Deutschland "non-stop" - 1.100km in 3 Tagen im Selbstversuch

Dieses Thema im Forum "Reisen, Routen und Reviere" wurde erstellt von kendo05, 9 Juli 2017.

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  1. kendo05

    kendo05 Aktives Mitglied

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    Vor einigen Jahren erzählte mir mal ein Forist über seine 1000km-Fahrt am Stück. Ich war zutiefst beeindruckt - zumal mich 2011 eine Deutschland-Durchquerung von Nord nach Süd in 5 Etappen absolut an meine Grenzen gebracht hatte. Nachdem ich 2016 dann nach knapp 670km "6-Stoppomaten-Brevet" noch in einer Verfassung war, dass ich hätte weiterfahren können, dachte ich mir: Okay, wenn nicht jetzt, wann dann? Die bereits 2011 gefahrene Deutschland-Direttissima mehr oder weniger am Stück, ohne "richtige" Übernachtungen! Diesmal von Süd nach Nord.

    Als ich dieses Ansinnen bei meiner "besseren Hälfte" vorbrachte, sagte sie "Du spinnst!" - wie sie es manchmal sagt, wenn ich über Radtouren rede. Aber wenn schon, dann möge ich doch bitte meinen "genauso verrückten" Freund Alex mitnehmen - und wenigstens nicht alleine fahren. Er hat dann nach etwas Überlegen zugesagt - nicht zuletzt, weil er aus der 2011er D-Tour wegen Knieproblemen vorzeitig aussteigen musste.

    Pic00_Strava.JPG
    https://www.strava.com/activities/1074716373

    Also, 2 Urlaubsblöcke im Juli sowie Sparpreis-Tickets für die Bahn organisiert, etwas am Rad gebastelt (Auflieger & neuer Sattel), einige 200er und mehr gefahren - und schneller als gedacht war der erste Urlaubsblock mit ziemlich perfekter Wettervorhersage da. Mittlerweile hatte sich das eine oder andere Zipperlein gezeigt und war dann doch weitgehend wieder verschwunden. Auch mein Rad hatte seine Zipperlein und ich holte es erst am Abend vor der Abfahrt wieder aus der Werkstatt. Aber wer geht schon völlig stressfrei in ein solches Unternehmen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 Juli 2017
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  3. kendo05

    kendo05 Aktives Mitglied

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    Di, 04.07

    Reibungslos, gut gelaunt und in unser Schicksal ergeben, dass es jetzt losgeht, kommen wir um 18:15 in Oberstdorf an. In der Abendsonne schlendern wir durch den Ort, wo wie immer entspannte Urlaubsstimmung herrscht. Nachdem wir noch unsere Pizza genossen haben, gehts um 19:22 los.

    Der geschotterte Iller-Radweg, der sich vor einigen Jahren gut fahren ließ, war nicht die beste Routenwahl zum Auftakt. Ab Sonthofen geht es dann entspannt durch die Allgäuer Bilderbuchlandschaft. Kurz drauf durchfahren wir die erste holprige Straßenbaustelle. Meine 3. Trinkflasche haut es aus der Halterung am Heck - die Flasche ist im Eimer und 200g Malto versickern ungenutzt im Sand. Das fängt ja mal gut an! Wie viele Baustellen wir noch erleben werden, ahnen wir zu diesem Zeitpunkt nicht. In diesem Ausmaß habe ich das bei keiner anderen Tour jemals erlebt.

    Die Route an der Peripherie von Kempten lässt sich prima fahren und wir sehen der Sonne beim Versinken zu. Sehr zügig kommen wir in der milden Nacht voran. Wenn ich mir jetzt das Profil nochmal anschaue, war das wohl vorwiegend dem Umstand zu verdanken, dass es von Kempten bis zur Donau ziemlich konsequent leicht bergab geht. In Sontheim bremst uns jedoch die nächste Baustelle wieder aus. Schließlich tragen wir die Räder über die Bahngleise.

    Gegen 0:00 sind in Weißenhorn die ersten 120km geschafft. Wir überraschen die freundliche junge Frau in der nächtlichen Aral mit unserem Besuch und ordern Brezeln und Kaltgetränke. Ja, Leute mit Fahrädern kämen schon manchmal nachts, aber keine, die so richtig Fahrradfahren würden wie wir. Die benachbarte Grünanlage ist uns auch ein gemütliches Plätzchen für 2h Schlaf. Mit Schrecken stelle ich beim Hinlegen fest, dass hier zur Viertelstunde gleich 2 Kirchenglocken schlagen. Doch das nächste Mal höre ich sie um 3:00, kurz bevor der Wecker geht. Dann muss ich wohl sehr gut geschlafen haben.
    Pic01_Start.JPG Pic02_Baustelle.JPG Pic03_Abendrot_Allgäu.JPG Pic03_Nachtlager_Allgäu.JPG
     
  4. kendo05

    kendo05 Aktives Mitglied

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    Mi., 05.07

    Als wir wieder auf den Rädern sitzen, steht schon vor 4:00 der erste Schein von Morgenröte im Nordosten. Bei der Fahrt über die Donau sieht das dann echt grandios aus. Der Anstieg aus dem Tal raus ist einer der sportlicheren der Tour, doch es werden viele, viele weitere Hügel heute folgen. Nichtsdestotrotz kommen wir über die Alb weiter recht flott voran. Aus dem Schnitt von 27,6 unten an der Donau sollen bis zum Main 26,x werden, was deutlich über unseren Erwartungen liegt. Allerdings macht auf dem Weg dorthin schon die Hitze eines schönen Sommertages etwas zu schaffen. Aber da wollen wir wahrlich nicht klagen. Bevor wir den Main Richtung Hessen durch das Sinntal verlassen genehmigen wir uns die 4. Einkehr für heute, diesmal wieder an einer Tanke. Schön, dass die Dinger klimatisiert sind.

    In Schlüchtern schließlich ist ein richtiges Abendessen geplant. Auch nutzen wir die Gelegenheit, uns etwas frisch zu machen und die Sonnencreme runterzuschrubben. Es geling leider mehr schlecht als recht.

    429km sind wir unserem Ziel in den letzten gut 24h näher gekommen. Etwas hängen wir meinem Plan trotz höherer Fahrgeschwindigkeit hinterher, nicht zuletzt durch schon über 5 "Bonus-Kilometer" und durch die hitzebedingten Pausen. Jetzt beginnen die rund 300 schwersten Kilometer. Die ersten Buckel zwischen Schlüchtern und Alsfeld gehören dabei zu den anspruchvollsten. Nach dreien davon und gut 450km sagen wir uns gegen 23:00 "Let's call it a day!" und betten uns auf einer wunderbar ruhigen Wiese abseits der Straße mit weitem Blick über die mondbeschienene Landschaft - ein Traum! Kurz vor dem Einschlafen treibt mich nur noch die Frage um, wann auf dieser Wiese wohl zum letzten Mal Gülle ausgefahren wurde.

    Pic04_Dämmerung_Donau.JPG Pic05_Dämmerung_Alb.JPG Pic06_Sonnenaufgang_Alb.JPG Pic06_Alex auf der Alb.JPG Pic07_Main.JPG
     
  5. kendo05

    kendo05 Aktives Mitglied

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    Do., 06.07

    Nach 4 sehr wohltuenden Stunden Schlaf brechen wir wieder in der ersten Morgendämmerung auf in die unzähligen und steilen Hügel des Vogelsbergs. In Treysa gibt es dann schließlich das erste offene Bäckerei-Cafe. Alex hat Probleme mit dem Rad - Geräusche und Schaltprobleme - ohne das jetzt näher auszuführen. Auch plagen ihn mehr Sitzprobleme als mich. Das Frühstück richtet uns beide wieder auf.

    Weiter gehts in einen schönen Sommertag. Mit dem Schwalmtal wird auch die Strecke wieder leichter. Auch als es wieder bergiger wird, hält unsere gute Phase an und wir fahren zügig durch bis zur Mittagspause an einer Tanke in Warburg/Landkreis Höxter. Klimaanlage, Kaltgetränke, super Schnitzelbrötchen - Herz, was willst Du mehr? Dass wir hier jetzt auch gut die Hälfte der Strecke geschafft haben, ist im Augenblick irgendwie emotional nicht relevant.

    Einen steilen Stich gehts hoch zu einem Netz kaum befahrener kleiner Landsträßchen und Wirtschaftswege, das uns weiter nach Norden führt. Vor und bei Schwalenberg bin ich mit meiner neuen Routenführung (gegenüber 2011) nicht so ganz zufrieden.

    Nach einer weiteren Tankstellenpause geht es ab dem Emmerstausee bei Schieder in die nächste Prüfung des Tages: Bis zur Weser (Querung bei Rinteln) und noch etwas darüber hinaus (Stadthagen) geht es durch die fast nördlichsten deutschen Mittelgebirgsausläufer. Anspruchsvolle Rampen bis 12% und toll asphaltierte Wirtschaftswege stehen im Menü. Der Abschnitt zwischen Weser und Stadthagen ist dann etwas nerviger zu befahren und hält auch mal wieder eine Baustelle bereit.

    In Stadthagen rüsten wir uns in einem griechischen Restaurant für die Nacht: Waschen, Wasser auffüllen, Batterien wechseln, lecker Essen. Wohl kurz nach 20:00 sitzen wir wieder auf dem Rad und müssen nun mal noch Kilometer machen. Morgen Abend wollen wir schließlich am Ziel sein, von dem uns noch knapp 400km trennen. Es folgen ca. 75 flott mit wechselnder Führung gefahrene Kilometer durch die flache niedersächsische Provinz. Autos begegnen uns schon vor Einbruch der Dunkelheit kaum.

    Im Landkreis Verden haben wir in der Dunkelheit tatsächlich so gut wie gar keine Autos mehr auf der Strecke gesehen. Daher staunen wir nicht schlecht, als, kaum nachdem wir uns auf eine Wiese am Waldrand gebettet haben, erstaunlich viele Sattelschlepper und Traktoren über die nahegelegene Straße brettern. Das sah eben alles noch anders aus. Trotzdem finden wir gut in den Schlaf.

    Pic08_Sonnenaufgang_Hessen.JPG Pic09_Ortsdurchfahrt_Hessen.JPG Pic10_Alex bei Höxter.JPG Pic11_Alex bei Höxter.JPG Pic11_Landstraße_abends.JPG
     
    Zuletzt bearbeitet: 10 Juli 2017
  6. kendo05

    kendo05 Aktives Mitglied

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    Fr., 07.07

    Um 2:30 geht der Wecker. Die Nacht mit klebriger Haut im Schlafsack war noch ekliger als die vorangegangene - wenn ich denn mal wach war. Los gehts auf kleinen einsamen Straßen in wirklich stockfinsterer Nacht. Der Vollmond ist untergegangen und es geht vorwiegend durch den Wald. Mein Horror beim Brevetfahren ist immer ein Wildunfall. Hier gehts zwar kaum mal bergab, aber auch mit 30 möchte ich mit keinem Reh kollidieren.

    In Rotenburg a.d. Wümme ist es dann zwar hell aber vor 6:00 schläft diese Kreisstadt noch völlig. Eine offene Tankstelle gibt es nicht. So muss das Frühstück bis Sittensen warten. Hier hat wieder ein hervorragendes Bäckerei-Cafe ab 6:00 geöffnet und bietet leckere Sandwiches feil. Dermaßen motiviert und aufgepäppelt möchte ich nun gerne die Elbfähre um 9:30 erreichen. Mein wohl zu optimistischer ursprünglicher Plan sah vor, die erste um 4:30 zu nehmen. Da der Wind günstig steht, machen wir die nächsten rund 70km in 2h 40min "nieder". Ob wir diese forsche Gangart wohl noch büßen müssen? Die Abfahrt der 9:30-Fähre lässt auf jeden Fall noch Zeit für Cola und Fischbrötchen. Als wir dann über die Elbe schippern denke ich mir und sage auch "Irgendwie ist die Tour für mich jetzt schon gelaufen." Ein Irrtum, wie sich wenig überraschend im Laufe des Tages herausstellen soll.

    Jetzt zieht Alex das Tempo mächtig an. Der Wind ist dabei weiterhin durchaus förderlich. Schließlich werden wir durch vielleicht eine halbe Stunde Regen ausgebremst. Unterstellen, Regensachen anziehen, Weiterfahren, Regensachen wieder ausziehen. Der Nord-Ostsee-Kanal wird bereits wieder bei Sonnenschein gequert.

    Es folgen etliche eher stark befahrene Kilometer entlang der L149 - Albersdorf, Tellingstedt, Hennstedt. Ich kann es nicht fassen, dass es irgendwie die ganze Strecke über bergab zu gehen scheint. Wo kommen nur die Höhenmeter her? Doch wirklich Spass macht es trotzdem nicht. Für mich ist es eine Phase des eher lustlosen Hinterherfahrens. Alex hat dann auch noch einen Platten, der auch seine Zeit braucht. Mit Rat bedacht werden wir dabei von einem sehr interessierten Rentner, der uns außerdem wissen lässt, dass hier einst die Schlagersängerin Alexandra - die Älteren erinnern sich - gleich da vorne an der Ecke tragisch verunglückte.

    Es geht durch Husum. Gefült ist es ja nicht mehr weit. Die von mir mit dem Ziel Bundesstraße zu vermeiden neu geplante Route endet nach kurzer Zeit in einem umgegrabenen Feldweg, der vielleicht mal ein Radweg war oder wieder werden könnte. Also dann doch für einige Kilometer die B5. Schließlich geht es Richtung Meer und ab gegen den strammen Westwind - wie es sich für die See gehört. Alex macht das Tempo, ich bin zusehens frustriert, ja wütend darüber, dass wir hier am Ende dieser Tour nur noch hetzen müssen, um noch irgendwie unser Quartier zu erreichen, bevor dort die Küche um 21:00 schließt. Luftlinie zum Ziel sind es immer noch 35km. Es zieht sich und zieht sich. Vom Meer hinterm Deich ist absolut nichts zu sehen. Dieser Frust führt bei mir schließlich noch zu einem längeren Anfall von Tempobolzerei, von dem ich nicht gedacht hätte, dass ich dazu noch fähig wäre. Endlich ist das so ersehnte Klanxbüll erreicht. Jetzt konsequent "Kette links", ausrollen lassen, unseren Erfolg genießen, wie auch die Abendsonne. So rollen wir nebeneinander auf autofreier Straße zum nördlichsten Punkt der deutsch-dänischen Grenze auf dem Festland (nördlichster Punkt Deutschlands liegt auf Sylt). Nach 71h 50min, 1.103km und 8.229hm sind wir am Ziel - wohl eher meiner Träume. Im Angesicht der norddeutschesten Schafe und mit Blick auf dänische Wiesen werden Dosenbiere geöffnet. Prost auf diese Tour und auf die Freunschaft!

    Pic12_Fähre.JPG Pic13_N-O-Kanal.JPG Pic14_Etrex im Ziel.JPG Pic14_Zielfoto.JPG
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 Juli 2017
  7. twobeers

    twobeers Aktives Mitglied

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    3.965
    Sehr schön! Wozu sind die Hölzer an der Apidura-Tasche? Nur zur Stabilisierung? Für den Flaschenhalter?
     
  8. kendo05

    kendo05 Aktives Mitglied

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    "Die Hölzer" sind "ein Brett", das am Sattel fixiert ist und in der Tat ganz wunderbar der Apidura das Hin- und Herschlenkern im Wiegetritt abgewöhnt. Außerdem trägt es den 3. Flaschenhalter. Aufgrund des flachen Winkels hat's mir allerdings mindestens 3 Mal bei kräftigen Schlägen (Baustelle!) die Flasche rausgehauen. Letztens bei der Premiere über 440km auf auch nicht gerade samtweichem Geläuf ist das kein einiziges Mal passiert.
     
  9. bamberger

    bamberger MItglied

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    45
    Vielen Dank für diesen tollen Bericht!
    Macht Lust auch mal eine längere Tour zu fahren :)
     
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  10. BodenseeFerdi

    BodenseeFerdi Genussbiker

    Registriert seit:
    18 Oktober 2011
    Beiträge:
    3.580
    Da gibt's nur eins zu sagen, ich ziehe den Hut, auch wenn ich keinen habe
    :daumen:
     
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  11. huebrator

    huebrator Long Leg

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    94
    Hallo Kendo,
    auch sehr schöner Bericht und natürlich schöne Tour. Super, wenn man das zu Zweit fahren darf.
    Zur Apidura: Ich habe in diesem Jahr meine Sattelstütze dick mit Silikontape umwickelt und damit sitzt die Apidura auch deutlich besser und schwingt nicht so sehr.
     
  12. firlie

    firlie like a giant on the land

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    96
    Hätte dich nach Deinen "Reiseberichten" nicht für so verrückt gehalten. Ich mein das natürlich positiv :) !
    Aber es ist vieles möglich, ich schicke Dir noch nen Link per PN.
    Für mich unvorstellbar wäre der große Rucksack, der ja auf einem Bild schon mächtig schief am Buckel hängt. Gabs da keine Druckstellen oder ähnliches ?
    Respekt vor Eurer Leistung !!!
    -firlie-
     
  13. kendo05

    kendo05 Aktives Mitglied

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    Naja, großer Rucksack ist nicht gleich schwerer Rucksack. Die Sachen sind nicht gerade dicht gestopft. Mir war es wichtig, an alles, was man im Laufe des Tages braucht, gut dran zukommen. In die Hecktasche kommen nur noch Sachen, die ich nur einmal am Tag oder möglichst gar nicht brauche: Schlafsack, Isomatte, Malto-Beutel (den nächsten dann immer in den Rucksack umgepackt), Erste-Hilfe. Ich bin dieses Jahr auch schon ein Brevet mit kleinerem Rucksack, aber praktisch gleichem Inhalt gefahren. Es frisst Zeit da drin rumzukramen und dann Sachen wieder reinzustopfen. Das Gepäckkonzept von meinem Mitfahrer war mangels Erfahrung weniger durchdacht und hat uns immer wieder die einer oder andere Viertelstunde mehr Stillstand beschert.

    Von Rucksack kann man halten, was man will - ich persönlich habe absolut kein Problem damit. Ich habe übrigens alles gebraucht, von den Dingen, die ich mit hatte - außer einer Ersatzradhose und dem Erste-Hilfe-Set.