Nephente 23.05.2012 05:42
Hallo Leute,
nachdem ich nun mit dem RR paar Meter abgespult habe fielen mir paar Sachen auf.
Bitte nicht lachen, glaub das es fast peinlich ist aber egal, irgendwie muss ich mich ja verbessern.
Ich bin ja mit dem Mounty die letzten jahre gefahren, auch zuletzt eine 110km Tour hingelegt in, für mich recht annehmbaren Tempo.
Problem hierbei, auf dem RR habe ich das Gefühl langsamer untérwegs zu sein.
Normal müsste ich doch locker ein 30er Schnitt fahren mit dem RR?
Aber ich dümpel so mit 23er schnitten rum (ich schäm mich deswegen echt schon)
Es ist halt etwas schwer zu vergleichen, mit dem MTB kaum Höhenmeter und viel in der Ebene dafür mit Trailanteil.
Mit dem RR sehr hügelig die Gegend aber trotzdem bin ich unzufrieden, würde gerne mehr Tempo reinkriegen über längeren Zeitraum und nicht an jedem Berg sofort einbrechen.
Spätestens nach der hälfte des Berges, bei sehr langgezogenen Bergen, breche ich total ein.
Auch mit dem Mounty ist mir das heuer stark aufgefallen, wo andere bei den Isartrails auf kurzen aber knackigen Anstiegen volldurchziehen, da breche ich total ein und verlier komplett den Speed u muss in die kleinsten Gänge und unter der vollen Last schalten zerwürgt's mir meine Schaltung und ich komm total aus den Konzept oder rund läuft garnix mehr bzw hauts mir schlimmstenfalls auch noch die Kette runter.
Jetzt habe ich in 2 Wochen mal eine Leistungsdiagnostik, hauptsächlich weil mich die Spiroergometrie interessiert um meinen Kalorienbedarf zu ermitteln.
8KG müssen noch runter, 18 habe ich schon weg.
Bin dann gespannt auf das Ergebniss der Leistungsdiagnose.
Aber wie dann weitergehen, ich hab meine konkreten Pulswerte.
Glaub an Grundausdauer happerts mir nicht so sehr sondern eher an Kraftausdauer?
sollte man da verstärkt Bergtraining absolvieren?
Immer und immer wieder rein in die Berge?
Danke u Gruß
SprintLooser 23.05.2012 05:56
Wie hälst du es mit Regeneration?
406heijn 23.05.2012 06:00
Das ist Schade, einen 30er Schnitt hier alle, egal wie alt, egal wie schwer, egal wie lang, egal wieviele Höhenmeter.

Nach ein paar Metern sollte das schon drauf sein.
Ne, jetzt mal ernsthaft. Da Du ja schon eine LD machst, wir Dir da schon geholfen mit dem noch zu verbessernden Punkten.
Locker mal deutlich über 30 fahren sollte schon drin sein, ein 30er Schnitt ist da schon was anderes.
Dazu gibt es natürlich hier so schöne Themen wie
Durchschnittsgeschwindigkeit über 30kmh - Selbsttäuschung oder Realität?
in der sich alle Experten schon ausreichend ausgelassen haben. Echt lesenswert.
Ansonsten, Berge fahren lernt man durch Bergefahren.
Bremen1971 23.05.2012 06:10
Viel Grundlagenausdauer und ausreichend Regeneration...
Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht!
Mi67 23.05.2012 06:15
Nephente
... Leistungsdiagnostik ... Spiroergometrie ... Kalorienbedarf ... Pulswerte
Glaub an Grundausdauer happerts mir nicht so sehr sondern eher an Kraftausdauer?
a) Der ganze Technikkrempel hilft Dir nur sehr bedingt. Du musst halt trainieren, Dich also 2-3 Mal pro Woche richtig intensiv und auch möglichst mehrmals bzw. längere Zeit (aus)belasten und dabei lernen, das Tempo bzw. die Belastungsintensität so zu wählen, dass Du nicht schon *im* Anstieg platzt, sondern ihn gerade noch durchziehen kannst.
b) Grundausdauer ... Kraftausdauer ... ist alles ein und das selbe: Ausdauer! Die Länge bzw. Wiederholungszahl von hoch intensiven Belastungen bei einer Trainingsausfahrt sind das Entscheidende bei der Trainingsplanung. Bist Du in richtig hügeligem Terrain unterwegs, dann kannst Du Dir pro Ausfahrt z.B. 8 Hügel von ca. 3 min Länge, 5 Hügel mit 4 min oder 3 Hügel mit 8 min vornehmen, die Du an der jeweils durchhaltbaren Maximalleistung (richtiges Pacing ist wichtig!) hochziehst. Die Ausfahrt kann dabei insgesamt auch deutlich länger sein und/oder mehr Hügel haben, da Du ja nicht jeden Huspel maximal attackieren musst.
c) Wenn Dich tatsächlich der Schnitt interessieren sollte, dann kannst Du zu Deiner eigenen Beruhigung auch mal eine flache Runde drehen. Dass man in den Hügeln nicht mehr den gleichen Schnitt hinbekommen kann, ist doch selbstverständlich.
Nephente 23.05.2012 06:48
ok 30er schnitt is tatsächlich was anderes, mal locker 30 fahren geht schon aber ein vom sigma angezeigter langfristiger Schnitt von 23 stellt mich nicht so zufrieden
das mit dem ausbelasten ist halt so eine Sache, auch alles zu planen.
Meist fahre ich los und entscheide während dem fahren wo es hingeht, ist wohl fehler Nr.1
Dann kann man sich doch selten aussuchen welche Berge man in der näheren umgebung hat.
Wenn ich z.B. bei der Freundin bin habe ich meist laaaaaange Anstiege die sich so dahinziehen, bei mir zuhause eher kurze aber knackige und keine kann ich richtig durchziehen.
ausbelasten tue ich mich dann eigtl schon, leider poste ich in der arbeit da habe ich keinen zugriff auf die Daten vom ROX und zuhause bin ich erst wieder am wochenende.
Dann könnte ich da mal gucken aber so wie ich mich noch dunkel erinner bewege ich mich so zu 30%GA1, 50% in GA2 und 30% über GA2
Und tatsächlich ist mein Puls meist so bei 130 und grad mitn Mounty schwirr ich nicht selten bei 150-170 rum wenn ich trails fahre.
Regeneration gewinnt bei mir ein deutlich höheren stellenwert als noch die letzten jahre, grad die letzten 2 jahre war ich im sommer regelrecht ausgebrannt, lustlos und wollte nicht mehr fahren weil ich halt bei jedem schönen Tag aufs rad gesprungen bin.
Muss doch fahren wenn's Wetter schön ist und es ausnutzen war die Devise.
Da ich jetzt auch laufe bin ich flexibler und lass auch mal radfahren ausfallen, mach pause und wenns dann wirklich regnet dann muss ich mich nicht ärgern pausiert zu haben sondern gehe laufen

diese Woche z.b. mache ich mal komplett pause und greife ab Samstag wieder an. Mache dann nur dehnübungen, gehe mal in die sauna oder spazieren, tut auch gut

DJTornado 23.05.2012 07:11
Laufen statt Rad fahren ist aber keine Regeneration

Nephente 23.05.2012 07:23
ne du musst das schon komplett lesen

früher war's so:
Montag: schönes wetter -> ahh radln geil!
Dienstag:schönes wetter....verdammt wetterdienst sagt ab mittwoch schlecht ->nochmal aufs rad
Mittwoch: waaaaas? immer noch schön und regen erst donnerstag? gut nochmal drauf u ausnutzen
Donnerstag: regen
Freitag: schönes wetter wieder...goil wieder drauf
jetzt
Montag: schönes wetter =biken
Dienstag:wetterbericht sagt mittwoch schlecht....egal heute is pause geh ich halt mittwoch laufen
mittwoch:regen -> laufen
weisst wie ich mein? ich bin flexibler und lass mich nicht mehr unter Druck setzen vom Wetter
Levty 23.05.2012 08:02
Nephente
weisst wie ich mein? ich bin flexibler und lass mich nicht mehr unter Druck setzen vom Wetter
Hallo,
ich verstehe schon was du meinst. Du setzt dich durch den Blick auf den Schnitt vom Tacho trotzdem unter Druck. Wenn du - wie du schreibst - in der Hälfte der Steigung einbrichst und platzt ist doch klar das du die Sache einfach zu flott angehst.
Mein Tipp wäre: Fahr einfach mal ohne Tacho, wähle die Gänge so das du die Steigungen komplett durchfährst ohne einzubrechen. Danach fährt du erstmal locker weiter bis zur nächsten Steigung. Vergiss den Schnitt

Probier auch mal Kraftausdauer am Berg aus und längere Abschnitte mit Wiegetritt.
Respekt übrigends zu deinen 18 verlorenen Kilogramm!
Grüße
Tom
Nephente 23.05.2012 08:28
was meinst du mit kraftausdauer am Berg? Dicken Gang fahren?
Ok am Berg schaue ich eh nicht auf den Tacho, ich habe zuletzt oft versucht nicht langsamer zu werden und durchzuziehen aber irgendwann brech ich ein und muss in leichtere Gänge schalten.
danke

Leider hängen die letzten 7-8 KG wie festgemeißelt auf den rippen :/
Levty 23.05.2012 08:37
Genau, Kraftausdauer im Sinne von: Einen Berg den du kennst im schweren Gang fahren, Puls nicht bis zum Maximalen steigen lassen. Das Ganze so das du die Steigung auf jeden Fall bis Oben durchfahren kannst.
Zum Durchziehen am Berg: Ich mache es eher andersrum, also fahre eine Steigung die ich kenne so das ich diese auf jeden Fall durchfahren kann und gebe ggf. im letzten Viertel nochmal Pulver und ziehe durch. Kommt aber eher selten vor

Nephente 23.05.2012 08:51
eben und genau da liegt das problem in meinen augen, mein puls steigt immer sofort an und schnellt in die höhe

entweder weil ich kleine gänge am berg fahr und hohe trittfrequenzen fahre oder weil ich dicke gänge fahre und mich verausgabe

RuhrBiker 23.05.2012 08:58
Mach Dich nicht verrückt mit den Schw..., äh, Schnitt-Vergleichen. Wenn ich den Tacho bei mir vor der Haustüre in der City starte und halbwegs regelkonform die 7 km bis zur nördlichen Stadtgrenze fahre, ist der Schnitt schon im Eimer. Wenn ich die 7 km zum Warmfahren nutze und den Tacho erst an der langen Landstraße ins Münsterland nulle, ist die Tagesform auf dem Tacho schon ganz anders.
Such Dir eine halbwegs nette Strecke, miss die Zeit, die Du für sie brauchst, und nach 20 mal fahren über Wochen kannst Du eine Tendenz sehen.
Have fun!
RuhrBiker 23.05.2012 09:22
Nephente
eben und genau da liegt das problem in meinen augen, mein puls steigt immer sofort an und schnellt in die höhe 
...
Bei der LD wird doch auch ein Belastungs-EKG inkl. Blutdruckmessung gemacht, oder?
Das hat bei mir vor einem guten Jahr einen schnell zu hoch ansteigenden Blutdruck bei Belastung gezeigt, seitdem schlucke ich einen Betablocker. Damit ist bei rund 170 Puls Schluss.
racegirl 23.05.2012 09:58
Nephente
eben und genau da liegt das problem in meinen augen, mein puls steigt immer sofort an und schnellt in die höhe 
entweder weil ich kleine gänge am berg fahr und hohe trittfrequenzen fahre oder weil ich dicke gänge fahre und mich verausgabe 
oder vielleicht auch weil Du in dem Moment wo es berghoch geht einfach mehr Watt leisten mußt auch wenn Du vermeintlich langsam fährst.
Bully 23.05.2012 10:16
Nephente
danke
Leider hängen die letzten 7-8 KG wie festgemeißelt auf den rippen :/
Manchmal habe ich bei mir das Gefühl, das Gewicht ist wie eine lange Treppe und macht auf den Podesten eine Pause.

Weiter machen, irgendwann geht es wieder ein Stück abwärts.
DJTornado 23.05.2012 15:17
In der aktuellen Tour steht auch ein wenig was zum Bergfahren. Wenn Du auf der Hälfte einbrichst, bist Du den Hügel letztlich zu schnell angegangen. Ruhiger starten, Trittfrequenz nicht einbrechen lassen, das mögen auch die Knie nicht, ab und an aus dem Sattel gehen. Viel hilft viel im Sinne von Berge fahren lernt man nur duch Berge fahren,ist halt wirklich so.
Ansonsten vergiss den Schnitt. Fahre so schnell, wie Du dich wohlfühlst und setz Dich nicht unter Druck. Schneller wirst Du von alleine, wenn Du regelmäßig trainierst und Dir Ruhepausen gönnst.
schlucht 23.05.2012 15:34
Leider hängen die letzten 7-8 KG wie festgemeißelt auf den rippen :/
Hungerst du?
Irgend wann ist mit der Diät Schluss.
Gruss Lothi
DJTornado 23.05.2012 16:07
Bloß nicht hungern, leicht kalorienreduziert essen und Rad fahren reicht für den Rest.
Gulliver12 23.05.2012 18:28
[USER=53555]Nephente[/USER] ... auf mich machen Deine Aussagen den Eindruck, als wenn Du total verbissen bist ... die Kilos müssen fliegen, die Durchschnittsgeschwindigkeit muss rauf, alles am besten von heute auf morgen.
Mein Tipp, lass' das alles mal etwas lockerer angehen ... ernähre dich vernüftig (bloß nicht hungern, sport-radfahren ist enorm kalorienintensiv) und arbeite dich langsam hoch. Ein 30er Schnitt auf dem RR ist eine enorme Leistung!! (für einige hier vielleicht nicht unbedingt, aber für den sportbegeisterten RR-Fahrer definitiv) und nicht von heute auf morgen erreichbar; über lange Phasen wirst Du mal einen 30er fahren, nur um dann wieder länger bei 27/28 rumzuhängen (nicht negativ gemeint) ... ich weiss da, wovon ich rede.
Sorge für Abwechslung (nicht nur Berge oder nur flach, sondern variiere) und Regeneration und dann kommt alles automatisch. Fahre mal Deine Hausstrecke(n) in die entgegengesetzte Richtung, damit setzt Du nicht nur im Körper Impulse, sondern gibst auch dem Kopf neue Perspektiven.
olaf_v 23.05.2012 18:36
sollte man da verstärkt Bergtraining absolvieren?
Immer und immer wieder rein in die Berge?

DJTornado 23.05.2012 18:56
Wenn man am Berg besser werden will gehört regelmäßiges Training in den Bergen dazu.
Nephente 23.05.2012 20:08
Ähm verbissen? Jein! Mein Problem ist das wenn ich was mache es gescheit machen will irgendwie

zugegeben habe ich viel falsch gemacht die letzten Jahre, gerade bzgl der Diät. Ich war schon auf 1200kcal pro Tag unten u hab's immer noch nicht kapiert, all die Jahre hab ich es nicht kapiert. Bin wohl mit'n Stoffwechsel ganz unten, deshalb die LD weil primär ging's mir um die spiroergometrie u klar auch um die pulswerte
Jetzt Versuch ich aktuell mich bei 1900-2200 kcal einzupendeln, schlimm für mich weil ich wieder zunehme. Nächste step ist süßes weitestgehend wieder zu verbannen und Eiweiß und Proteine rein zu kriegen und drauf zu achten leere Nahrung wegzulassen wie Butter.
Was das fahren betrifft, es ist seit langem so das ich überhaupt mal denke RR zu fahren bzw. es auch geht, vorher mit dem MTB in der akuten schmerzphase war es ja reha-fahren
Ja und somit poppen Träume hoch, laufen fing ich Heuer auch wieder an, dann denkt man sich "ich will was außergewöhnliches schaffen" wie alpencross oder halbmarathon oder Triathlon.
Ja ich weiß, jeder der das hier liest denkt sich " so ein Spinner" oder stempelt mich als Träumer ab aber ich Brauch das.
Ich hab die letzten 15 Jahre viele Schmerzen u Entbehrungen gemacht u freute mich tierisch das ich letztes Jahr 3400km aufm MTB schrubben konnte u das in ruppigen Gelände und Heuer laufe ich noch kopflos durch die Gegend, will offenbar zu viel zu schnell erreichen und den Vorsprung von Kollegen in kurzer zeit aufholen

Mi67 23.05.2012 20:15
Gewichtskorrektur über Hungern senkt die Muskelmasse und den Grundumsatz und ist damit selbst-limitierend bzw. bereitet den JoJo-Effekt vor. Gewichtskorrektur über Aktivitätszunahme bei normaler Kost steigert Muskelmasse und Grundumsatz und bereitet so genau den Lebensstil-Wandel vor, der auch eine dauerhafte Sportlichkeit und ein hohes Leistungsniveau unterstützt. Manchmal ist es auch besser, wenn das Gewicht unverändert bleibt und sich dabei lediglich die Körperarchitektur wandelt. Der analytische Griff in die bekannten Problemzonen ist hierbei ebenso wie die Fahrzeit am Hausberg ein aussagekräftigeres Zeichen als der Zeiger der Waage.
Hansi.Bierdo 23.05.2012 20:29
Nephente
Nächste step ist ... Eiweiß und Proteine rein zu kriegen und drauf zu achten leere Nahrung wegzulassen wie Butter.
Und vorher informierste dich noch ein bißchen über Essen, Nahrungsmittel usw., bevor du den Mist, den du da schreibst so umsetzen willst.

Nephente 24.05.2012 03:51
Wieso Mist schreiben? Ist Butter doch gut? Ist nur fett und dauernd aufs Brot draufpacken ist in meinen Augen überflüssig. Eiweiß zum muskelaufbau? Oder doch nicht? Mist ich mache alles falsch.
Ist in übrigen einfach eine Aussage zu tätigen von wegen man schreibt Mist ohne Begründung, einfach in Raum stellen u fertig.
SprintLooser 24.05.2012 04:00
Butter ist aber keine "leere Nahrung".
Fett hat die meisten Kalorien/ Gramm

Ergo ist das keine "leere Nahrung", ganz im Gegenteil. Es ist sicherlich eine Möglichkeit, die Fettaufnahme zu reduzieren, aber ganz weglassen, bringts nicht.
So wie du es beschreibst, würde ich eher Salat dazu zählen. Nix drin außer 90% Wasser und paar Vitamine. Halt ein Hungerlöscher, mehr aber nicht.
Jajaja und jetzt kommen die Vegetarier bitte zu Wort

- um es gleich vorweg zu nehmen: Ich meinte damit den reinen Blattsalat, als einzelnen Baustein und nicht den gesamten gemischten mit Dressing etc. (Ich esse übrigends auch gerne Salat, das nur am Rande)
Hansi.Bierdo 24.05.2012 08:14
Nephente
Ist in übrigen einfach eine Aussage zu tätigen von wegen man schreibt Mist ohne Begründung, einfach in Raum stellen u fertig.
Du sollst halt mal drüber nachdenken, was du da so von dir gibst und draus lernen. Man muss nicht immer alles vorgekaut kriegen. Wo ist denn bitteschön der Unterschied zwischen Eiweiß und Proteinen? Und wieso ist Butter leere Nahrung? Find das mal raus.
Wenn du abnehmen willst zählt nur eines: negative Energiebilanz. Das heisst: mehr verbrauchen als zuführen. Diäten und Ernährungsweisen sind Hilfsmittel, die das unterstützen können, wenn man gewillt ist, sich dessen zu unterziehen. Meistens reicht es bei Sportlern aber das Junkfood, also die völlig unnötigen Kalorien wegzulassen. Das wäre für mich weniger Butter, sondern Süßigkeiten, gezuckerte Getränke, Alkohol, Chips und Konsorten. Schreib mal ein paar Tage auf, was du alles zu dir nimmst, analysiere das auf Nährstoffe und Kalorien und handle dann entsprechend.
Nephente 24.05.2012 09:17
also wenn ich eh schon 18kg runter habe, diverse sachen ausprobiert habe, meinst nicht das ich mich diesbezüglich auch informieren? Bloss ist es eben auch nicht leicht die verschiedenen Ernährungswissenschafts-Jünger auseinander zu halten oder einzustufen ob richtig oder falsch. Noch dazu erliegt man dann seiner eigenen verbissenheit oder dem geschwätz der boulevardblättchen. Ok da hast jetzt ein aufhänger von wegen proteine und eiweis.
Mehr als lesen kann ich nicht und aufschreiben was ich jeden tag esse mache ich seit Monaten um eben nicht über mein Tagesbedarf zu rutschen, das ich trotzdem immer leicht im minus bin und nicht mehr abnehme kann ich nicht begründen bzw habe ich es begründet das ich durch die radikaldiät mein stoffwechsel selbst in den keller gefahren habe, deshalb die Spiroergometrie.
Also einfach zu sagen negative Kalorienbilanz und es klappt scheint nicht zu laufen.
Butter ist für mich nur Fett und sonst nix, in dem Moment ist mir einfach kein besseres Beispiel eingefallen. Auch hier kann man wieder diskutieren ob gut oder schlecht, früher wurde Fett verteufelt, jetzt sind es aktuell die KH's die böse sind.
gezuckerte Getränke, alkohol und chips lasse ich schon seit Jahren weg

Das man mal sündigt dürfte klar und normal sein, denn als Asket kannst eh nicht auf dauer leben.
Hansi.Bierdo 24.05.2012 10:13
Analysierst du denn deine Aufschriebe nicht nur auf Kalorien sondern auch WAS du isst?
Vielleicht bist du ja jetzt schon an der Stelle wo du mal weniger auf Kilos sondern auf Umfänge achten solltest?! Woher kommen eigentlich die geforderten 7-8kg? Du musst einfach mal mehr Infos geben. Größe? Gesamtgewicht? Körperbautyp?
Das Abnehmen ist genau wie das Anfressen eher schubweise oder, wie jemand schon schrieb, plateauförmig zu sehen. Da geht es nicht kontinuierlich bergab. Und jetzt heisst es eben durchzubeissen. Nicht aufhören oder jammern, weil mal weniger geht. Einfach weitermachen.
Und wenn du keine Butter essen magst, dann lass sie halt weg. Aber benutze bitte allgemein übliche Begriffe in deinen Ausführungen, denn deine Ausdrucksweise führt hier zu Mißverständnissen, die wiederum Kritik hervorrufen. Drück dich klar aus, dann bleibt dir das erspart.

Nephente 24.05.2012 11:16
Also die geforderten 7-8 Kilos kommen von mir selbst, das wäre so mein wunsch-/Traumziel. Größe ist 169cm, Gesamtgewicht ist immo 77,7Kg heute gewogen, Körperbautyp würde ich sagen eine Mischung aus Mesomorph und Endomorph

Früher hab ich beim aufgeschriebenen nur rein auf die Kcal geachtet, da ich auch lange Zeit mal Weigth Watchers probierte und durch die Punkteschiebereien wurde *mir* vorgegaukelt das ich eigtl essen kann was ich will wenn nur die Punkte (Kcal Bilanz) stimmt. Dann ging ich über in fddb.de das zu überwachen und jetzt seit neuestem, nachdem ich mich auch anfange für Regenration und Leistung generell im Sport zu interessieren, fange ich überhaupt erstmal an die Sachen insgesamt in Zusammenhang zu bringen.
hoffe das ich mich jetzt verständlicher ausdrückte.
Vereinfacht gesagt
Früher: Sport machen, schlafen und essen egal hauptsache wenig essen und Regeneration sowie Schlaf juckt mich nicht.
heute: Sport machen, ausreichend schlafen, regenerieren und essen....ja da ist noch die grösste Baustelle

sowie eben Trainingssteuerung.
Lese aktuell eben immo viel über Training und Essen sowie Regeneration.
Vom Joel Friel die Radsport Bibel ist mir allerdings zu heftig, das ist mir einfach zu professionell.
Mi67 24.05.2012 11:47
Nephente
... das ich trotzdem immer leicht im minus bin und nicht mehr abnehme kann ich nicht begründen bzw habe ich es begründet das ich durch die radikaldiät mein stoffwechsel selbst in den keller gefahren habe, deshalb die Spiroergometrie. Also einfach zu sagen negative Kalorienbilanz und es klappt scheint nicht zu laufen.
Hmm, die Logik stimmt hier nicht. Wenn Du Deinen Stoffwechsel (Grundumsatz + Energieverbrauch bei Aktivität) in den Keller gefahren hast, dann ist nun mal die Kalorienbilanz nicht mehr negativ. Spätestens jetzt sollte Dir das Licht aufgehen, dass Du nicht am Essen knapsen, sondern am Output steigern musst, um überhaupt noch Deinen Körper in die gewünschte Richtung formen zu können. Andernfalls erzeugt das erste spürbare Leistungsloch genau die Demotivation, die den Umkehrpunkt für das JoJo triggert. Du musst durch wachsende Leistung motiviert sein und bleiben, dann fährt der Zug in die richtige Richtung.
Bremen1971 24.05.2012 11:54
Bei allen selbst gesteckten Zielen wollen wir doch eines - gesund bleiben... Jedes Extrem ist ungesund!
Nephente 24.05.2012 14:02
Ja das ist eben die frage wie ich mein Stoffwechsel wieder auf die höhe bringe, und wie schon 3x geschrieben wird es ja hoffentlich die spiroergometrie an's licht bringen wie schlimm es ist.
rayban 24.05.2012 16:45
Nephente
also wenn ich eh schon 18kg runter habe, diverse sachen ausprobiert habe, meinst nicht das ich mich diesbezüglich auch informieren? Bloss ist es eben auch nicht leicht die verschiedenen Ernährungswissenschafts-Jünger auseinander zu halten Das man mal sündigt dürfte klar und normal sein, denn als Asket kannst eh nicht auf dauer leben.
Also für mich klingt der ganze Ansatz irgendwie ungesund. Ich sehe hier nur müssen müssen. Die eigentliche Motivation, der Stoff aus dem die Träume sind, vermisse ich total. Auch ist das Ursprungsthema etwas verrutscht. Ausdauer kommt von Ausdauer. Das ist zwar etwas platt, aber die Antwort auf jeden Leistungsansatz. Die Brechstange rauszuholen, um dann im Zahlensalat von Leistungsdaten zu schwelgen betrachte ich als ultima ratio in Deiner Position. Man muss nicht jeden Vorgang verwissenschaftlichen, wie Ernährungsansatz etc.. Die Basics sind erst einmal völlig ausreichend. Wenn Du dann in Deiner Leistungsentwicklung den letzten Schliff bekommen möchtest sind Leistungstest sinnvoll. Der 30er Schnitt erscheint mir als Fixe Idee, die Dich zwanghaft verfolgt. Das Gesamtthema ist so komplex und hier im Forum auch schon mannigfach beleuchtet worden. Ob nun Trittfrequenz, Kraftausdauer ff. Viele die hier Ratschläge geben haben sich ihre Fähigkeiten erarbeitet, der eine mehr oder weniger hart. Kein Patentrezept kann Dir helfen die Grundlagen zu ersetzen. Leistung kommt von Leiden. Wichtig wird für Dich sein, herauszufinden, wer oder was Dich treibt. Daher erst einmal nur Allgemeinplätze und keine konkreten Ratschläge. Schnell fahren macht vielen Spaß und die Leichtigkeit muss sich JEDER erarbeiten.
Nephente 24.05.2012 19:09
Der Stoff aus dem Träume sind

Doch den gibt es und in meinen Fall ist es das was mich antreibt, deswegen auch das hinterfragen oder die suche nach dem einfachen Weg, die vermeintliche Suche. Eventuell aus Angst etwas falsch zu machen oder Zeit zu verschwenden?
Ich denke letzteres.
Und von müssen ist nicht die rede, gerade den Absatz den du von mir zitierst beinhaltet genau das Gegenteil

Ich habe seit Sonntag gemütlich pause gemacht, war heute bisschen joggen und freu mich morgen bisschen rennrad zu fahren und hoffentlich am Sonntag mal in die Berge zu düsen mitn Mounty
Träume gibt es, das ich die hier nicht breit trete ist doch klar bzw habe ich die in den ersten Posts doch kundgetan.
Und das treibt mich an, spezielle Sachen die ich erhoffe, erträume und mir wünsche.
und dazu gehört auch besser zu werden

Levty 24.05.2012 19:14
Nephente
Und das treibt mich an...und dazu gehört auch besser zu werden 
Was ja ansich eine sehr gute Sache ist

Geh es halt nicht zu verbissen an.
rayban 24.05.2012 20:06
Nephente
aus Angst etwas falsch zu machen oder Zeit zu verschwenden?
dazu gehört auch besser zu werden 
Dieses Denken in Kategorien Richtig/Falsch führt zu zwanghaftem Handeln was dann in Psychosen enden kann. Letztlich zählt der Erfolg. Ein gesunder Pragmatismus mit einer Spur Gelassenheit ist der richtige Ratgeber. Besser werden wollen impliziert zumindest den notwendigen Ehrgeiz. Das gepaart mit ebenfalls notwendiger Disziplin und der stetig wachsenden Erfahrung lassen Dich selbst scheinbare Rückschläge als notwendig ansehen. Eine persönliche wie auch sportliche Entwicklung verläuft eben nicht linear. Hier stagnierst Du und da machst Du einen Satz(im Sinne von Sprung). Wenn ich mir meine heutige Leistungsfähigkeit ansehe und mit meinem Vermögen vor einigen Jahren betrachte, macht es mich schmunzeln. Kein Leistungstest, Atemgas, Laktat usw. Heute jedoch, und ich will immer noch besser werden, hab ich mich entschlossen, bei Staps meine Parameter messen zu lassen um eben noch 2,3,4% besser zu werden. Zum Thema Zeit wiederhole ich mich gern, dass Ausdauer nicht ersetzbar ist. Soll heißen, dass Du keine Zeit verschwenden kannst, im Zweifel musst. Wenn Dir der Aufwand zu groß ist? Lass es! Diese Form der Erfahrung, vergrößertes Lungenvolumen, muskuäre Anpassung usw. kann man nicht überspringen. Ausdauersport kostet Zeit und wenn Du sie nicht investieren willst,....
usr 24.05.2012 22:49
Gulliver12
[Fahre mal Deine Hausstrecke(n) in die entgegengesetzte Richtung
Nee, also wirklich. Ich mag ja einiges tolerieren, aber DAS geht ja mal gar nicht.
(einzelne Abschnitte, OK, das kommt vor und ist auch schon befremdlich genug - das ist dann auch der Punkt, an dem etwas Ernst in den Post einkehrt)
Nephente 25.05.2012 08:32
gut so gesehen wenn ich mich jetzt vergleiche mit früher stelle ich schon auch ganz heftige unterschiede fest, das ist nicht das Thema.
Ich tu mich halt deswegen schwer und das ging wohl etwas unter das ich von einen ganz anderen Stand bzw. Level komme, es gab vor paar jahren eine Phase wo ich vor schmerzen nicht mal 500m am stück gehen konnte.
Sprünge habe ich massiv gemacht, wo ich früher für meine Isarrunde mit dem MTB 3 Std brauchte und danach total platt war fahre ich jetzt in 1:40 std rum und fahr danach noch weiter.
Dann zieh ich das mal anders auf statt zu fragen "wie" werde ich das thema mal anders angehen, nämlich aufzeigen was ich mache, wie ich mich danach fühlte und dann nach konkreten Tips fragen anstatt im dunklen zu bohren

Gulliver12 27.05.2012 19:05
usr
Nee, also wirklich. Ich mag ja einiges tolerieren, aber DAS geht ja mal gar nicht.
(einzelne Abschnitte, OK, das kommt vor und ist auch schon befremdlich genug - das ist dann auch der Punkt, an dem etwas Ernst in den Post einkehrt)

... das kann schon helfen ... "mehr vom Gleichen" macht selten Sinn.
Ansonsten lese ich hier einige gute Tipps bzgl. grundsätzlicher Herangehensweise für den TO, dessen Aussagen auf mich etwas beratungsresistent wirken (als Feedback sehen und meine Wahrnehmung).
Noch etwas zur Butter, der hohe Anteil an fettlöslichen Vitaminen und Mineralstoffen machen sie zu einem wichtigen Bestandteil der Nahrungsaufnahme (meine Meinung).
Nephente 27.05.2012 19:50
Beratungsresistent?
Also im Prinzip lese ich nur Vorhalte wie ich quäle mich nicht genug (heute 100km MTB Tour) oder ich schreibe nur Mist, dann wird sich an der Butter aufgehängt oder weil ich Proteine und Eiweiss nenne und die 2 ach so bösen doch ein und diesselben sind, ich eigtl keine Ahnung habe oder das ich einfach nur genug fahren müsse und wenn ich das nicht mache man mir auch nicht helfen kann.
Oder seh ich alles zu kleinkariert? Mit Sicherheit liegts an mir.
rayban 27.05.2012 20:12
Nephente
Beratungsresistent?
Also im Prinzip lese ich nur Vorhalte wie ich quäle mich nicht genug (heute 100km MTB Tour) oder ich schreibe nur Mist, dann wird sich an der Butter aufgehängt oder weil ich Proteine und Eiweiss nenne und die 2 ach so bösen doch ein und diesselben sind, ich eigtl keine Ahnung habe oder das ich einfach nur genug fahren müsse und wenn ich das nicht mache man mir auch nicht helfen kann.
Oder seh ich alles zu kleinkariert? Mit Sicherheit liegts an mir.
Hehe, immer ruhig mit den jungen Pferden. Das Forum ist nun einmal sehr heterogen, was natürlich immer positiv sein kann. Du musst Dir die Frage stellen, warum Du Dich angegriffen fühlst. Ich denke, dass es bei Dir weit mehr als nun um Radfahren geht.
Wer ein Forum benutzt muss auch damit rechnen, unangenehme Dinge zu erfahren.
Sich an Butter und den Proteinen aufzuhängen um den Betroffenen raushängen zu lassen ist schon ziemlich dramatisch.
Zurück zur Leichtigkeit.
In diesem Sinne. Kette rechts.
Laplace 27.05.2012 20:24
Nephente
Beratungsresistent?
Also im Prinzip lese ich nur Vorhalte wie ich quäle mich nicht genug (heute 100km MTB Tour) oder ich schreibe nur Mist, dann wird sich an der Butter aufgehängt oder weil ich Proteine und Eiweiss nenne und die 2 ach so bösen doch ein und diesselben sind, ich eigtl keine Ahnung habe oder das ich einfach nur genug fahren müsse und wenn ich das nicht mache man mir auch nicht helfen kann.
Oder seh ich alles zu kleinkariert? Mit Sicherheit liegts an mir.
Stellt man eine Frage, auf die man keine Antwort haben will, muss man erwarten eine Antwort zu erhalten, die man nicht mag. Lass dein Ego nicht im Weg stehen, wenn Leute dir im Grunde genommen nur helfen wollen. Es ist nicht besonders fruchtbar eine Diskussion zu gewinnen. Dann bekommst du nur das bestätigt, was du ohnehin schon weisst.
pablu 27.05.2012 20:31
Was stellst du dir eigentlich an Zeitraum vor, um die 7-8 Kilo runterzubekommen.
Wir haben im Moment eine ähnliche Gewichtsklasse bei gleicher Größe. Allerdings war es bei mir nie höher. Mein Plan beinhaltet 3 Kilo bis Ende Juli und die restlichen 5 dann bis zum Winter/ Ende des Jahres. Kürzer würde wohl nur zum Jojo führen.
Ach und zum 30er Schnitt. Hab ich letztes Jahr auf freier total grader Strecke 1h lang geschafft. Sobald Steigungen dabei sind, schaffen das unter den reinen Hobbyfahrern doch eh nur wenige. Bei der Beschreibung deiner Region ist es also sicher kein Problem darunter zu sein.
Nephente 28.05.2012 08:20
Also ich muss feststellen dass das geschriebene Wort in einen Forum oft zu missverständnissen führt. Ich finde es irgendwie krass was mir in den Mund gelegt wird oder wie jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird

Teils mein eigenes Verschulden weil ich schnell verallgemeiner oder mich selbst missverständlich ausdrückte und zu schnell vor presche.
Also jetzt mal in Ruhe.
Ich knall schnell mal paar Sätze raus wo man denken könnte Mann der Typ will 'n 30er Schnitt bergauf fahren, 20 KG in 2 Wochen abnehmen und dann was weiss ich noch.....
Stand aktuell ist
Letztes Jahr 3000Km MTB und übern Winter Spinning, heuer besser in die Saison gestartet.
Fehler meinerseits, immer nur Schema F abgearbeitet, kaum oder selten Höhenmeter gescheffelt, nur in der Ebene gefahren. Für mich war immer nur wichtig "abnehmen" dann schaun mer mal weiter.
Heuer das erstemal aufm Rennrad unterwegs und das deckt mal übelst alle schwächen auf.
Die ursprünglichste Frage aller Fragen war einfach nur warum ich am Berg so übelst einbreche.
Ich muss sofort aus dem Sattel aufm MTB wenn ich Trails fahre und kurze knackige Anstiege kommen, mit dem RR bin ich nur noch am schalten.
Ok Lösung gabs hier, schön den Berg anfahren, vorher wohlfühltempo und dann erst oben das letzte Drittel nochmal anziehen.
Bis dato achtete ich zu sehr auf den Tacho, dachte mir immer 6km/h den Berg hoch geht ja garnicht. Wenn ich jetzt nicht mehr so drauf achte oder mich unter Druck setzen lasse gehts leichter.
Was mir aber immer noch fehlt ist eben die Kraft in den Hax'n und da weiss ich nicht ob ich mehr im Fitnessstudio die Beine trainieren soll oder zuhause Kniebeugen machen.
Es ist halt auch nicht leicht nicht auf den Performance Zug aufzuspringen, wenn man in der Arbeit ständig von Kollegen sich Geschichten anhören muss wie "nach 120KM runde haben wir noch einen Triathleten 20km mitgezogen und sind in der ebene mit XX,X Km/h (ich schreibe jetzt bewusst nicht den Wert hierher *gg*) rumgedampft"
Irgendwie fühlt man sich angestachelt und fühlt sich in vielerlei Hinsicht unter Druck gesetzt und ist in Versuchung Dinge zu beschleunigen die nicht zu beschleunigen sind.
Zum Thema abnehmen und wie ich gedenke die 8KG noch zu verlieren, Nahziel ist von letzten Wiegetag Samstag mit 76,9Kg bis ende September die 74,5Kg zu packen. Zumindest das erstemal in meinen Leben im September unter 75Kg zu kommen, dann im Winter evtl. bis November eine standhafte 74Kg und die dann halten das ich 2013 im Frühjahr nicht über 75Kg raus komme (Weihnachten und so

)
Beispiel der letzten Rennradrunde sieht nun so aus
Strecke war nur 30KM die mit 25,84 km/h gefahren wurde, Durchschnittstrittfrequenz 93, Durchschnittsherzfrequenz 137.
Sache ist so das ich bei der Freundinn mit dem RR immer nur kurz fahren kann, heisst 1 Stunde bis max 2 Stunden mal.
Haben eine 3 Monate alte Tochter und die braucht ja auch zeit

Wäre es da sinnvoller mit dem Rennrad dann sich in der 1 Stunde voll reinzuquälen?
Also da dann speziell Bergstrecken fahren mit viel Höhenmeter?
Ich hab halt immer Sorge das ich zu wenig Grundausdauer habe und versuche immer ebene zu fahren um in der GA1 oder 2 zu bleiben.
Aber wenn ich 100KM mit dem MTB schaffe dürfte die Grundausdauer nicht die schlechteste sein oder?
Das wäre halt die 2te ursprünglichste Frage, wie entscheide ich das es genug an GA1 ist ?
Oder ist es nie genug an GA1?
Wie man merkt und sieht fehlts mir total an Trainingsplanung

tobiex68 28.05.2012 08:28
hallo,
die große frage ist doch, wo willst du hin? was möchtest du für dich erreichen? setz dich nicht unter druck, fahr gelassen in die berge rein, fahr so, dass es dir spaß macht. wo ist der sinn, wenn du dich quälst und schindest und dann genervt, frustriert das handtuch wirfst. und jeder kilometer, den du in den bergen fährst gibt dir kraft und nen stückchen mehr selbstsicherheit. lass dich nicht verrückt machen von den runden-ergebnissen anderer, du fährst für dich, ganz alleine.
und jetzt schwing dich auf, radeln statt schreiben...

lg t
Laplace 28.05.2012 08:49
Nephente
Was mir aber immer noch fehlt ist eben die Kraft in den Hax'n und da weiss ich nicht ob ich mehr im Fitnessstudio die Beine trainieren soll oder zuhause Kniebeugen machen.
Dir fehlt es nicht an der Maximalkraft, dir fehlt es an der Ausdauer. Beitrag #5 hat alles notwendige erklärt. 2-3 harte Intervalleinheiten pro Woche und den Rest mit ruhigen Touren auffüllen. Training muss wirklich nicht kompliziert sein.
Hansi.Bierdo 28.05.2012 09:12
Nephente
Das wäre halt die 2te ursprünglichste Frage, wie entscheide ich das es genug an GA1 ist ?
Oder ist es nie genug an GA1?
Wie man merkt und sieht fehlts mir total an Trainingsplanung 
Mönsch Jung! Mach es doch nitt so kompliziert! Fahr einfach.

Mal schnell, mal langsam, aber regelmäßig und nicht zu kurz. Lass dir von der Topologie deinen Trtainingsplan schreiben, fahr lange Berge ruhig aber auf Zug ohne zu überdrehen und fahr mal ne Rampe, als ob es was zu gewinnen gäbe. Knall ein paar Kilometer durch die Ebene um nach der nächten Ecke ne Viertelstunde zu rollern. Mach dir deine eigenen Fahrtspiele, nach Lust und Laune und momentanem Zustand und beiß ab und zu mal, um deine Grenzen wieder zu verschieben. Lern dabei deinen Körper kennen, seine Reaktionen auf welche Art von Reizen, mach Fehler und lerne draus. Die ersten beiden Jahre hast du sowieso eine immense Leistungssteigerung, da kommt man mit herkömmlicher Trainingssteuerung eh nicht nach, oder du sitzt laufend bei der Spiro.
Und vor allem, vergiss mal den Tacho. Kleb ihn ab, mach ihn runter, scheiss drauf. Die einzigen Schnitte, die man miteinander vergleichen kann sind die, die am gleichen Tag auf gleicher Strecke gefahren wurden. Morgen steht der Wind anders, es ist wärmer, der Verkehr ist dichter und und und...keine vergleichbaren Bedingungen.
Leistung im Ausdauersport ist eine Entwicklung über Jahre, man kann nichts überm Knie abbrechen, und viel hilft eben nicht immer viel. Aber ohne Trainingsreize zu setzen kriegt man keine Entwicklung hin. Diese ganze Grundlagenausdauerdiskussion mit peinlichst einzuhaltenden Pulsbereichen ist mal wieder eine typisch deutsch-gründliche Diskussion. In keiner echten Radsportnation wird diese so ausgiebig und engstirnig betrieben wie hier. Ein Rennfahrer muss anders trainieren als ein Hobbyfahrer, der keine Rennbelastung(en) am Wochenende hat. Aber ein Hobbyfahrer braucht diesen hohen Anteil an GA nicht zwingend, in dem Bereich GA1 passiert stoffwechselmäßig nichts, was in anderen Belastungsbereichen nicht auch passieren würde. Wenn man also nicht gerade für Marathons oder das RAAM trainiert, kann man auch in einer Trainingseinheit von 1-2h schnell werden. Die meisten Leutchens hier fahren doch einfach GA, weil sie sonst zuhause bleiben müssten, und das geht auch nicht, also fährt der Radjunkie GA oder Rekom, was trainingstechnisch Junkmiles sind, auf die man em ehesten verzichten kann.
Und last but not least: die ganzen Stoffwechselmodelle mit ihren ach so diskreten Trainingsbereichen gibt es real nicht. Es sind Modelle. Würde man die Wahrheit kennen, würde man als solche darüber reden und es gäbe nicht zwölfundneunzig verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Trainingsbereichen. Solange man die Wahrheit aber noch nicht weiß, müssen eben Modelle Sachverhalte erklären, die man noch nicht versteht. Diese unterstehen einem ständigen Wandel durch medizinische Erkenntnisse, und ob der Hobbysportler mit begrenztem Zeitbudget eine Trainingsplanung braucht, wie ein Profi, der das letzte Prozent aus sich rausquetschen muss, ist wirklich die Frage, denn der durchschnittliche Hobbyfahrer wird nie in die Bereiche vorstoßen, an denen das relevant wird. Hier spielt dann auch Talent und Veranlagung eine Rolle, es ist nicht jeder ein potentieller Jan Ullrich. Aber eines ist immer wahr: Wenn du nur trainierst wie Oma, fährst du auch wie Oma.

tobiex68 28.05.2012 09:22
mönsch hansi, so energisch...

recht haste!!
wie ich oben schon schrieb... fahren, nicht denken, nicht schreiben...
lg t
usr 28.05.2012 09:40
Und noch was beruhigendes zu den Kollegen und ihren Schnitten: ich denke es ist kein Zufall, dass wir da den Plural lesen konnten, allein wären die auch nicht ganz so schnell.
Nephente 28.05.2012 16:20
Ja das mit der Topologie dachte ich mir auch oft. Was soll ich extra irgendwohin fahren um eine Umgebung zu haben die dem gerade benötigten trainingsplan entspricht wenn alles vor der Haustüre liegt

das wäre dann der nächste Kranke Schritt in eine Richtung die man nicht einschlagen sollte.
Aber leider bin ich so typisch deutsch, als ich vor paar Jahren mit Schlagzeug spielen anfing war es dasselbe, alles muss geplant sein und immer üben was nur geht
Sollte ich sein lassen und einfach mit Spaß an die Sache rangehen dann wird's schon

Kalzone 28.05.2012 17:28
Sehr nice geschrieben Hansi Birdo
Vor allem nicht alles so ernst nehmen,mit n bissel Spaß an der Freude..
rayban 28.05.2012 17:45
Jenau, mehr wollen, weniger müssen.
Marcel73 29.05.2012 05:24
@ nephente
schön das du dir die Zeit nimmst neben Frau und Kind an deiner Form zu arbeiten.
Ich fahre selber erst regelmäßig seit dem letzten Sommer in ähnlichen Umfängen.
Zu anfang bin ich immer auf ankommen gefahren (schön gleichmäßig dahin getuckert),
dann habe ich nach 4 Monaten auf Intervalltraining umgestellt.
Bevorzuge die 8x1Min variante(40sek. alles raus 20sek. locker das 8x in folge).
Das kann man gut in einer Std. Training verbauen und du gehst nachher noch aufrecht zur Tür rein,
wenn die Topo bei dir sehr hügelig ist fahr doch Intervalle am Berg.
Mach das mal 2 Monate und du wirst sehen wieviel dir das bringt.
LG Marcel
Pepe_Selter 29.05.2012 20:37
Laplace
Stellt man eine Frage, auf die man keine Antwort haben will, muss man erwarten eine Antwort zu erhalten, die man nicht mag. Lass dein Ego nicht im Weg stehen, wenn Leute dir im Grunde genommen nur helfen wollen. Es ist nicht besonders fruchtbar eine Diskussion zu gewinnen. Dann bekommst du nur das bestätigt, was du ohnehin schon weisst.
Hübsches Sprüchlein fürs Poesie-Album
MfG
Pepe
lenkerbruch 31.05.2012 08:17
Ich kenne niemanden, der mit einem Säugling zuhause Bestleistungen erreicht.
Fahr mit Spaß gegen die Reste Deiner Co-Schwangerschaft an und genieße die Zeit mit dem Baby soweit möglich.
In ein paar Jahren kannst Du dann auf den Grundlagen von heute aufbauen.
Laplace 31.05.2012 18:41
lenkerbruch
Ich kenne niemanden, der mit einem Säugling zuhause Bestleistungen erreicht.
Selbst mit Kindern kann man noch gute Leistungen abliefern. Vorraussetzung ist natürlich, dass man die Trainingsmöglichkeiten nimmt wie sie sind und nicht wie sie hätten sein sollen.
SprintLooser 31.05.2012 21:29
Laplace
Selbst mit Kindern kann man noch gute Leistungen abliefern. Vorraussetzung ist natürlich, dass man die Trainingsmöglichkeiten nimmt wie sie sind und nicht wie sie hätten sein sollen.
Dito, die entsprechende Gnade der Gattin vorrausgesetzt

Nephente 01.06.2012 03:50
Die entsprechende Gnade habe ich zum Glück (bis jetzt*g*) wer weiß wie es in paar Jahren aussieht und ich Versuch mein Training zeitlich flexibel zu gestalten und nicht wie früher wann ich wollte oder es hätte sein sollen
