Ich finde es überflüssig und lächerlich wenn ehemalige Profis sich bei Sportveranstaltungen für Hobbyathleten profilieren müssen.
Obwohl die Tatsache, dass er nicht der einzige ehemalige war die Sache wohl etwas relativiert.
DINF 16.04.2012 16:42
Na ja, wenn man das vergleicht, das manch einer hier im Forum schreibt, er wuerde nen 32Schnitt im Ga1 Bereich fahren und der Kollege Zabel 98km in 3:05h faehrt. Dann ist doch die Leistung relativiert.
master0652 16.04.2012 16:42
So sehe ich es auch.
Nichts dagegen, wenn ein Ehemaliger ausser Konkurenz aus Spaß an der Freude mitfährt, aber in Wertung, niemals.
master0652 16.04.2012 16:43
DINF
Na ja, wenn man das vergleicht, das manch einer hier im Forum schreibt, er wuerde nen 32Schnitt im Ga1 Bereich fahren und der Kollege Zabel 98km in 3:05h faehrt. Dann ist doch die Leistung relativiert.
Ja, ja, die Schnitte, darüber möchte ich mich nicht äussern.
GerdO 16.04.2012 16:57
In einer RR-Bravo hatte ich einmal gelesen, daß er zwar häufig - z.B. in Hamburg - mitfährt. Dann führe er die meiste Zeit mit nem 40er Schnitt der Gruppe die Luft weg (im doppelten Sinne), nehme aber kurz vorm Ziel raus und lasse die anderen um den Sieg sprinten. Das alles weil es ihm zu doof sei als ExProfi so ein Rennen zu gewinnen.
Warum er das jetzt anders gemacht hat, weiss ich nicht. Aber Dritter wurde ja auch ein ehemaliger Profi, vlt. waren da noch mehr von bei und die hatten sowas wie ein Ex-Profirennen gemacht.
Arvin 17.04.2012 10:12
Also ich kann daran nichts anstößiges finden. Er wird ja wohl jetzt kaum von Jedermann zu Jedermann eilen um dort Seriensiege abzugreifen.
Zum Vergleich: 2010 hat Dieter Baumann als ehemaliger Olympiasieger den Halbmarathon in Leverkusen gewonnen. Also einen "Volkslauf".
Ich bin dort auch gelaufen und kann mich nicht erinnern daß irgendjemand Anstoß an seinem Sieg genommen hätte.
I-Bike 17.04.2012 11:42
jedermann heisst jedermann, weil jedermann mitfahrn kann
ich finds völlig ok. ist doch toll für alle hobbyfahrer und wertet das rennen doch nur auf...
die mallorca classic bin ich vor 2 jahren auch mal mitgefahren, da warne jede menge ex-profis dabei.
ist auch irgendwie eine andere veranstaltung als zb cyclassics oder so ...
Roadrunner 17.04.2012 12:12
I-Bike
jedermann heisst jedermann, weil jedermann mitfahrn kann
Nix dagegen daß er mitfährt, armseelig ist es dennoch daß er dann Hobbyradlern den Sieg wegfährt die im Gegensatz zu ihm neben ihrem Beruf trainieren müssen.
Arvin 17.04.2012 12:40
Roadrunner
...die im Gegensatz zu ihm neben ihrem Beruf trainieren müssen.
So formuliert gilt das für ihn aber auch. Auch wenn er sein Training mit dem Beruf zugegebenermaßen ideal verbinden kann.
Aber nochmal: was bitte ist denn daran so verwerflich daß er sich mal einen Sieg bei 'nem Jedermann holt ? Wie oben schon geschrieben, bei Volksläufen
starten öfter auch ehemalige mehr oder minder erfolgreich gewesene Ex-Profis und die laufen dann auch um den Sieg. Und eine "Niederlage" gegen einen Dieter Baumann oder eben Erik Zabel ist doch wohl wahrlich keine Schande.
I-Bike 17.04.2012 12:50
stimme zu.
find ich absolut lächerlich sich darüber aufzuregen ...
es gibt so viele trainingsprofis, die studenten, arbeitslos oder aus welchem grund auch immer in der lage sind, mehr zu trainieren als ein ü40 exprofi.
und selbst wenn er noch aktiver profi wäre, beim jedermannrennen geht es weder um geld, noch um punkte.
LordHelmchen 17.04.2012 12:53
ob nun 900 oder 901 Namen vor meinem stehen ist mir dann auch egal - wenn man aber sagen kann "naja gewonnen hab ich nicht, der Erik war dann doch schneller..."
Roadrunner 17.04.2012 14:23
LordHelmchen
ob nun 900 oder 901 Namen vor meinem stehen ist mir dann auch egal - wenn man aber sagen kann "naja gewonnen hab ich nicht, der Erik war dann doch schneller..."
Dito.
Mir wäre das sowas von egal, da ich mir noch nie Gedanken über eine Platzierung gemacht habe. Die Top Ten sehen das vermutlich anders.
Roadrunner 17.04.2012 14:25
I-Bike
.... beim jedermannrennen geht es weder um geld, noch um punkte.
Aber ums Ego, und dafür stoffen einige Hobbyradler sogar.
LordHelmchen 17.04.2012 17:59
Roadrunner
Dito.
Mir wäre das sowas von egal, da ich mir noch nie Gedanken über eine Platzierung gemacht habe. Die Top Ten sehen das vermutlich anders.
Stimmt - aber wenn man das mal weiterdenkt können dann die Plätze 10-20 doch auch argumentieren, das die Top-10 doch vielleicht Lizenzfahrer sind, ... - ich denke mal das schadet nicht, wenn auch die Ultras mal checken, dass es immer einen größeren Fisch gibt (... oder fast immer)
usr 17.04.2012 22:35
Gewinnen ist doch in Ordnung. Interessanter wäre die Beurteilung, wenn so jemand gezielt für einzelne Top10-Kandidaten fahren würde. Die ersten Profiradfahrer waren anfangs ja auch nur Schrittmacher für betuchte Amateure, die sich eine eigene Helferstaffel leisten konnten.
pjotr 18.04.2012 07:00
Man könnte bei der Debatte auf die Idee kommen, dass einige Hobbyradler ungern mit den eigenen Grenzen konfrontiert werden ...
LordHelmchen 18.04.2012 08:04
pjotr
Man könnte bei der Debatte auf die Idee kommen, dass einige Hobbyradler ungern mit den eigenen Grenzen konfrontiert werden ...
Dafür genügt es doch wohl bei den meisten einfach nur mal den eigenen Schnitt mit den hier oft angegebenen zu vergleichen oder? (Also bei mir schon...)
pjotr 18.04.2012 08:19
LordHelmchen
Dafür genügt es doch wohl bei den meisten einfach nur mal den eigenen Schnitt mit den hier oft angegebenen zu vergleichen oder? (Also bei mir schon...)
RazorbladeRacer 18.04.2012 16:17
Das ist genauso "sportlich", wie wenn Klitschko nach seiner Profi-Karriere Hobbyboxer KO schlagen würde! Ich kann mir gut vorstellen, dass die EX-Kollegen von Zabel ihn für so eine Aktion auslachen.
Boesendorfer 18.04.2012 16:40
RazorbladeRacer
Das ist genauso "sportlich", wie wenn Klitschko nach seiner Profi-Karriere Hobbyboxer KO schlagen würde! Ich kann mir gut vorstellen, dass die EX-Kollegen von Zabel ihn für so eine Aktion auslachen.
Ja nee, echt total passend der Vergleich jetzt. Aber um im Bild zu bleiben, wenn Du Angst hast, eins auf die Fresse zu kriegen, bestreite halt keine Boxkämpfe.
RazorbladeRacer 19.04.2012 14:16
Boesendorfer
..........wenn Du Angst hast, eins auf die Fresse zu kriegen, bestreite halt keine Boxkämpfe.
Hab ich ja nicht, tu ich doch!
olaf_v 24.04.2012 19:58
regt euch doch nicht so auf, die haben da auf Malle halt ihren Spaß gehabt
triduma 24.04.2012 20:34
RazorbladeRacer
Ich kann mir gut vorstellen, dass die EX-Kollegen von Zabel ihn für so eine Aktion auslachen.
Ich würde ehr sagen das sich manche EX- Profi Kollegen von Zabel die nach der Karriere den Sport komplett aufgeben und 20 kg zunehmen sich da ein Beispiel nehmen sollten.
Ich hab nichts dagegen wenn es Ex Profis denen es weiter Spass macht Radrennen zu fahren auch in Jedermannrennen oder Radmarathons teilnehmen.
cc-biker 24.04.2012 23:11
ich finds gut wenn ex-profis noch so aktiv sind. wonach soll man sich denn richten als sportler wenn die ganzen vorbilder unter verschluß sind?
SprintLooser 25.04.2012 16:57
Es geht ja nicht um Aktivität, sondern allein um den Fakt, dass er sich den Sieg geholt hat.
Und das in einem Jedermann-Rennen (vermeintliche Hobbyklasse).
cc-biker 25.04.2012 18:27
das ist doch gang und gebe. was meinst du wieviele ex-halbprofis und profis bei jedermannrennen an der spitze mitfahren? aber warum sollen sie das nciht tun? ich weiß das es schmerzt erfahren zu müssen das man mit seiner leistung da nicht mitmischen kann. aber soll ich dir was sagen?- mich motiviert es jedes jahr aufs neue die spanne etwas mehr zu verringern. es motiviert ungemein und was für mich besonders wichtig war; bei mir kam das verständnis wieder ganz am anfang zu stehen um vorne mitmischen zu können gerade zu dem zeitpunkt als ich dachte ich hätte ne super form =)
es gibt eben noch mal ne andere liga und da heißt es sich annähern soweit es geht. das macht es aus; die neuen grenzen zu erfahren..
SprintLooser 25.04.2012 18:39
Ich habe auch gar nichts dagegen. Ich wollte das nur nochmal klarstellen, weil die Diskussion gerade in eine andere Richtung abschweifen wollte.
Ansonsten gebe ich dir Recht. Das kann aber manchmal auch echt demotivierend sein, wenn man denkt, man hat die Form des Lebens und wird erstmal auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt
die in Arenal bei aufziehendem Regen erst garnich über die Startlinie gerollt sind //
in Inca bei Dauerregen auf dem Marktplatz und einer Temperaturmeldung für die Spitze des Puig Major von 4°C //
bei der Auffahrt zum Col de Sa Bataia im Gewitter mit Hagelschauer //
die Segel gestrichen haben garnich zu reden
Skywatcher 26.04.2012 20:00
Ich habs durchgezogen....und bin aber auch sowas von stolz . Aber waren schon heftige Umstände. Im nächsten Jahr tu ich mir das bei so`nem Wetter nicht nochmal an.
Der Zabel war am Start übrigens ganz nett. Freut mich, das er gewonnen hat.
L.E.Radler 27.04.2012 07:56
Eigentlich zählt ja der olympische Gedanke für die meisten und daher dürfte es egal sein, wer noch so mitfährt. Und wenn ich sehe wie professionell die vorn liegenden Teams im GCC, deren meist junge Fahrer ja überwiegend Lizenzinhaber sind, das Ganze betreiben, ist es dann auch ok, wenn denen mal ein EX Profi zeigt, wie weit der Weg an die wirkliche Spitze ist. Positiv für den Radsport ist der Run auf die Spass machenden und Publikum bindenden Jedermannrennen doch allemal, auch wenn man als echter Hobbysportler (wobei wo ist da die Definition: Ich bspw. habe erst vor 3 Jahren mit Radsport angefangen - also Hobby, bin jedoch 2011 ca. 15 Tkm auf dem Rad gewesen. Da könnte jetzt einer kommen und sagen er schafft nur 5 TKm, das wäre echter Hobbysport) wirklich erst um die Plätze ab 100 fährt.
racegirl 27.04.2012 08:19
SprintLooser
Es geht ja nicht um Aktivität, sondern allein um den Fakt, dass er sich den Sieg geholt hat.
Und das in einem Jedermann-Rennen (vermeintliche Hobbyklasse).
Das ist halt der Denkfehler. Jedermann-Rennen sind eben nicht Hobbyklasse. Dafür gibt es Hobbyrennen mit klaren Regeln (nur ohne Lizenz und so). Ich seh auch nicht den großen Unterschied, ob ein Zabel da fährt oder ein A-Fahrer, der im laufenden Jahr keine Lizenz gezogen hat. Die Jedermann-Rennen haben inzwischen ein so hohes professionelles Niveau, dass noch nicht mal gesagt ist, dass so ein Zabel gewinnt wenn er mitfährt und ich denke auch das die Rennen dadurch aufgewertet werden und es besser ist gegen Zabel zu verlieren als gegen Hinz und Kunz. Ich habe in einem Jahr 3x nur 30sek auf die amtierende Senioren-Weltmeisterin im EZF verloren beim EZF. Da weiß man doch wo man steht.
SprintLooser 27.04.2012 12:59
racegirl
Das ist halt der Denkfehler. Jedermann-Rennen sind eben nicht Hobbyklasse. Dafür gibt es Hobbyrennen mit klaren Regeln (nur ohne Lizenz und so). Ich seh auch nicht den großen Unterschied, ob ein Zabel da fährt oder ein A-Fahrer, der im laufenden Jahr keine Lizenz gezogen hat. Die Jedermann-Rennen haben inzwischen ein so hohes professionelles Niveau, dass noch nicht mal gesagt ist, dass so ein Zabel gewinnt wenn er mitfährt und ich denke auch das die Rennen dadurch aufgewertet werden und es besser ist gegen Zabel zu verlieren als gegen Hinz und Kunz. Ich habe in einem Jahr 3x nur 30sek auf die amtierende Senioren-Weltmeisterin im EZF verloren beim EZF. Da weiß man doch wo man steht.
Da hast du natürlich recht.
Teutone 27.04.2012 15:34
Wer Rennen fährt, möchte doch irgendwo seinen Schwanz vergleichen. Und so gesehen prahle ich lieber damit, dass ich einen etwas kürzeren als Erik Zabel habe, als dass meiner länger ist, als der vom Nachbar Brägel. Ich erinnere mich gern' an Zusammentreffen mit Profis, ob's in der Juniorenzeit künftige Pro's waren (die trotzdem dort auch schon irgendwie schneller waren..), später hier und da mal einer bei ner RTF.. ist doch mal ein echter Vergleich.
Was soll dass ausserdem, dass ich alles so sehr einschränke/klassifiziere, dass jeder in irgendeiner Wertung vorne liegt (ich bin der Beste unter den Schlechtesten/Ältesten!!)? Mancher meckert schon über A-Amateure, wenn die irgendwo (z.B. bei ner RTF) auftauchen, als ob es Aliens mit übernatürlichen Kräften wären. Dabei haben die oft ganz normale Ü40-Stunden-Arbeitswochen. Die organisieren sich ihr Leben nur anders, setzen andere Prioritäten, ist das verwerflich?
Also ich wäre gern auf Malle dabei gewesen, und auch wenn ich den Sprint vielleicht knapp verloren hätte..
SprintLooser 27.04.2012 15:45
Teutone
...Also ich wäre gern auf Malle dabei gewesen, und auch wenn ich den Sprint vielleicht knapp verloren hätte..
Den gabs ja gar nicht. Zabel ist doch mit einer Min Vorsprung ins Ziel
Teutone 27.04.2012 17:33
SprintLooser
Den gabs ja gar nicht. Zabel ist doch mit einer Min Vorsprung ins Ziel
Aber nicht, wenn ich dabei gewesen wäre..
Argonrockt 27.04.2012 17:57
...mir hat letztens noch ein Ex-Pro erzählt, das es genau umgekehrt ist: Jeder Hobbyfahrer, jeder Amateur legt es in jeder Situation darauf an, endlich mal einen Ex-Pro zu versägen...jetzt fährt er gar nicht mehr! Achtung - hier fehlen Smilies!
PS.:... wo sollen sie denn fahren??? im Abtraining!
pug304 27.04.2012 18:40
SprintLooser
Den gabs ja gar nicht. Zabel ist doch mit einer Min Vorsprung ins Ziel
ich hätte Ete abgeledert vielleicht, oder auch nicht. War eh nicht dabei
roischiffer 27.04.2012 21:35
SprintLooser
Den gabs ja gar nicht. Zabel ist doch mit einer Min Vorsprung ins Ziel
Am Col de Soller lag er ein paar Sekunden zurück & die Abfahrt im Hagelschauer war nich Ohne - da hat sich mancheiner hingelegt
schille 02.05.2012 09:02
Bevor ihr euch über einen Ex-Profi bei der Veranstaltung aufregt.
Bei der Veranstaltung waren unter den Top Ten auch Fahrer mit einer aktuellen Lizenz. Also von Hobbyfahrern würde ich da auch nicht mehr reden. D.h. Zabel ist da gegen Amateurfahrer gefahren.
geronimo 12.05.2012 10:08
pjotr
Man könnte bei der Debatte auf die Idee kommen, dass einige Hobbyradler ungern mit den eigenen Grenzen konfrontiert werden ...
Naja? Bei einer mind. 40h Woche plus Familie und privater Arbeit , ists schon bewundernswert was sehr viele ambitionierte Sportler( dann noch) mühen und Zeit investieren( sich wegstehlen!! ) um eine Leistungssteigerung zu erreichen . Um diese Investition irgendwo umzusetzten,fährt man dann halt wenigstens Jedermann-Radrennen und muss erkennen,dass es einfach zu viele gibt,die noch ein viel grösseres Trainingsbudget haben bzw. weit bessere Laufräder und Rahmen! Die wenigsten davon sind Talente,meistens sogar gegenteilig ,aber brauchen als ex-Profis,Lizenzler und Extremtrainierer einfach die mittlerweile riesige Plattform der Jedermann-Rennen zur Profilierung,Selbstdarstellung und natürlich schon längst der fall,für die eigenen Sponsoren Bei Jedermann-Rennen? Saublöd dass man halt als Lizenzfahrer bei den Amateurennen nicht besonders auffällt---obwohl es Senioren-Kategorien gibt--- und halt dann auch etwas nachdenklich wird,wie die Hobbyradler ,wenns die ersten 30 Plätze mindest am besten wegrechnen sollten,damits in etwa sehen,was für einen Rang sie wirklich gemacht hätten. Nichts für ungut,aber es hat sich in den letzten 20 Jahren im Hobbysport ( zum Teil Leistungssportler,die sich einfach die Freizeit nehmen können und die Regeneration zusätzlich!!!! ) zu viel getan und man sollte sportlichere , fairere Wertungen -Neu einführen,was bei den Pc-Erfassungen nicht mehr schwer ist,wenn man will schönste Grüsse aus Salzburg
usr 12.05.2012 10:44
Wo ist das Problem? Im Radsport wird es immer so sein, dass fast jeder nicht erster ist. Einfacher kann Mathematik kaum sein. Wer damit nicht zurecht kommt, dem bleibt nichts anderes übrig als sich eine Sportart suchen, in der jeder Wettkampf ein 1:1-Vergleich Mann gegen Mann oder Mannschaft gegen Mannschaft ist und der zweitschlechteste automatisch gewinnt. Da ist man dann statistisch gesehen garantiert jedes zweite mal der Sieger.
Irgendwelche detaillierten Einteilungsphantasien nach Trainingsstunden, Lebenskilometern, Ausstattung und Familienstand sind doch absurd und selbst das würde nichts daran ändern, dass sich bei angemessener Teilnehmerzahl nur eine absolute Minderheit als Sieger bezeichnen darf. Und von denen hätten dann wahrscheinlich trotzdem mehr als die Hälfte wegen fehlender Konkurrenz in ihrer Mikrokategorie schon durch die Teilnahme “gewonnen“, tolle Wurst.
geronimo 12.05.2012 12:54
Natürlich hast Du grundsätzlich Recht und man kann es als Pragmatiker so sehen, jedoch hat sich einfach in der Hobbysportgesellschaft ( siehe die Kenianer beim Laufsport,die Organisiert mit A , B und C Klassen ganz Europa abgrasen,sobald 50 Euro ausgeschüttet werden,manchmal auch ohne Preisgeld) zu viel geändert,was zu zwei Klassen geführt hat , da immer mehr in der Plattform ,wo Masse auffällt mitmischen , was ja kein Problem ist ,jedoch sollte zumindest eine vernünftige Lösung gefunden werden um den restlichen 85% an Teilnehmern ( wo es logischerweise enorme unterschiede gibt) es etwa fairer zu gestalten! Da es keine Hobbyrennen gibt,zumindest nicht in Österreich,wäre es Diskussionswürdig und hat mit Neid oder ähnlichem rein gar nichts zu tun. Es würde mir auch nicht so auffallen,wenn nicht sehr viele Hobbyrennradler aus dem Bayrischen und Österreichischen Raum darüber immer mehr Diskutieren und es sind nicht nur Anfänger dabei! Kitzhornrennen hat zum beispiel eine reine Sportklasse sowie Amateure und funktioniert einwandfrei,da sich keiner von der Elite in die Sportklasse stellt,fällt zu sehr auf!!! Es Sozialisiert sich von selber. Schönste Grüsse
Marcel73 12.05.2012 16:11
Ich persönlich finde es eine tolle für Bereicherung für jede Veranstalltung das Ex-Profis mitfahren und auch bis hinter die Ziellinie alles geben.
Jedoch sollten die Pros im eigenen Interesse außerhalb der Preiswertung starten, sozusagen als Botschafter für Ihre tolle Sportart,
die Ihnen soviel gegeben hat, so wird dann auch der Radsport wieder Volksnah und für die Medien interessanter.
Wenn die Pros aber erst für 5 stellige Antrittsgelder kommen, dann würde schnell ein Bumerang daraus.
Zu den unterschieden bei den "Jedermännern" haben die Vorposter ja schon alles geschrieben.
LG. Marcel
PS. : Ich starte künftig wenn überhaupt nur noch in der Notariell beglaubigten max. 9.Std. Training/Woche in der 88,0 - 89,5KG. Klasse.
geronimo 12.05.2012 16:24
Marcel73
Ich persönlich finde es eine tolle für Bereicherung für jede Veranstalltung das Ex-Profis mitfahren und auch bis hinter die Ziellinie alles geben.
Jedoch sollten die Pros im eigenen Interesse außerhalb der Preiswertung starten, sozusagen als Botschafter für Ihre tolle Sportart,
die Ihnen soviel gegeben hat, so wird dann auch der Radsport wieder Volksnah und für die Medien interessanter.
Wenn die Pros aber erst für 5 stellige Antrittsgelder kommen, dann würde schnell ein Bumerang daraus.
Zu den unterschieden bei den "Jedermännern" haben die Vorposter ja schon alles geschrieben.
LG. Marcel
PS. : Ich starte künftig wenn überhaupt nur noch in der Notariell beglaubigten max. 9.Std. Training/Woche in der 88,0 - 89,5KG. Klasse.
Und wie gross bist Du? Ok,ums locker zu nehmen passts sowieso wie es ist und der normal sterbliche Hobbysportler mit étwas Zeitmangel soll sich einfach freuen dass Ex-Pros und Lizenzler mitfahren und wenns geht irgendwie schauen dass man Photos machen kann,danach Schönste Grüsse