Durchschnittsgeschwindigkeit über 30kmh - Selbsttäuschung oder Realität?

Dieses Thema im Forum "Fitness und Training" wurde erstellt von triple-ooo, 19 März 2010.

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  1. Fe der Bergfloh

    Fe der Bergfloh Aktives Mitglied

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    11 November 2013
    Beiträge:
    2.504
    Was eigentlich unlogisch sein müsste, weil wir doch jetzt alle ins Fitnessstudio rennen, Krafttraining betreiben und Stabiübungen exerzieren.
     
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  3. pjotr

    pjotr Radprofi, gefangen im Körper einer Hobbylusche

    Registriert seit:
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    Ich tippe eher drauf, dass diejenigen die im WInter ins Fitnessstudio rennen um ihren Astralkörper zu stählen, häufig ein gewisses Ziehen und Reißen in diversen Muskelgruppen versprüen werden, was das Einnehmen einer aerodynamischen Position nicht grade erleichtert :D
     
  4. ronde2009

    ronde2009 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    2.830
    Ich sehe da keine Probleme, bin ja auch wesentlich beweglicher als Pjotr. Aber ich spüre die Moleküle in der Luft deutlicher als bei warmen Temperaturen.
     
  5. thomaspan

    thomaspan Überlandradler

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    Beiträge:
    3.429
    Das ist schon schiet, wenn man auf Mitte 30 beschleunigt, und einen dann mit einem gewaltigen Schlag die Moleküle treffen und auf 28 km/h zurückwerfen. :p :D

    Thats it.
     
  6. mathieu91

    mathieu91 Aktives Mitglied

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    113
    Kalte Luft ist auch dichter. Treffen dich also mehr Moleküle im Winter als im Sommer! Das brennt dann irgendwann auch im Gesicht und führt vor allem an den Extremitäten zu taubheitsgefühlen!
     
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  7. Beinbiest

    Beinbiest bisschen flinker, als 'ne Kuppel ㋡

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    1 Februar 2013
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    723
    Manchmal klauen diese Moleküle auch alle Plätzchen aus der Trikottasche!
     
    Leon96, Speckmops, 406heijn und 4 anderen gefällt das.
  8. DaPhreak

    DaPhreak come to daddy

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    Wie sieht es denn, neben dem höheren Luftwiderstand, im Winter mit den Reibungs- bzw. Verformungswiderständen aus?
    Z.B.:
    • Der Rollwiderstand der Reifen (Gummi, Karkasse usw.) dürfte durch das temperaturabhängige Elastizitätsmodul auf jeden Fall höher sein.
    • Felgen, Speichen usw. verformen sich ebenso (minimal). Das Elastizitätsmodul ist bei niedrigen Temperaturen ebenso höher.
    • Schmiermittel an Kette, Gleit- und Wälzlagern usw. haben bei niedrigen Temperaturen eine höhere Viskosität.
    • Die längere und dickere Bekleidung verformt sich bei Bewegung, und dürfte auch einen Teil zu den Verformungswiderständen beitragen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10 Januar 2017
  9. mathieu91

    mathieu91 Aktives Mitglied

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    Hinzu kommt im Winter ein schnellerer Anstieg vom Blutdruck, da sich das Blut durch die etwas kälteren Extremitäten eher im Rumpfbereich sammelt.
    Ggf. wirkt sich das ebenfalls auf die Leistungsfähigkeit aus.
     
  10. DaPhreak

    DaPhreak come to daddy

    Registriert seit:
    19 Juni 2006
    Beiträge:
    1.358
    Jo, aber die Frage war:
    Von daher kann man den Verformungswiderstand der Bekleidung wohl auch ausklammern.
     
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  11. Pedalierer

    Pedalierer Feinkostverwerter

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    20° Differenz in der Temperatur machen ca 1 km/h Unterschied aus bei RR-typischem Tempo.

    So ist es bei mir auch im Winter 1-2 km/h langsamer im Schnitt. Wirklch krass ist der Unterschied bei Sprints – da komme ich im Winter nicht über 47 km/h im Flachen, im Sommer sind 50-52 km/h problemlos zu knacken.
     
  12. MNOT

    MNOT Aktives Mitglied

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    919
    Bei mir ist es im Winter schon deutlich langsamer, ohne, dass ich jetzt Zahlen nennen könnte. Ich fahre aber im Winter auch nur noch ca 100 km/Woche und das meist locker.

    Beim Laufen, kann ich aber feststellen, dass die langen Grundlagenläufe, im Winter, bei gleicher HF, wie im Sommer gute 10 sek./km langsamer sind.
    Ein Grund dafür ist beispielsweise, dass der Körper für die selben Stoffwechselgeschwindigkeiten, wie bei mediteranen Temperaturen, im Winter mehr Energie benötigt. Auch die, im Sommer meist bessere Form ist ein entscheidender Grund fülangsameres Tempo im Winter.

    Das Material und Luftdruckunterschiede würde ich mal vernachläßigen. Bin da aber auch alles andere als ein Experte.
    (Wobei der ganze Thread ja eher im ironischen Bereich statt findet.)
     
  13. 406heijn

    406heijn Alles ist Möglich

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    2.897

    Luftdruck ist nicht so ganz wichtig, Luftdichte aufgrund geringerer Temperaturen allerdings schon eher. Zahlen kann ich aber auch nicht nennnen.
     
  14. Bergabheizer

    Bergabheizer Aktives Mitglied

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    Wenn der Elastizitätsmodul vom Reifen steigt, heißt das nicht unbedingt, das der Rollwiderstand steigt. Normalerweise laufen härtere Reifen sogar eher leichter. Wenn Elastizitätsmodul und damit Steifigkeit von Felgen Rahmen etc. steigen, ist das für den Vortrieb wenn dann ebenfalls eher vorteilhaft.
    Beides aber denke ich vernachlässigbar.

    Mit den Schmiermitteln hast du absolut recht, dürfte ebenfalls nicht die Welt sein.

    Mit den Klamotten dürfte auch passen.

    Bin aber sicher, dass der Hauptunterschied durch die unaerodynamischeren Klamotten und die höhere Luftdichte kommt.
     
  15. DaPhreak

    DaPhreak come to daddy

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    Wie bitte?

    Je geschmeidiger ein Reifen ist, desto niedriger sein Rollwiderstand.

    Schon mal nen Dugast oder FMB oder so was gefahren?
     
  16. Bergabheizer

    Bergabheizer Aktives Mitglied

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    Nene, das hat schon seinen Grund, warum so viele Profi-Mtb-Fahrer Dugast fahren. Die geschmeidigeren Reifen laufen besser, weil da weniger Material durchgewalkt wird.
    Ist ähnlich, wie wenn du einen Conti Racesport mit einem Conti Protection vergleichst. Beim Racesport wird weniger Material durchgewalkt und dadurch ist das auch geschmeidiger und reibungsärmer. Ähnlich verhält es sich, wenn man extraleichte Schläuche statt normale verwendet.
    Das liegt aber nicht am Elastizitätsmodul, sondern am viskoelastischen Verhalten.
     
  17. DaPhreak

    DaPhreak come to daddy

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    Und warum schreibst Du dann "Normalerweise laufen härtere Reifen sogar eher leichter. "?
    Die Viskoelastizität ist aber auch temperaturabhängig. ;)
     
  18. Bergabheizer

    Bergabheizer Aktives Mitglied

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    Leichtlaufmischungen sind immer härtere Mischungen. Weicher mehr Grip, härter rollt leichter (meistens, das so zu verallgemeinern ist natürlich auchn icht sauber). Mit der Viskoelastizität stimmt natürlich. Bin mir da aber eigentlich relativ sicher, dass das bei tieferen Temperaturen näher am linearelastischen Verhalten liegt.
    Mag auch sein, dass ich falsch liege. Und sicher bin ich mir, dass der Einfluss marginal ist.
     
  19. DaPhreak

    DaPhreak come to daddy

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    Dito. ;)

    Ging mir ja auch nur um die Summe der "marginal handicaps", wie David es nennen würde. :)
     
  20. Leon96

    Leon96 Aktives Mitglied

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    Na mit dem Unterschied, dass der Racesport bei der ersten krumm genommenen Wurzel schrott ist, der Protection hingegen auch bei Mutwilligkeit kaum zu zerstören ist. Die 5 Watt ists mir wert! :D
     
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  21. JA2

    JA2 Aktives Mitglied

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    deswegen greifen immer mehr pros zu vollgummireifen
    allerdings soll deren pannensicherheit noch nicht so zuverlässig sein