Beratung Titanrahmenm

Dieses Thema im Forum "Brevets und Randonneure" wurde erstellt von saschali, 6 April 2016.

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  1. saschali

    saschali MItglied

    Registriert seit:
    23 Juli 2010
    Beiträge:
    50
    Hallo Georg.m
    Welche STIs das genau sind weiss ich gar nicht genau, steht das irgendwo drauf? Sind keine Wäscheleine, vorn 2fach, hinten 10fach, vor ca. 2jahren gekauft.
     
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  3. schnelltreter

    schnelltreter auf safari ...

    Registriert seit:
    28 Dezember 2005
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    Ich fahre seit Jahren mit den VNT Bremsen an meinem Yukon und finde sie inzwischen richtig mies. Da ich zu Beginn keinen Vergleich hatte dachte ich alle RR Bremsen bremsen so schlecht. Jetzt hab ich auch ein Carbonrad mit SRAM Force Bremsen und bin nun mit den VNT Bremsen garnicht mehr zufrieden. Die Force Bremsen wie eine Scheibenbremse brutal hart aber trotzdem fein dosierbar. Beides kenne ich von meinem Yukon nicht. Ich kam zwar immer zum stehen wenn ich es wollte - aber Stand der Technik sind die um Weiten NICHT!

    Daher Danke für die anderen gelisteten Bremsen! Ich werde mich mal damit beschäftigen und ggf. mal was neues probieren...
     
  4. georg.m

    georg.m Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    123
    @saschali ist das Ultegra oder 105? Höchstwahrscheinlich sind es schon neue ST-5700/ST-6700.

    @schnelltreter klingt erstmal nicht gut. Aber schon andere Bremsbelege probiert? Die Bremsbelege machen hier auch viel aus. Vielleicht liegt es daran. Ich wäre Dir sehr verbunden, wenn Du letztendlich uns am laufenden hälst, ob Du was besseres gefunden hast.
     
  5. schnelltreter

    schnelltreter auf safari ...

    Registriert seit:
    28 Dezember 2005
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    Also das ist keine Kurzzeitaussage sondern eher eine jahrelange Erfahrung - mein Yukon dürfte bei so 40 TKM sein. Und da hab ich alle Bremsbeläge durch (Swissstop, Coolstop, Schimano, ...). Auch die Laufräder sind an beiden Rädern 100% identisch. Bisher war ich ehrlich gesagt am Liebäugeln mit Scheibenbremsen etc. Aber seit ich die SRAM Force an meinem Specialized Roubaix fahre bin ich echt perplex. Ich hätte nicht gedacht, dass normale Bremsen so brachial bremsen können. Mehr Bremskraft bringt auch eine Scheibenbremse nicht auf den Asphalt. Nun hätte ich so eine Bremse auch gerne für mein Yukon was jetzt mein Commuter Rad ist. Daher bin ich echt froh um die hier genannten Alternativen ... mal sehen...
     
  6. saschali

    saschali MItglied

    Registriert seit:
    23 Juli 2010
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    sind schon 105er STIs, zumindest das steht ja außen dran:)
     
  7. jlf_cleaner

    jlf_cleaner Wanderer

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    Der Unterschied zwischen den langeschenkligen Bremsen und den SRAM Force Bremsen liegt einfach in der Länge der Schenkel begründet. Längere Schenkel "biegen" sich unter den eingeleiteten Hebelkräften - und kurze Bremsschenkel können die Kraft eben besser auf die Felge übertragen.

    Da hilft beim Yukon wohl nur ein kundiger Rahmenbauer, der neue Bremssockel anschweißt...
     
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  8. Crocodillo

    Crocodillo reißt die Klappe weit auf

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    Wenn man den Tests der Rennrad-Bravo (Roadbike) glauben darf, bremsen Campa, SRAM und Shimano-Bremsen tendenziell besser als die von Tektro, FSA und anderen Drittanbietern. Die VNT-Bremsen sind vermutlich umgelabelte Tektros. Eventuell sind die langen Shimano-Bremsen etwas steifer und bremsen daher besser.
     
  9. jlf_cleaner

    jlf_cleaner Wanderer

    Registriert seit:
    2 Juli 2013
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    Möglich. Der "Rennrad-Bravo" glaube ich jedoch gar nichts! Genialer Kosename...
     
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  10. Klaus1

    Klaus1 Randonneur

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    Weshalb nicht? die schreiben doch so schön.;)
     
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  11. Crocodillo

    Crocodillo reißt die Klappe weit auf

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    Auf jeden Fall kann man ihnen die Bewertung des Fahrkomforts auf schlechter Straße glauben. Ich kenne deren Teststrecke: Bergab auf üblen Betonplatten.
     
  12. jlf_cleaner

    jlf_cleaner Wanderer

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    Teststrecke in Stuttgart? Ist die RoadBike etwa von der Motor Presse?
     
  13. Crocodillo

    Crocodillo reißt die Klappe weit auf

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  14. forensisch

    forensisch Neuer Benutzer

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    Hallo,
    als Brevet-Neuling grabe ich diesen Faden wieder aus:
    Gibt es Neuigkeiten und neue Erfahrungen zu Titan-Rahmen fùr ein Brevetrad?
    Hat Van Nicholas zB. beim Yukon den toe-overlap behoben?
    Hat jemand Erfahrungen mit dem Genesis CDF-Titan? Das ist wohl ein sog. Gravelbike, ist aus meiner Sicht aber auch als Basis für einnen Randonneur interessant.
    Bin neugierig auf Alles, wenn es um Titan-Rahmen geht. Mein umgebauter Koga-Traveller ist doch recht schwer....
    Schon mal danke und Gruss
    Peter
     
  15. schnelltreter

    schnelltreter auf safari ...

    Registriert seit:
    28 Dezember 2005
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    784
    Also zwecks Yukon und Bremsen kann ich berichten, dass die teueren TRP Bremsen ziemlich gut sind. Besser geht es bei langen Schenkeln vermutlich nicht. Ich bin damit jetzt zufrieden...

    Aber wenn du schon Geld in die Hand nehmen willst schau dir mal sehr genau das nagelneue Skeiron an. State-of-the-Art Technik im Titanrahmen. Sehr sehr hübsch! https://www.vannicholas.com/road-bikes/skeiron
     
  16. jlf_cleaner

    jlf_cleaner Wanderer

    Registriert seit:
    2 Juli 2013
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    215
    Das sieht nicht so aus, und da würde ich mir auch keine Hoffnungen machen.
     
  17. Sesselpupser

    Sesselpupser Genuß-Radler

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    Dann schau Dir mal den Titan Randonneur von VPACE an.
    Den habe ich mir kürzlich zum Aufbau eines "Renn-Cyclo-Randonneur-Gravel-Cross-Rades" geholt.
    Entgegen der Homepage ist der Hinterbau (auch) mit 12x142-Achsstandard zu haben - zumindest habe ich den so bekommen.
    Gut daran finde ich, dass man den Rahmen noch mit klassischem BSA-Gewinde-Innenlager bekommt - von dem ganzen PressShit-Geraffel halte ich persönlich gar nichts.

    Matze
     
  18. Klaus1

    Klaus1 Randonneur

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    8.141
    Fahre an meiner Randoneuse die langen Rennradbremsen, hab da nichts zu meckern.
     
  19. forensisch

    forensisch Neuer Benutzer

    Registriert seit:
    16 Februar 2017
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    9
    Hallo schnelltreter, jlf_cleaner, Sesselpupser und Klaus1,

    danke für Eure Reaktionen auf meinen Beitrag.

    Schnelltreter, das VN Skeiron ist tatsächlich schön, aber ich will Ösen für Bleche und Träger, wenn machbar auch Lowrider-Ösen, Reifen bis mindestens 28 mm, besser 32 mm sollen passen incl. Schutzbleche. Damit scheidet das Skeiron aus.

    jlf_cleaner, da das Yukon noch mit toe-overlap kommt, wird es damit vorerst nichts, geht in die Reserve, kommt wieder ins Spiel falls alles andere auch nicht recht passen will. Schade, das Yukon ist mir ansonsten sympathisch, auch der Preis für den Rahmen ist attraktiv.

    Sesselpupser, zufällig kam ich heute Morgen auf die Webseite von VPACE, sieht erst mal gut aus. Im Urlaub am Bodensee werde ich mal in deren Showroom in Ravensburg vorbei schauen.

    Klaus1 und schnelltreter, gut zu wissen, dass es gute long reach Bremsen gibt.

    Danke an alle und Gruß

    Peter
     
  20. Crocodillo

    Crocodillo reißt die Klappe weit auf

    Registriert seit:
    29 Juni 2010
    Beiträge:
    5.176
    Schau dir mal das Titanrad von @jlf_cleaner an. Es war vermutlich teurer als die Räder vom Nikolaus, aber Titan ist prinzipiell nicht billig. Warum nicht einen Maßrahmen, der alle Wünsche 100%-ig erfüllt statt ein "normales" Rennrad für Randonneurbedürfnisse umzubauen?
     
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  21. Alan

    Alan Jaegher und Rätsler

    Registriert seit:
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    155
    Ich fahre seit dem letzten Herbst ein Enigma Etape als Winter- und Reiserad. Umgeschaut hatte ich mich auch bei Van Nicholas, Condor, Kocmo Es sollte mein Winterrad werden, 25er Reifen mit festem Schutzblech vertragen und im Sommer, ohne Schutzbleche, mit 28/30er Reifen gefahren werden können. Zudem wollte ich eine vorhandene 2013er Chorus-Gruppe mit BSA-Lager und kurzen Bremsen verbauen.
    25 mm Panaracer Gravelking passten gut für den Winter, 28er Gravelking (Foto) gehen auch noch unter den SKS Bluemels durch, im Winter wäre es allerdings an der Gabel für eventuell mitgezogenen Split ein bisschen eng. Ohne Schutzbleche passen Challenge Paris-Roubaix, die 29 mm breit bauen, vorne wie hinten. Den Winter hat es gut überstanden und ein paar Tagesausflüge auch. Für längere Touren liesse sich ein Gepäckträger am Hinterrad montieren.
    Einziger Wehrmutstropfen ist der Sattelstützendurchmesser von 31,6, das ist doch ein wenig reichlich. Kommunikaton mit Enigma war gut. Ich bin mir nicht sicher, ob das Etape Caliper ausläuft, es wird auf der Website enigmabikes.com nicht mehr in der Übersicht angezeigt. Man findet es noch im Shop, dort für einen reduzierten Preis von 1.199 GBP anstatt 1.599 GBP für das Rahmenset.
     

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