachse

    naja ;-) mit schrauben verkleben hab ich's nicht wirklich. in der regel taugt es wenn man sie ordentlich miteinander verdreht.
  12. Offline

    Waltzing-Matilda Aktives Mitglied

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    AW: Einstellschrauben für die Hinterachse

    Wenn mir etwas Klugschei...rei erlaubt ist:

    Die Schraube wird von innen (also dort, wo die Achse hineinkommt) in den Ausfaller gedreht. Mitsamt der Feder.
    Von außen wird dann die Rändelmutter (so heißt dat Ding) aufgedreht.
    So läßt sich später die Schraube an der Rändelmutter verdrehen, ohne daß man mit einem Schraubendreher von innen herumrödeln muß.
    Vorausgesetzt allerdings, daß die Rändelmutter entsprechend fest sitzt und die Schraube dreht, ohne sich selbst zu lösen.....
    Schraubensicherung "mittelfest" reicht allemal.
    Die Spiralfeder stellt eine Art leichte Schraubensicherung dar, indem sie die Gewindeflanken von Außen- und Innengewinde gegeneinander drückt, also die Flächenpressung und damit die Reibung erhöht.
    Kleiner Tip: alternativ kann man sich 3mm Edelstahlschrauben besorgen, die können nicht festrosten. Vorher etwas Sprühwachs ins Innengewinde gesprüht und an die Schraube, ergibt das nach dem Ausharzen des Wachses eine gute Schraubensicherung, und man spart die Feder.
    Wer möchte sich schon wegen 0,2 Gramm Übergewicht unnötig schinden? :)
  13. Offline

    Rotporst Aktives Mitglied

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    23 Mai 2011
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    AW: Einstellschrauben für die Hinterachse

    Zitat "Wenn mir etwas Klugschei...rei erlaubt ist:

    Die Schraube wird von innen (also dort, wo die Achse hineinkommt) in den Ausfaller gedreht. Mitsamt der Feder.
    Von außen wird dann die Rändelmutter (so heißt dat Ding) aufgedreht."





    :) ist keine Klugschxxxx.....sondern doch schon mehrmals genauso ( und auch richtig) beschrieben worden.

    Gruss Horst
  14. Offline

    Bremen1971 0,1-Tonner

    Mitglied seit:
    23 Februar 2009
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    AW: Einstellschrauben für die Hinterachse

    Schrauben sind drin, Rennrad fährt - Thema gelöst.

    1000 Dank euch allen... und nicht mehr streiten, gelle...!?
  15. Offline

    Reynolds531 Ich bin entzückt!

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    AW: Einstellschrauben für die Hinterachse

    Das geht mir hier entschieden zu schnell. Da kann man noch diskutieren:D

    Eigentlich macht es auch Sinn, wenn die Feder nicht innen, sondern außen sitzt. Da sich die Rändelmutter nur dann rausdreht, wenn die ganze Schraube rausgedreht wird, kann es von Vorteil sein, wenn die Federspannung in Richtung der Rändelmutter drückt. Dann dreht sich die Schraube leichter raus als rein und könnte so das abdrehen der Rändelmutter besser verhindern.

    Zitat von WM:
    "Die Spiralfeder stellt eine Art leichte Schraubensicherung dar, indem sie die Gewindeflanken von Außen- und Innengewinde gegeneinander drückt, also die Flächenpressung und damit die Reibung erhöht."


    Das macht aber wenig Sinn, wenn die Gewindeflanken nach Innen zusammengedrückt werden.

    Auf der anderen Seite könnte die Feder außen dazu führen, dass sich die Schraube selbsttätig wegen der Federspannung rausdreht.
    Aber eigentlich gammelt das Gewinde immer Fest und die Feder außen sieht irgendwie blöde aus.:p

    Aber wenn wir schon einmal bei Fragen sind, die man sich nicht traut zu fragen:

    Wozu eigentlich die horizontalen Ausfallenden. Bei Rädern ohne Schaltwerk nachvollziehbar. Moderne Rahmen haben die ja auch nicht. Doch etwa nicht zur Feinjustierung der Kettenspannung?
    Warum kann man die Federspannung des Schaltwerkes nicht verstellen?
  16. Offline

    Corny Neuer Benutzer

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    AW: Einstellschrauben für die Hinterachse

    Nee, zur Einstellung eines möglichst geringen Radsandes ... je nach HR & Reifen. ;)


    Ginge nur, wenn sich die Federkonstante im Hookeschen Gesetz ändern lässt.
  17. Offline

    Reynolds531 Ich bin entzückt!

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    AW: Einstellschrauben für die Hinterachse

    Das leuchtet ein!


    Ich habe mich nicht exakt ausgedrückt....ich meine natürlich die Federvorspannung
  18. Offline

    drexl Schraubtmehralserfährt

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    AW: Einstellschrauben für die Hinterachse

    Die langen Ausfaller sind auch nützlich zur Anpassung an verschiedene Ritzelpakete. Bei grenzwertigen Ritzeln, 28er z.B. muss dann das Laufrad ganz hinten oder weiter vorn platziert werden, damit es funktioniert und der Schaltkäfig nicht am Ritzel streift. Außerdem gleicht es Ungenauigkeiten beim Bau des Rahmens aus, nicht jeder Rahmenbauer hat da absolut genau gearbeitet.
  19. Offline

    radltandler Rennradpathologe

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    AW: Einstellschrauben für die Hinterachse

    also, ich denk mal laut nach.

    die schrauben sind dafür da, dass zum schnellen radlwechsel sichergestellt ist, dass das neue laufrad immer an der richtigen position ist und damit auch ungenauigkeiten der ausfallenden zueinander ausgeglichen werden können, damit das laufrad immer mittig sitzt.

    die langen ausfallenden bieten die möglichkeit, alle damals verfügbaren schaltungen anbauen zu können. je nachdem, wie viel umschlingung ein schaltwerk braucht, lässt sich das mit dem ausfallende erreichen.

    je nach straßenbeschaffenheit wurden unterschiedliche reifendimensionen gefahren und deren einbau im langen ausfallende leicht möglich ist.

    als wichtigestes kriterium ist für mich, dass die bremsen praktisch immer passen, egal wie weit vorne oder hinten das rad im ausfallende sitzt.

    auch ist es kein problem von schaltwerk auf nabenschaltung umzubauen. die kettenspannung ist immer gewährleistet und der weite verstellbereich gibt viel spielraum bzw. lässt die richtige kettenspannung auch bei kettenlängung einfach zu.

    es gibt sicher noch mehr gründe für lange ausfallenden. ich freue mich auf ergänzungen.

    gruß radltandler
  20. Offline

    Reynolds531 Ich bin entzückt!

    Mitglied seit:
    27 Oktober 2009
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    AW: Einstellschrauben für die Hinterachse

    Das mach mich schon einmal glücklich....danke!

    ABER: Warum gibt es die horizontalen Ausfallenden bei modernen Rädern fast nicht mehr?
    Weil man heute nur mit einer Schaltung fährt?
    Heute nur mit einer Reifendimension gefahren wird?
    Die Rahmen heute genauer gefertigt werden?
  21. Offline

    drexl Schraubtmehralserfährt

    Mitglied seit:
    24 November 2008
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    AW: Einstellschrauben für die Hinterachse

    Die Rahmen werden heute genauer gefertigt und das System hat sich halt einfach durchgesetzt, ob sinvoll oder nicht. Bei den modernen Schaltungen hat man ja oft Einstellmöglichkeiten für die Umschlingung und man kann das Rad hinten nicht mehr falsch (schief) einbauen außerdem besteht bei horizontalen Ausfallern keine Gefahr dass das Hinterrad beim starken Antritt verrutscht, wenn z.B. der Schnellspanner ned gscheid angezogen wurde.
    Ob das jetzt besser als früher ist kann dahingestellt bleiben genauso wie die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Aheadset Gabeln.